MG Norge & Stelvio

Die Italienische Alternative! Moto Guzzi hat hat die Norge und die Stelvio nicht nur optisch verbessert.
 

Moto Guzzi Stelvio und Norge

Moto Guzzi hat die Tourenmodelle erfolgreich überarbeitet.
 
Die Italienische Traditionsmarke Moto Guzzi gibt in letzter Zeit kräftige Lebenszeichen von sich. Seit der Übernahme durch den Piaggio Konzern wird die Modellreihe stetig aufgebaut. Diesmal waren die Tourenmodelle dran. So die Großenduro Stelvio, die seit ihrer Markteinführung 2008 an einigen Kinderkrankheiten wie etwa einem etwas schwachen Durchzug im unteren Drehzahlbereich litt.

Optisch wurde besonders am "Gesicht" gearbeitet, die Doppelscheinwerfer sehen nun nicht mehr so grimmig aus wie beim Vorgänger. Aber vor allem technisch hat sich einiges getan. Eine neue Abstimmung des Motors, eine neue Fahrwerksabstimmung und eine neue Verkleidung bestimmen das Bild der neuen Stelvio. Sie steht nun auf Gussrädern wie auch die Konkurrenz von BMW. Nicht sichtbar ist der große nun 32 Liter fassende Tank, der sich perfekt unter die ebenfalls neue Sitzbank schmiegt. Er erhöht zwar das Gewicht der ohnehin schon nicht leichten Enduro auf 257 Kilogramm trocken, sorgt aber für eine Reichweite von weit über 400 Kilometern.
 

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Im Fahrbetrieb ist von den Kilos nichts zu spüren, im Gegenteil. Die neue Stelvio legt eine Leichtfüßigkeit an den Tag, die für ein derartiges Motorrad einzigartig ist. Locker lässt sie sich um Radien jeder Art schwingen, Dank einem nun etwas schmäleren Hinterreifen wurde das Motorrad richtig handlich. Der großvolumige Zweizylinder erlaubt dabei schaltfaules Fahren, der Sound des 90 Grad V Motors kann dabei richtig süchtig machen. Er leistet nun105 PS und bringt seine Kraft in jeder Lebenslage auf die Strasse. Für die Sicherheit ist nicht nur ein abschaltbares ABS, sondern auch eine ebenfalls deaktivierbare Traktionskontrolle mit an Bord.

Neben der Standard Stelvio gibt es wieder die voll ausgestattete NTX, die Mit Alu Koffern, Speichenrädern, Handprotektoren, Sturzbügeln, Alu Motorschutz und Zusatzscheinwerfer ausgestattet ist. Sie ist zwar noch um 15 Kilogramm schwerer, bietet aber für den Tourenfahrer alles was er braucht.
 
 
Das gilt auch für das Flaggschiff Norge, die ebenfalls umfassend überarbeitet wurde. Der Tourer, dessen Name auf das erste Hinterradgefederte Guzzi-Modell von 1928 zurückgeht, mit dem der Bruder des Firmengründers Carlo Guzzi, Guiseppe von Norditalien bis ans Nordkap und zurück fuhr, wurde ebenfalls komplett überarbeitet. Herzstück ist der neue Achtventilmotor, der auch in der Stelvio arbeitet. dazu kommt eine neue Sitzbank, ein neuer Lenker, und eine neue Verkleidung, die nun auch die Knie besser schützt. Im Fahrbetrieb fällt auch das neu abgestimmte Fahrwerk auf, das fast eine Spur zu komfortabel ausgelegt ist. Es dauert einige Zeit bis man sich daran gewöhnt hat, denn die Guzzi liegt trotzdem sehr stabil auf der Strasse.
 
 
Der Zweizylinder leistet hier 102 PS und ist ebenfalls sehr durchzugstark. Auch hier sind ABS und Traktionskontrolle serienmäßig, dazu kommen noch eine elektrisch verstellbare Scheibe und Heizgriffe. Preislich liegen die neuen Guzzis mit € 16.599 für die Norge und € 15.499 für die Stelvio sowie € 16.499 für die Sonderversion NTX etwas unter dem europäischen Mitbewerber aus Bayern und das nun bei vergleichbaren Leistungen.

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Text/Fotos: F.Farkas

Bericht vom 24.08.2011 | 20.490 Aufrufe

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