XR1200 Fahrwerkstuning

Harley Davidson Motodrom verpasst der XR 1200 ein radikales Makeover.

Fahrwerkstuning Harley-Davidson XR 1200

Wer will, kann damit auch einen „Backflip“ springen...

Die XR 1200 von Harley-Davidson mausert sich zur idealen Basis für gepflegte Umbauten im Grenzgebiet zwischen Nakedbike, und Supermoto. Und zwar nicht für Showzwecke, sondern vielmehr als fahraktives Bike mit bärenstarkem, urigem V2-Antrieb. Harley-Davidson Motodrom hat sich dem amerikanischen Heavy-Metal-Bike angenommen und ihm auf der Fahrwerksseite eine etwas radikalere Kur verordnet.

Die XR kommt schon im Serienzustand mit solider Ausstattung zur Welt, allem voran der Motor aus der Sportster-Reihe, der ein enormes Potenzial für Tuningmaßnahmen aufweist. Mit Komponenten von WP oder Wilbers hebt Andre Jäger aus dem Hause Motodrom auch das Niveau im Fahrwerksbereich. Verbesserte Performance und Handling sind die logische Folge. Andre Jäger gilt als Spezialist für forcierte Fortbewegung. Er kümmert sich im Hause Motodrom unter anderem um schnelle Buells und verschärfte Harleys.
   
 
Im Fahrbetrieb wirken sich die von ihm verordneten Maßnahmen enorm positiv aus. Völlig leichtfüßig wedelt die XR von einer Schräglage in die andere, man glaubt phasenweise ein lupenreines Supermoto-Gerät um die Kurven zu scheuchen. Durch die längere Gabel vorne und die speziell angefertigten Federbeinhalterungen hinten wurde die Bodenfreiheit des Motorrades beinahe um 9 cm angehoben. Der Schwerpunkt sitzt aber immer noch weit unten, damit sich das Erlebnis nicht ins „Kippelige“ verkehrt. Durch den Verbau einer Remus-Auspuffanlage wurde neben einer leichten Leistungssteigerung samt Drehmomentverbesserung auch die Krümmerführung um einige Zentimeter nach oben korrigiert. Wer jetzt noch aufsetzt, hat die Haftgrenze der Reifen längst überschritten.

Das Gerät macht enormen Spaß. Theoretisch ließe sich mit dem Fahrwerk der Weltrekordsprung von Seth Enslow (Australien) wiederholen. Wer sich traut, kann auch einen „Backflip“ riskieren. Mit den Komponenten stößt man in eine völlig neue Dimension vor. Derartige Tuning-Maßnahmen haben wenig mit Show- und Posing zu tun. Erst auf den zweiten Blick bemerkt man die dezenten, aber wirkungsvollen Veränderungen. Beim Fahren schaut es anders aus. Nichts ist mehr wie vorher, alles um zwei Nummern schärfer und sehr präzise. Man muss es selbst erlebt haben, Tuning für Kenner, Könner und Genießer. Die rattenscharfe XR 1200 kann bei Harley-Davidson Motodrom jederzeit Probe gefahren werden und ist um ein sehr überschaubares Budget ganz zu haben.
 

Verbaute Komponenten/Umbaumaßnahmen:


  • Auspuff Remus 2 in 1 Titan
     
  • Superbike-Lenker „Lukas“
     
  • Original 2-Sitzer Heck
     
  • Umgearbeitete Vordergabel vor WP 4860 SXS, voll einstellbar mit Druck- und Zugstufeneinstellung, gefräste
     
  • Gabelfüße, Sonderanfertigung inklusive Aufnahme der Original-Achse
     
  • Gabelbrücke gefräst für Aufnahme der „SXS-Gabel“
     
  • Gabelaußenrohre schwarz eloxiert
     
  • Stoßdämpfer hinten Wilbers XR-Suspension, 6 cm länger
     
  • Kurzes Heck mit LED Rücklicht und Kellermannblinkern, hinten mit integriertem Rücklicht
     
  • Bremslicht und Blinkleuchten vorn mit getönten Blinkergläsern

Interessante Links:

Text: kot, Harley
Fotos:
Motodrom, Harley Davidson

Bericht vom 21.06.2010 | 40.361 Aufrufe

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