Vermeulen will seine Ruhe: Ein Nein zum Boxenfunk
Vermeulen will seine Ruhe: Ein Nein zum Boxenfunk |
Das MotoGP-Rennen in Le Mans war aufgrund des Regens ein wenig chaotisch aber auch spektakulär. Die Frage, die sich danach aufdrängte, war, ob den Fahrern mit Boxenfunk geholfen gewesen wäre. "Nein. Man könnte argumentieren, dass es der richtige Weg wäre, aber ich glaube nicht, dass es richtig ist", meinte Chris Vermeulen nach dem Rennen. Seiner Meinung nach, wird dem Fahrer mit Funk im Ohr eher geschadet als geholfen. "Das hängt vom Fahrer ab. Das Team redet in dein Ohr und das könnte ablenkend sein, also ziehe ich es vor, so etwas nicht zu haben." Experimente mit Funksystemen gab es bereits, zuletzt 2004 beim Team Roberts, doch zu einer allgemeinen Einführung ist es nie gekommen. Ob und wie Boxenfunk gerade bei solchen Rennen wie am vergangenen Wochenende hilft, lässt sich von zwei Seiten betrachten. Einerseits könnten die Fahrer dadurch über die Wettersituation auf verschiedenen Streckenteilen unterrichtet und auch die Regenmotorräder früher vorbereitet werden. Andererseits hat der Fahrer speziell während eines Regenrennens genug damit zu tun, die Maschine auf der Strecke zu halten. Dass es die Motorradwechsel gibt, findet Vermeulen eine gute Sache, was seiner Meinung nach am Sonntag auch bewiesen wurde. "Ich denke, es ist eine gute Regel. Das ist die MotoGP - die Formel 1 des Motorradsports. Es übt auch etwas Druck auf die Teams aus, welche Entscheidung es zu treffen gilt." |
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Bericht vom 22.05.2007 | 1.463 Aufrufe