Kawasaki Z1000 SX Test

Der kräftige Sportourer Kawasaki Z1000 SX im harten 1000PS Roadshow-Test
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Kawasaki Z1000 SX - der etwas andere Tourer.

 

Die Idee, einem Naked Bike eine Verkleidung umzuhängen, ist nicht unbedingt neu. Kawasaki macht es mit der Z1000 SX aber besonders effizient: Dank Vollverkleidung, geändertem Lenker und optionalem Kofferset wird aus der radikalen Z1000 ein reisetauglicher Sport-Tourer.

 
Wie sehr sich Zwillinge doch unterscheiden können, merkt man an den beiden Schwestern Kawasaki Z1000 und Z1000 SX. Während die Nackte mit voller Absicht ohne Elektronik-Firlefanz den Auftritt als gewalttätiges Biest zelebriert, bemüht sich die Z1000 SX um eine eher dezente Charakteristik, die im Vergleich zur nackten Schwester fast schon etwas langweilig wirkt. Unlogisch ist das aber nicht, Tourenfreunde stehen in der Regel nicht unbedingt auf krawallige Optik sondern wünschen uneingeschränkte Funktionalität - die von der Z1000 SX auch weitestgehend erfüllt wird. http://www.motorrad-bilder.at/thumbs/500x375/slideshows/291/011215/kawasaki_z1000sx_21.jpg?new

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Das herrliche Triebwerk kann fast alles.
Der Reihen-Vierzylindermotor mit 142 PS und 111 Newtonmeter Drehmoment ist dabei die optimale Wahl - der kann nämlich ohnehin alles. Während er in der nackten Z1000 mit seinem brachialen Antritt und dem röchelnden Klang überzeugt, gibt er in der SX dank der geringfügig längeren Übersetzung und dem schmalzigen Drehmoment den Souveränen, der sich von nichts aus der Ruhe bringen lässt. Den ultimativen Luxus sollte man auf der Z1000 SX dennoch nicht erwarten, sie ist eher der Sportler unter den Tourern.

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So sehen die Grünen einen Tourer.
Das zeigt sich auch an der Sitzposition, der höhere Lenker gegenüber der nackten Z1000 bringt zwar eine deutlich bequemere Haltung, um den Windschutz genießen zu können, muss man sich aber doch ziemlich ducken. Auch das Fahrwerk entspricht dem sportlichen Charakter, dämpft zwar weicher als bei der nackten Schwester, bietet aber trotzdem noch eine gewisse Härte, um sportlich und agil zu touren. Selbst bei der Bremse schafftten die Techniker eine gewisse Abgrenzung von der Schwester. Während die Z1000 zwar gut dosierbar und sehr transparent aber doch brachial zupackt, kann die SX mit einer etwas sanfteren Auslegung der radial montierten Zangen punkten.

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+ Stärken:
Souveräner, kraftvoller Motor; tourentaugliche Verkleidung; sportliche Auslegung; gute Traktionskontrolle; erstaunlich vielseitig; gut integriertes Koffersystem.

- Schwächen:
In engen Kurven eigenwilliges Handling; Windschild könnte höher sein.

 

Vaulis Fazit:
Trotz der gleichen Basis unterscheidet sich die Z1000 SX stark von ihrer brachialen nackten Schwester Z1000 - und ist damit ein ausgezeichneter Sport-Tourer.
kotKots Fazit:
Früher gefiel sie mir fahrtechnisch besser, heute optisch. Entscheiden würde ich mich trotzdem eher für die nackte Z1000, weil sie quasi das "Original" ist.

Nasty Nils´ Fazit:
Die Z 1000 SX ist ein großartiges Mittelding, ja der optimale Schnittpunkt zwischen Sport- und Reisemotorrad. Es gibt nicht viele Bikes, die das so gut hinbekommen. Eine würdige Gegnerin ist aber ein, auf den ersten Blick komplett anderes Motorrad: Die KTM 1190 Adventure!

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Text: Vauli
Fotos:
Erwin Haiden

Bericht vom 16.07.2014 | 26.388 Aufrufe

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