So nah und doch so fern

Vier Zehntel Rückstand reichten für Nicky Hayden nur zu Platz elf während Dani Pedrosa seinen spanischen Fans die Pole Position präsentierte.

So nah und doch so fern

Dadurch, dass es das knappste Qualifying aller Zeiten in der MotoGP war, wurde das Ergebnis für einige zu dem mit den größten Abständen. So verlor Nicky Hayden lediglich vier Zehntel auf seinen Teamkollegen und Polesetter Dani Pedrosa, steht aber zehn Plätze hinter ihm. "Ich war mit meinen Qualifikationsrunden nicht vollkommen zufrieden und natürlich bin ich von meinem Startplatz enttäuscht - 0.4 Sekunden hören sich nicht wie viel an, aber momentan, in dieser Liga, auf dieser Strecke, ist das sehr viel", erklärte der Weltmeister.

Das Gefühl mit der Maschine stimmt aber trotzdem, nachdem Hayden mit der Mannschaft im Laufe des Tages einige Verbesserungen gefunden hat. Was er nun noch haben will, ist ein guter Start. "Man muss klug sein, wenn man in die erste Kurve geht, aber man darf auch nicht auf Zehenspitzen hineinschleichen. Ich werde dennoch versuchen, einen guten Start zu haben, 27 Runden Vollgas geben und schauen, dass ich nach vorne komme", sagte Hayden.

Sein Teamkollege wird zwar auch einen guten Start brauchen, hat aber von der ersten Position im Feld eine wesentlich leichtere Aufgabe. Dani Pedrosas Ziel vor dem Qualifying war ein Platz in Reihe eins und nachdem er das mehr als erfüllt hatte, war er verständlicherweise bei äußerst guter Laune. Für das Rennen sieht er sich aber nicht nur wegen des guten Startplatzes in einer guten Ausgangsposition. "Das Renn-Setup für die Maschine ist gut und die Reifenwahl sieht auch OK aus, also müssen wir sehen, wie ihre Leistung über die Renndistanz aussieht", sagte der Spanier.

Besonderen Druck spürt er aufgrund der Pole Position vor heimischem Publikum keinen, er ist sich aber bewusst, dass aufgrund der knappen Abstände auch er einen guten Start braucht. Zudem fühlt sich Pedrosa vor seinem Heimpublikum vor allem wohl. "Als ich nach der letzten Runde in die Box fuhr, war ich etwas entspannter und konnte erst einmal feststellen, wie viele Leute da waren. Es ist großartig für die spanischen Fahrer und auch die anderen, dass es so viel Unterstützung gibt und ich denke, morgen wird die Atmosphäre ganz besonders."

©adrivo Sportpresse GmbH
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Foto: ©Repsol YPF

Bericht vom 25.03.2007 | 1.724 Aufrufe

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