SENA Outrush 2: Motorradhelm mit integrierter Kommunikation

Warum vernetzte Helme jetzt auch für viele Fahrer leistbar werden

Motorradhelme mit integrierter Kommunikation galten lange als teuer und kompliziert. Mit dem Sena Outrush 2 soll sich das ändern: Ein modularer Helm mit Mesh- und Wave-Intercom, einfacher Bedienung und umfangreicher Ausstattung zu einem vergleichsweise zugänglichen Preis.

von 1000PS.at am 28.01.2026

Vernetzte Motorradhelme werden alltagstauglicher

Kommunikation auf dem Motorrad ist längst mehr als ein Luxus-Thema. Sprachgeführte Navigation, Musik oder Gruppengespräche gehören für viele Fahrer bereits zum Standard. Lange Zeit war jedoch vor allem der hohe Preis ein Hindernis für vollständig integrierte Lösungen.


Mit dem Sena Outrush 2 will der Hersteller genau hier ansetzen und integrierte Kommunikation in einem modularen Helm deutlich zugänglicher machen. Der Preis liegt laut Presseunterlagen bei 349 Euro.


Komplett integriert statt nachrüsten

Der Outrush 2 wird als sofort einsatzbereites System ausgeliefert. Helm und Kommunikationslösung sind ab Werk integriert, eine separate Installation oder Nachrüstung ist nicht notwendig.


Sena betont, dass sowohl Helm als auch Kommunikationssysteme in eigenen Werken entwickelt und montiert werden. Ziel ist eine stimmige Gesamtlösung, die sich einfach bedienen lässt: aufsetzen, einschalten, losfahren.


Zwei Intercom-Technologien für unterschiedliche Einsätze

Der Helm kombiniert zwei Kommunikationsansätze:


  • Mesh Intercom 3.0 für direkte Kommunikation zwischen Fahrern mit einer Reichweite von bis zu 1,2 km bei freier Sicht
  • Wave Intercom, das über das Mobilfunknetz funktioniert und damit eine Kommunikation ohne Distanzbegrenzung ermöglichen soll

Wave erlaubt zudem markenübergreifende Nutzung und Gespräche auch mit Teilnehmern, die lediglich einfache Kopfhörer verwenden.


Lange Laufzeit und intelligentes Energiemanagement

Für längere Touren ist der Outrush 2 laut Hersteller mit einer Gesprächszeit von bis zu 20 Stunden ausgelegt.


Zusätzlich verfügt das System über eine automatische Ein- und Ausschaltfunktion mit Tiefschlafmodus, falls der Helm nach der Fahrt nicht deaktiviert wird.


Praktisch: Der sogenannte Safe-Power-Modus ermöglicht den Betrieb am Ladekabel, ohne den Akku dauerhaft zu belasten. Eine vollständige Ladung dauert rund 2,5 Stunden, eine Schnellladung von 20 Minuten soll bereits wieder bis zu 6,5 Stunden Mesh-Gesprächszeit liefern.


Fokus bleibt auf Sicherheit und Helmstandard

Trotz der Technik steht der Outrush 2 in erster Linie als Motorradhelm im Mittelpunkt. Er ist nach ECE 22.06 homologiert und P/J-zertifiziert, womit er die aktuellen Anforderungen an Modularhelme erfüllt.


Zur Ausstattung zählen außerdem:



  • integriertes Sonnenvisier



  • Pinlock-70-Kompatibilität



  • Gewicht laut Angabe: 1.750 g (Größe M)


Der Helm ist in Mattschwarz und Glänzend Weiß erhältlich, in den Größen S bis XXL.


Ein Schritt Richtung Kommunikations-Standard

Mit dem Outrush 2 zeigt Sena, dass vernetzte Helme zunehmend als realistische Option für viele Motorradfahrer betrachtet werden können. Integrierte Kommunikation wird damit nicht mehr nur im Premiumsegment erwartet, sondern rückt stärker in den Mainstream der Motorradausrüstung.


Eine Frage?


Das Sena-Team steht Ihnen telefonisch von Montag bis Freitag, von 10 bis 15 Uhr, unter +49 (0) 221 620089-50 oder per E-Mail zur Verfügung: sales.eu@sena.com.


Weitere Infos sind auf der offiziellen Webseite erhältlich.


Fazit: Sena Sena Outrush 2: Klapphelm mit Funk ab Werk

Der Outrush 2 packt Mesh-3.0- und Wave-Intercom direkt in einen Klapphelm, ohne Aufrüst-Gerödel am Helm. Die Mesh-Verbindung hält in der Gruppe stabiler als Bluetooth und koppelt auch Fahrer mit fremden Headsets ein. Bis zu 20 Stunden Sprechzeit und vier handschuhtaugliche Tasten sprechen für den Alltag, ECE 22.06 ist erfüllt. Der Klang ist verständlich, aber kein Premium-Hörgenuss, und ab Tempo 70 raten wir zu Ohrstöpseln gegen den Wind. Mit rund 1,8 Kilo ist er kein Leichtgewicht, das FM-Radio des Vorgängers ist gestrichen. Für Tourenfahrer in der Gruppe die naheliegende Wahl, weil Funk und Helm aus einer Hand kommen und der Preis im Rahmen bleibt.


  • Mesh 3.0 und Wave integriert
  • Bis zu 20 Stunden Sprechzeit
  • ECE 22.06 zertifiziert
  • Handschuhtaugliche Bedienung
  • Stabile Gruppenverbindung
  • Rund 1,8 Kilo schwer
  • Hörbare Windgeräusche ab Tempo 70
  • Kein FM-Radio
  • Klang nicht auf Premium-Niveau

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