News: Triumph siegt mit Bijman in Assen
Assen, 16. August 2026 – Ein Heimsieg für Ruben Bijman, eine Pole Position für Štěpán Zuda und drei Podiumsplatzierungen: Freudenberg RORA-PALIGO Racing blickt auf ein erfolgreiches EuroMoto-Wochenende auf dem legendären TT Circuit Assen zurück.
Bei hochsommerlichen Temperaturen startete das Wochenende am Freitag vielversprechend. Im FP1 belegten Zuda, Bijman, Siebdrath und Rammerstorfer die Plätze drei, vier, sieben und acht. Im FP2 setzte Zuda mit der Bestzeit ein erstes Ausrufezeichen, Siebdrath wurde Fünfter, Bijman Sechster und Rammerstorfer Siebter. Im ersten Qualifying folgte schließlich die Bestzeit und damit die Pole Position für Zuda. Bijman qualifizierte sich auf Rang drei, Siebdrath auf sieben und Rammerstorfer auf neun.
Über Nacht änderten sich die Bedingungen komplett. Regen und eine deutliche Abkühlung sorgten am Samstagmorgen für eine feuchte Strecke. Die Zeiten aus Q2 hatten deshalb kaum Einfluss auf die Startaufstellung, sodass die Ergebnisse aus Q1 die Startaufstellung für das erste Rennen größtenteils bestimmten.
Heimsieg für Ruben Bijman
Rennen eins entwickelte sich zu einem packenden Windschatten- und Zweikampfrennen. Zeitweise kämpften mehr als sieben Piloten um die Podiumsplätze. Mittendrin waren Bijman und Zuda auf ihren Triumph-Motorrädern, während auch Siebdrath und Rammerstorfer zunächst innerhalb der Top 10 unterwegs waren.
In der Schlussphase spielte Bijman seine Streckenkenntnis perfekt aus. Angefeuert von seinen zahlreichen Fans setzte der Niederländer auf den letzten Metern den entscheidenden Angriff und feierte vor heimischem Publikum seinen ersten Saisonsieg. Zuda kam auf Platz vier ins Ziel und nahm aufgrund eines vor ihm platzierten WM-Gaststarters die Meisterschaftspunkte für Rang drei mit. Siebdrath belegte Platz neun. Rammerstorfer wurde nach einer Kollision mit einem Konkurrenten und anschließendem Sturz auf Position 17 gewertet.
Rennen 1: P1 Bijman | P4 Zuda | P9 Siebdrath | P17 Rammerstorfer
Ruben Bijman: „In den Trainings hatte ich meine Herausforderungen, aber ungefähr zur Mitte des ersten Rennens dachte ich: Heute könnte der Heimsieg möglich sein. Die Fans haben mich unglaublich gepusht und am Ende konnten wir den Sack tatsächlich zumachen. Mein erster Saisonsieg ausgerechnet hier in Assen ist etwas ganz Besonderes. Ein riesiges Dankeschön an meine Familie, Freunde, Partner, Sponsoren und alle, die mich hier unterstützt haben.“
Doppelpodium am Sonntag
Am Sonntag kehrten Sonne und warme Temperaturen nach Assen zurück – nicht mehr ganz so heiß wie am Freitag und damit nahezu perfekte Rennbedingungen. Zuda und Bijman setzten sich auch im zweiten Rennen sofort in der Spitzengruppe fest und kämpften bis zum Zielstrich um den Sieg.
Bijman sicherte sich nach seinem Samstagserfolg mit Platz zwei das nächste Podium vor heimischer Kulisse, Zuda folgte unmittelbar dahinter auf Rang drei.
Auch Mika Siebdrath zeigte eine starke Entwicklung. Der junge Deutsche setzte die Erfahrungen aus Rennen eins konsequent um, kämpfte sich an seinen direkten Konkurrenten vorbei und sicherte sich einen starken vierten Platz. Luis Rammerstorfer komplettierte das Teamergebnis auf Rang 13.
Rennen 2: P2 Bijman | P3 Zuda | P4 Siebdrath | P13 Rammerstorfer
Ruben Bijman: „Natürlich ist es schade, dass wir den Sieg am Sonntag knapp verpasst haben. Trotzdem bin ich super happy und dankbar. Ein Sieg und ein zweiter Platz bei meinem Heimrennen sind ein großartiges Ergebnis. Danke an mein Team und an Triumph für das großartige Paket.“
Teamchef Carsten Freudenberg zog nach einem Wochenende mit extrem unterschiedlichen Bedingungen ein positives Fazit:
Carsten Freudenberg: „Wir können mit der Leistung der gesamten Mannschaft sehr zufrieden sein. Die Bedingungen haben sich von der großen Hitze am Freitag über Regen und deutlich kühlere Temperaturen am Samstag bis zum perfekten Rennwetter am Sonntag ständig verändert. Unsere Fahrer und die Crew haben darauf sehr gut reagiert. Ruben vor seinem Heimpublikum gewinnen zu sehen, war natürlich ein besonderes Highlight. Štěpán war das gesamte Wochenende schnell, Mika zeigt weiterhin eine tolle Entwicklung und auch Luis hat nach seinem schwierigen Samstag am Sonntag wieder gekämpft. Ein großes Dankeschön an unsere gesamte Crew sowie an unsere Fans, Partner und Sponsoren für die großartige Unterstützung.“
Mit einem Heimsieg, zwei weiteren Podiumsplatzierungen und einer starken Teamleistung verlässt Freudenberg RORA-PALIGO Racing die „Cathedral of Speed“ und führt die Meisterschaft nun mit 46 Punkten Vorsprung an.
Eingetragen am: 18.08.2026
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