Versicherung berechnen

KFZ Versicherungen online vergleichen. Neue Möglichkeit von S-Direkt.
 

Neuer Online Vergleich für Kfz Versicherungen startet

 
Wer kennt nicht die großen Vergleichsportale, in denen man nach der Eingabe seiner Fahrzeugdaten die für einen wohl günstigste Autoversicherung berechnen kann. Immer mehr Deutsche schließen so ihre Verträge nur noch direkt im Internet ab. So überflügelte jüngst der Gewinn aus Online Abschlüssen den der früher gängigen, analogen, Vertragsvermittlung.

Doch der Online Vergleich ist ein hart umkämpftes Pflaster. Das Ringen um Kunden und Marktanteile spielt sich dabei zunehmest online ab. Neben den bisher dominierenden, unabhängigen Vergleichsportalen, die Policen zwar vermitteln, selbst aber keiner Assekuranz angehören, drängen nun auch die Versicherer selbst mit eigenen Portalen auf den Onlinemarkt. Inwieweit diese in Komplexibilität und Umfang unabhängiger Vergleiche mit den bisherigen Platzhirschen konkurrieren können, wird sich zeigen.

Jüngst schaltete zum Beispiel die HUK-Coburg mit einigen Mitstreitern ein eigenes Vergleichsportal online. Interessant wird es nun, wenn auch die Sparkassen Direktversicherung, ein Ableger der Sparkasse, in das Geschäft des Online Versicherungsvergleichs einsteigen will. Interessant deshalb, weil sich das Unternehmen schon 1996 die Internetadresse Autoversicherung.de registrieren ließ. Dieser, in weiser Voraussicht getätigte Schritt, könnte die S-Direkt in Windeseile an der Konkurrenz vorbeiziehen lassen.

Der Handel mit Internetadressen ist ein lukratives Geschäft. Eine solche Internetadresse würde heutzutage im Verkauf enorme Summen erzielen. Das liegt an ihrer Einfachheit und der Verbindung des Titels mit dem Thema des Internetauftritts. Der für die S-Direkt kostenlose Wettbewerbsvorteil besteht in diesem Fall darin, dass, wenn potenzielle Kunden im Internet unter Zuhilfenahme einer Suchmaschine zum Beispiel nach günstige Autoversicherung suchen, die Seite Autoversicherung.de allein auf Grund des Namens sehr wahrscheinlich unter den Toptreffern zu diesem Thema aufgelistet wird. Als Folge besuchen und nutzen mehr Leute diese Seite und es kommt aufgrund der größeren Masse an Besuchen zu viel mehr Vertragsabschlüssen als auf weniger stark besuchten Seiten. Die bisherigen Vergleichsportale geben dagegen jeden Monat enorme Summen für Marketing und Suchmaschinenoptimierung aus, damit wiederum ihre Seite unter den ersten Suchergebnissen landet.
Dieses unterschiedliche Ranking aufgrund verschiedenster Faktoren ist in dem komplizierten Suchalgorithmus von Google begründet.

Als Grund für das Starten eigener Portale nannten die Assekuranzen die von den dominierenden Vergleichstportalen verlangten hohen Provisionen pro abgeschlossenem Versicherungsvertrag, der über ihre Seite getätigt wurde. Diese Vermittlungsgebühr beträgt bis zu 80 Euro pro Vertrag. Damit fahren die Versicherungen zwar noch günstiger als mit der Kundengewinndung über konventionelle Werbung, was mit etwa 150 Euro zu Buche schlägt, trotzdem sind für sie die Abgaben an die Onlineportale horrend und überzogen.

Aufgrund des oben genannten potenziellen Wettbewerbsvorteils und den geringeren Marketingkosten, will die S-Direkt für die Vermittlung einer Police maximal 45 Euro verlangen. Damit der Vergleich auch dort unabhängig und transparent bleibt, darf das Unternehmen natürlich nicht nur eigene Versicherungen anbieten. Die oben genannte Provision soll demnach für alle Fremdversicherer gelten und könnte somit in Zukunft wohlmöglich für alle Assekuranzen am Markt als attraktive Alternative zu den bisher dominierenden Vergleichsportalen dienen.
 

 
 

Text: kot
Bilder:
Sparkassenfiliale flickr.com / bilderheld

Bericht vom 01.09.2011 | 7.313 Aufrufe

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