Motorradreise Sardinien mit MOTOGUIDES

SS125, Gennargentu und Ostküste gemeinsam erleben

Kurven, Berge und Meer: MOTOGUIDES bietet Sardinien-Reisen mit geführten Gruppen, Standort- oder Rundreise sowie einer Variante für Selbstfahrer an.

von 1000PS.at am 04.08.2026

SS125, Gennargentu und Ostküste gemeinsam erleben

Kurven, Berge und Meer: MOTOGUIDES bietet Sardinien-Reisen mit geführten Gruppen, Standort- oder Rundreise sowie einer Variante für Selbstfahrer an.


Sardinien wird von vielen Motorradfahrern wegen seiner kurvigen Straßen, der abwechslungsreichen Landschaft und des geringen Verkehrs geschätzt. Besonders die Ostküste verbindet Küstenpassagen, Bergstrecken und das Hinterland auf engem Raum.


MOTOGUIDES bietet mehrere Möglichkeiten an, die Insel mit dem eigenen Motorrad zu erkunden. Zur Auswahl stehen eine geführte Standortreise, eine Rundreise sowie ein Paket für Selbstfahrer. Im Mittelpunkt sollen ausgesuchte Strecken, gemeinsames Reisen und genügend Zeit für Pausen stehen.


MOTOGUIDES setzt auf unterschiedliche Fahrgruppen

Das Motto "Unterwegs mit Freunden" beschreibt den Ansatz des Veranstalters. Die Tourguides fahren selbst Motorrad, kennen die angebotenen Regionen laut MOTOGUIDES aus eigener Erfahrung und haben die vorgesehenen Routen mehrfach abgefahren.


Abhängig von der Teilnehmerzahl wird bei den geführten Reisen in unterschiedlich schnellen Gruppen gefahren. Meist stehen eine ruhigere und eine flottere Fahrgruppe zur Auswahl.


In der ruhigeren Gruppe bleibt mehr Zeit für Landschaft und gleichmäßiges Tempo. Wer dynamischer durch das Kurvengewirr fahren möchte, kann sich der flotteren Gruppe anschließen. Bei gemeinsamen Stopps und am Abend kommen die Teilnehmer wieder zusammen.


Dieses Prinzip gilt nicht nur für Sardinien, sondern auch für die weiteren Reiseziele von MOTOGUIDES. Niemand soll sich dadurch während der gesamten Reise an ein dauerhaft unpassendes Tempo anpassen müssen.


Standortreise ab Arbatax an Sardiniens Ostküste

Ausgangspunkt der geführten Standortreise auf Sardinien ist Arbatax an der Ostküste. Der Küstenort liegt zwischen dem Mittelmeer und den Bergen des Gennargentu.


Die Teilnehmer wohnen sieben Nächte in einem 4-Sterne-Strandhotel. Die Motorräder können auf dem Hotelgelände abgestellt werden. Strand, Pool und Meer stehen nach den Tagestouren zur Verfügung.


Das Gepäck bleibt während der Ausfahrten im Hotel. Morgens wird ohne Koffer gestartet, am Nachmittag oder frühen Abend kehrt die Gruppe an denselben Standort zurück.


Die Tagestouren umfassen rund 200 bis 320 Kilometer. Sie verbinden bekannte Motorradstraßen mit Nebenstrecken, Bergdörfern, Hochebenen und Aussichtspunkten. Kaffee-, Trink- und Mittagspausen sind Teil der Tagesplanung.


In der Mitte der Reise ist ein freier Tag vorgesehen. Die Teilnehmer können am Strand oder Pool bleiben, den Hafen von Arbatax besuchen oder einen ruhigen Tag verbringen. Wer weiterfahren möchte, erhält von den Guides Routenvorschläge für eine individuelle Runde.


SS125 zwischen Baunei und Dorgali

Eine der zentralen Straßen der Reise ist die SS125 Orientale Sarda. Besonders der Abschnitt zwischen Baunei und Dorgali führt in zahlreichen Kurven durch die Berglandschaft der Ostküste.


Felswände, Täler und Ausblicke auf das Mittelmeer prägen die Strecke. Eine der Tagestouren führt zunächst zur Felsnadel Pedra Longa, die unmittelbar an der Küste aus dem Meer ragt.


Danach geht es über die SS125 weiter nach Cala Gonone. Im Hafen ist eine Mittagspause mit Blick auf den Golf von Orosei vorgesehen.


Der Rückweg führt durch Korkeichenwälder und über sardische Hochebenen. Am Aussichtspunkt Quattro Mori öffnet sich der Blick über die Landschaft, bevor die Route wieder hinunter zur Küste und zum Hotel verläuft.


Innerhalb weniger Stunden wechseln sich Meer, Bergwelt und weitgehend menschenleere Abschnitte ab.


Gennargentu und Fonni im Inselinneren

Eine weitere Tour führt rund um das Gennargentu-Gebirge. Die Straßen steigen von der Küste in das Inselinnere an, werden schmaler und folgen in langen Kurven den Berghängen.


Innerhalb eines Tages kommen dabei mehrere Tausend Höhenmeter zusammen. Eines der Ziele ist Fonni, der höchstgelegene Ort Sardiniens.


Rund um Fonni verändert sich die Landschaft. Wälder, Bergweiden und offene Hochflächen ersetzen das mediterrane Bild der Küste. Auf dem Rückweg taucht in der Ferne erneut das Meer auf.


Weiter südlich führen die Routen laut MOTOGUIDES über wenig bekannte Straßen. Genannt werden roter Porphyr-Asphalt, Strecken entlang von Flussläufen und Canyons.


Eine der längeren Touren verbindet die alte SS125 mit Porto Corallo an der Küste und ausgewählten Straßen im Landesinneren.


Orgosolo verbindet Motorradreise und Kultur

Bei der Tour nach Orgosolo soll nicht nur das Kurvenwedeln im Mittelpunkt stehen. Der Bergort ist für seine zahlreichen Murales bekannt.


Die Wandmalereien beschäftigen sich mit der Geschichte Sardiniens sowie politischen und gesellschaftlichen Themen. Nach dem Aufenthalt in Orgosolo führt die Route zurück an die Ostküste.


Zum Abschluss ist ein Stopp in Baunei vorgesehen. Bei einem Cappuccino reicht der Blick laut Reisebeschreibung über die Berge, Arbatax und das Mittelmeer.


Solche Aufenthalte sollen die Motorradtour mit Eindrücken abseits der Straße verbinden.


Zwölftägige Rundreise durch Sardinien

Neben der Standortreise bietet MOTOGUIDES eine geführte Rundreise an. Sie richtet sich an Motorradfahrer, die mehrere Regionen Sardiniens kennenlernen möchten.


Die zwölftägige Reise beginnt mit einer Zwischenübernachtung in Südtirol. Anschließend fährt die Gruppe gemeinsam zur Nachtfähre nach Livorno.


Auf Sardinien führt die Route zunächst in den Nordwesten nach Bosa. Teil der Reise ist die Küstenstraße zwischen Alghero und Bosa mit Meerblicken und felsiger Landschaft.


Danach geht es entlang der Westküste weiter in den Süden. Rund um Guspini und Cagliari wechseln sich Landstraßen, Küstenabschnitte und das sardische Hinterland ab.


Den Abschluss bilden mehrere Tage an der Ostküste. Dort stehen unter anderem die SS125, die SS198 und die Straßen rund um das Gennargentu-Gebirge auf dem Programm.


Durch verschiedene Hotels und Regionen soll die Rundreise einen umfassenderen Eindruck der Insel vermitteln. Das MOTOGUIDES-Konzept mit unterschiedlichen Fahrgruppen, Guides, geplanten Routen und Zeit abseits des Motorrads bleibt dabei erhalten.


Anreise mit Fähre, Flug oder Motorradtransport

Die Anreise kann an die Wünsche der Teilnehmer angepasst werden. Im Reisepaket kann eine Fährüberfahrt ab Livorno, Genua oder Savona enthalten sein. Das Motorrad wird dabei mitgenommen, außerdem ist eine eigene Kabine vorgesehen.


Auf Wunsch organisiert MOTOGUIDES eine Zwischenübernachtung in Südtirol. Am nächsten Tag fährt die Gruppe mit dem Tourguide zum Fährhafen nach Livorno.


Nach der Überfahrt geht es ebenfalls gemeinsam von Olbia bis zum Hotel in Arbatax. Diese beiden Anreiseetappen ergänzen die Touren auf Sardinien.


Wer die lange Fahrt bis zum Fährhafen vermeiden möchte, kann nach Sardinien fliegen und das eigene Motorrad transportieren lassen.


Das Bike wird an einer Abgabestelle oder optional zu Hause übernommen und steht auf Sardinien zur Abholung bereit. Damit entfällt die lange Autobahnanreise mit dem Motorrad.


Sardinien als Selbstfahrerreise

Nicht jeder möchte in einer geführten Gruppe unterwegs sein. Deshalb bietet MOTOGUIDES Sardinien auch als Selbstfahrerreise an.


Das Paket enthält sieben erprobte Routen als GPX-Dateien, Tourenkarten und ein ausführliches Roadbook. Für jede Strecke steht zusätzlich eine kürzere Variante zur Verfügung.


Die Tagesplanung lässt sich dadurch an Tempo, Wetter und persönliche Wünsche anpassen. Hotel, Fähre und auf Wunsch der Motorradtransport können ebenfalls organisiert werden.


Die Selbstfahrerreise kombiniert eine individuelle Tour mit vorbereiteten Routen und organisatorischen Leistungen des Veranstalters.


Weitere Motorradreisen von MOTOGUIDES

Sardinien ist ein Schwerpunkt des Programms, aber nicht das einzige angebotene Ziel. Auf Korsika führen die Reisen über Küstenstraßen, durch Berglandschaften und zum Cap Corse.


In Andalusien stehen Bergstraßen, die Sierra Nevada, weiße Dörfer und südspanische Regionen auf dem Programm. Die Slowenien-Reisen führen durch die Julischen Alpen und über Strecken im Dreiländereck mit Italien und Österreich.


Darüber hinaus bietet MOTOGUIDES Reisen in Hochgebirgsregionen und kurvigen deutschen Mittelgebirgen an. Das Grundprinzip bleibt laut Veranstalter gleich: ausgewählte Strecken, Organisation und gemeinsames Reisen.


Die geführten Standortreisen auf Sardinien finden üblicherweise im Mai sowie Ende September und Anfang Oktober statt. Die Selbstfahrerreise kann für andere Reisezeiträume angefragt werden.


Aktuelle Termine, Reisevarianten und weitere Motorradreisen sind auf der Website von MOTOGUIDES zu finden.


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