Mit dem Motorrad nach Alaska und in die Yukon Territories

On Top of the World - Motorradtraum hoch im Norden

Kaum ein Erdteil liegt so abgelegen wie Alaska. Doch wie ist es dieses riesige, unberührte Land mit dem Motorrad zu bereisen? Wie ist das Wetter, die Straße und fressen einen da nicht die Bären?

Text & Fotos Norbert Meiszies/RKM

Wahrscheinlich hat jeder schon einmal eine der Geschichten von Jack London gelesen und davon geträumt durch das Land seiner Abenteuer zu reisen. Und vielleicht hat man sogar Glück und löst einen neuen Goldrausch aus.

Die Einwohner von Alaska machen sich gerne lustig über ihre Landsleute im Süden und erzählen Touristen gerne die Geschichte, wonach viele Amerikaner glauben, Alaska sei eine Insel südlich von Mexiko. Was damit zusammenhänge, dass auf den Landkarten der 49. Bundesstaat auf Platzgründen stets in die untere linke Ecke verbannt werde eben neben Mexiko. In den Lower 48 revanchiert man sich mit der Beschwerde, die Straßenkarten von Alaska seien die ungenauesten, weil so wenig Wege eingezeichnet seien. Dabei gibt es nicht viel mehr Straßen, als die, die aufgeführt sind. Und das sind nun einmal recht wenige. Alaska ist zwar der größte Bundesstaat der USA, aber so dünn besiedelt, dass man nicht mehr Straßen braucht. Das gilt übrigens für die angrenzenden Yukon Territories genauso, die schon zu Kanada gehören.

Allgemeines zu Alaska

Die beschriebene Tour führt sowohl durch den US-Bundesstaat Alaska wie die kanadische Region Yukon. Alaska ist der größte, nördlichste und westlichste Bundesstaat der USA, in dem etwas mehr als eine halben Million Menschen leben, von denen die Hälfte alleine in Anchorage wohnen. Hauptstadt ist Juneau am südlichsten Zipfel des Landes. Bis zum Jahr 1867 gehörte Alaska dem russischen Zarenreich, bevor die USA das Gebiet für einen Spottpreis abkauften. Aber erst seit dem 3. Januar 1959 ist Alaska der 49. Bundesstaat. Im Osten grenzt Alaska an das kanadische Territorium Yukon. Der Name stammt vom gleichnamigen Fluss Yukon River an, der in den Rocky Mountains entspringt. Die Hauptstadt ist Whitehorse.

Anreise zur Motorradtour in Alaska

Startpunkt für eine Tour durch Alaska ist in der Regel Anchorage, außer man kommt bereits aus dem Süden von Vancouver aus durch das kanadische British Columbia per Achse auf dem eigenen oder einem gemieteten Motorrad angereist. Was allerdings recht zeitraubend ist. Zahlreiche Fluggesellschaften fliegen Anchorage an, darunter auch Condor und Eurowings. Je nach Saison und Buchungszeitraum variieren die Flugpreise stark.

Einreise nach Alaska

Sowohl für die USA wie auch Kanada muss man sich über das Internet für ein Visum bewerben. Das funktioniert eigentlich recht problemlos, eine Bestätigung für die ESTA (USA) bzw. eTA (Kanada) erhält man bereits kurz nach dem Ausfüllen des Antrags. Die Gebühr für das Visum muss mit einer Kreditkarte bezahlt werden. Die Einreiseformalitäten vor Ort sind in Anchorage vergleichbar mit denen an anderen US-Flughäfen. Manchmal geht es schnell, manchmal wird etwas Geduld erfordert. Wer zuerst über die USA eingereist ist, muss sich nicht auch noch über das kanadische eTA anmelden, die Formalitäten werden beim Grenzübertritt nach Yukon an der Grenzstation erledigt. Umgekehrt gilt dies übrigens auch. Unbedingt notwendig ist auf jeden Fall ein maschinenlesbarer Reisepass.

The Top of the World - Mit dem Motorrad auf Alaskas einsamen Straßen

Aufgrund der geringen Anzahl haben die Geografen gleich darauf verzichten, die Straßen zu nummerieren. Man hat ihnen einfach Namen gegeben, zum Beispiel Top oft he World Highway. Die 127 Kilometer lange Schotterpiste war früher die einzige Verbindung von Tok in Alaska in die Goldgräberhochburg Dawson City am Yukon. Sie gehört wahrlich zu den schönsten Motorradstrecken im Norden Amerikas. Nach dem anfänglich noch asphaltierten Stück hinter Tetlin Junction geht es aus dem Tanana Valley plötzlich kurvenreich bergauf. Das ist durchaus ungewöhnlich, die meisten Highways durch Alaska verlaufen ansonsten doch eher typisch amerikanisch geradeaus.

Motorrad-Tour in Alaska - Top of the World Highway
Am Top of the World - Der Highway von Alaska

Ist der Verkehr auf den Hauptdurchgangsstraßen ohnehin sehr gering, so haben wir den Top of the World Highway völlig für uns allein. Weit und breit begegnet uns kein anderes Fahrzeug. Die Piste besteht aus einer Mischung aus Lehm und Schotter, festgefahren wie Beton. Halten wir uns anfänglich mit dem Tempo noch zurück, so erhöhen wir bald schon die Reisegeschwindigkeit auf Normaltempo. Mit unseren GS fühlen wir uns ohnehin wie Könige, driften um die Ecken und wirbeln ordentlich Staub auf. Nur Uli auf seiner Harley er bestand darauf lässt es etwas ruhiger angehen. Aber als wir Großenduristen eine Pause an einem der Schneefelder am Straßenrand einlegen und eine Schneeballschlacht anfangen, fährt er stehend auf seiner Heritage mit einem breiten Lächeln im Gesicht locker an uns vorbei. Die Straße schlängelt sich bis auf über 1.000 Meter Höhe von einem Bergrücken zum nächsten, hinter jeder Biegung gibt es atemberaubende Ausblicke und neue Eindrücke. Am Horizont erkennen wir die mit ewigem Eis bedeckten Gipfel des Wrangell St. Elias Nationalparks, die über 4.000 Meter hoch sind. Man mag sich gar nicht vorstellen wie beschwerlich der Weg der ersten Goldgräber gewesen sein muss, um Dawson City zu erreichen.

Motorrad in Alaska ausleihen? Oder doch lieber das eigene Bike einschiffen?

Wenn wir schon bei unseren Motorrädern sind: Wer mehrere Wochen oder Monate in Kanada und den USA unterwegs ist, für den kann der Transport des eigenen Motorrades in Frage kommen. Dazu wendet man sich einfach an eine international arbeitende Spedition, die den Transport per Flugzeug oder Schiff sowie die Formalitäten erledigt. Für kürzere Touren von zwei bis drei Wochen lohnt sich eher ein Mietmotorrad. In Anchorage gibt es verschiedene Unternehmen. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit Alaska Motorcycle Adventures (www.rentalaska.com) gemacht mit einem umfangreichen Angebot an BMW-Enduros. Ein weiterer Anbieter ist MotoQuest (www.motoquest.com), der auch geführte Touren anbietet. Außerdem gibt es den Motorrad-Reiseveranstalter rm-reiseteam (www.rm-motorradreisen.de), der eine 14-tägige Alaska/Yukon-Tour inkl. Flug, Mietmotorrad, Unterkunft, Gepäckfahrzeug und Reiseleiter offeriert, was die ganze Planerei unnötig macht.

Mit dem Motorrad mitten im Goldrausch in Alaska

Der eine oder andere Goldgräber wird schon in Chicken hängengeblieben sein, als im 40-Mile-River Gold gefunden wurde. Der Ort ist bis heute ein typisches Goldgräber-Nest geblieben, in dem im Sommer rund 50 Menschen leben, die entweder nach dem Edelmetall schürfen oder die wenigen Touristen mit Sprit und Andenken versorgen. Im Winter sollen es nur noch fünf sein, die es in dieser Einsamkeit aushalten so wie Sue. Die Besitzerin des kleinen Dorf-Cafes erzählt uns die Geschichte, wie der Name Chicken (Huhn) entstand. Die ersten Siedler konnten nur durch die Jagd der sogenannten Ptarmigans überleben, eine Art Wildhuhn. So tauften sie dann auch Ihre Siedlung. Weil aber niemand den Namen so richtig aussprechen konnte, kam man auf Chicken.

Goldgräberdorf Chicken in Alaska
Goldgräberdorf Chicken in Alaska

Ein Tipp: Wer vom Highway nach Chicken an die Tankstelle abbiegt, glaubt bereits den Ort erreicht zu haben und übersieht das eigentliche Zentrum, die drei Holzbuden mit dem Chicken Creek Cafe, dem Souvenierladen und dem Saloon, die alle noch aus der Zeit des ersten Goldrausches von 1902 stammen. Von der Decke des kinderzimmergroßen Saloons hängen dicht an dicht Baseball-Caps und Visitenkarten, auch ein paar BHs sind dabei, und am Billardtisch hängen am Abend die Goldsucher ab und versaufen ihre spärlichen Goldkörner. Work hard, play hard, lautet ihr Leitspruch.

Gebrauchte und neue Motorräder

Pfeil links Pfeil rechts

Motorrad-Tour in Alaska - Die beste Reisezeit

Die Zeit, in der man im hohen Norden unterwegs sein kann, ist begrenzt. Bis in den Mai hinein kann es noch recht kühl sein, ab Ende September beginnt manchmal schon der Winter. Die beste Zeit ist Juni bis Juli, dann ist das Wetter rechte beständig. Regenschauer müssen aber eingeplant und die entsprechende Bekleidung mitgenommen werden. Auf der beschriebenen Tour im Juni hatten wir zwischen 15 und 30 Grad mit einem Tag Regen.

Grenzübergang zwischen Alaska und Kanada

So lange würden wir gerne noch warten, aber wir müssen weiter, schließlich wollen wir noch über die Grenze. Die Station schließt nämlich um 20.00 Uhr Alaska-Zeit. Völlig im Nirgendwo auf 1.258 Meter Höhe taucht plötzlich die imposante Grenzstation auf. Es ist nicht nur die einzige von Kanadiern und Amerikanern gemeinsam betriebene Zollstelle, wir stehen hier auch an der nördlichsten Passkontrolle von ganz Amerika. Ich zeige dem Grenzer ein Foto, dass ich vor mehr als zwanzig Jahren gemacht habe, als die Station noch aus einem Holzhäuschen bestand, in dem ein einsamer Ranger die Pässe abstempelte und jeden Grenzgänger erst einmal zum Kaffee einlud, um ein Schwätzchen zu halten. Dass muss unser Beamte natürlich seinen Kollegen zeigen, und so wird aus der eher förmlichen Kommunikation doch noch ein lockerer Austausch mit dem üblichen Woher und Wohin, bevor wir schließlich die letzten abenteuerlichen Kilometer Richtung Yukon River in Angriff nehmen. Mit der betagten George Black Ferry setzen wir schließlich nach Dawson City über.

Mit dem Motorrad in Dawson City
Auf der Spur des Goldrausches - Dawson City

Die Stadt ist Teil der Legende, die Jack London in seinen Büchern beschrieben hat. Der Schriftsteller gehörte selbst zu den ersten Goldsuchern, besaß einen eigenen Claim und eine kleine Blockhütte von drei mal drei Metern mit Bollerofen und Bett. Die existiert immer noch, ist heute ein Museum. Dietmar ist auf unsere Tour gerade deshalb mitgekommen, weil er unbedingt nach Dawson City wollte. Das musste ich unbedingt gesehen haben, da wo Jack London gelebt hat, schwärmt er, als wir vom Midnight Dome, dem Hausberg des Orts, hinunter auf die alten Holzhäuser am Yukon River schauen, die im späten Abendlicht goldgelb leuchten. Gold ist die Farbe dieser Stadt, die gerade einmal aus acht Blocks besteht. Die Straßen dazwischen sind immer noch nicht asphaltiert, und den Häusern sieht man an, dass sie die besten Zeiten hinter sich haben. Nach und nach werden zwar ein paar historische Bauten restauriert, aber manche bestehen nur noch aus einer Fassade.

Unterkünfte im kalten Alaska - Spärlich und nicht zu günstig

Beim eher mäßigem Zustand vieler Gebäude, kann wenig überraschend auch die Unterkunft-Suche etwas schwierig werden. Selbst in den Großstädten Anchorage, Fairbanks und Whitehorse ist das Angebot an Unterkünften nicht überbordend und meistens auch nicht günstig. Wer also eine individuelle Tour plant, sollte rechtzeitig reservieren. Das gilt vor allem für Dawson City, Tok und Valdez, den Knotenpunkten und Touristenhochburgen. Camping ist natürlich eine Alternative, allerdings ist wildes Campen in den Nationalparks nur mit Erlaubnis möglich. Das gilt genauso für Privatgrundstücke. Beachten sollte man zudem, dass in Alaska die Bären noch frei herumlaufen. Eine Liste öffentlicher und privater Zeltplätze gibt es unter www.campgroundsalaska.com.

Das goldene Zeitalter des Yukons - und die Überbleibsel

Die Situation in der Region war einmal anders, als ein gewisser Shookum Jim Mason mit seinen Kumpeln George Carmack und Dawson Charlie 1896 mit seinem Goldfund im Bonanza Creek den legendären Goldrausch auslöste, der bis 100.000 sogenannte Stampeders, Goldverrückte, in die Region um Dawson City lockte. Das Ereignis feiern die Einheimischen regelmäßig am sogenannten Discovery Day, dem 16. August. Und es wird immer noch nach Nuggets gesucht. Das sieht man der Landschaft an. Zwischen Klondike River, Hunker Creek und Bonanza Creek ist die Erde gleich mehrfach umgegraben worden. Kein Stein blieb auf dem anderen, wenn die mehrstöckigen Schürfbagger durch die Bäche und Flüsse pflügten und den Abraum wie ein endloser Wurmfortsatz hinter sich ließen.

Dass Goldsucher keinen Spaß verstehen, wenn es darum geht, ihren Claim zu bewachen, sehen wir am Goldfields Trail. Auf langen Pfählen erkennen wir kleine bunte Vogelhäuschen, darunter liegt ein Gerippe mit Cowboyhut und Grabkreuz. Erst auf den zweiten Blick erkennen wir, dass in den Vogelhäusern Kameras versteckt sind, die beobachten, wer sich dem Grundstück nähert. Wie es demjenigen ergeht, der es dennoch wagt, den Claim unerlaubt zu betreten, zeigt das Gerippe. Wer meint, Steine als Andenken einzusammeln, kann sich reichlich Ärger einhandeln.

Mit dem Motorrad durch die Goldfelder Alaskas und Yukons

Auf den normalen Straßenkarten ist die etwa 100 Kilometer lange Offroad-Strecke durch die Goldfelder nicht eingezeichnet, mit gutem Grund. Die Hunker Creek Road ist gespickt mit tiefen Furchen, noch tieferen Schlaglöchern und glitschigen Bachdurchfahrten. Harley-Uli hat nach wenigen Kilometer genug und kehrt um. Zu viert kämpfen wir uns weiter bis zum Gold Bottom Creek, wo die Millars wohnen, Goldsucher in der dritten Generation. Ihnen gehören 70 Claims, erzählen sie uns, Schürfstellen, die immer noch Gold hergeben. Geld würden sie allerdings eher mit den Touristen verdienen, denen Sie das Goldwaschen beibringen. Den ganzen Tag stehen sie dann im Bach mit ihrer Goldpfanne und hoffen auf ein Nugget fast immer vergeblich.

Wir ziehen den Goldfields Trail vor, ein El Dorado für Enduristen. Die Piste führt bis auf 1.000 Meter Höhe über steile Auffahrten, enge Serpentinen und Respekt einflößende Abfahrten mitten hinein ins Paradies der Stampeder. Am Hunker Summit wurde erstmals 1894 Gold gefunden. Grand Forks, ehemals eine richtige Stadt mit Hauptstraße, elektrischem Licht und Eisenbahnanbindung, ist vom Erdboden verschwunden, und an den Dicovery Claim von Skookum Jim erinnert nur noch eine Schautafel. Allerdings gibt es ein paar Abzweigungen mit Sperrgittern und Warnschildern versehen. Hinter den Bäumen und Sträuchern versteckt erkennen wir Bagger, Raupenfahrzeuge und die bereits bekannten Vogelhäuschen.

Eine Bar in den Takeetna Mountains in Alaska
Eine Bar in den Takeetna Mountains in Alaska

An ehemaligen Goldfeldern kommt man in Alaska einfach nicht vorbei. Einige sind inzwischen historische Denkmäler. Zum Beispiel der Independence Mine State Historic Park nördlich von Anchorage. Reizvoller als die alten, teilweise verfallenen, aber auch restaurierten Häuser und Fördertürme ist die Fahrt hinauf in die Takeetna Mountains, in denen die Mine liegt. Aus der Bucht von Anchorage fahren wir zunächst auf Meereshöhe bis Wasilla, wo Harley-Uli natürlich beim örtlichen Harley-Dealer einen Stopp einlegen muss, um sich ein Alaska-T-Shirt zu kaufen. Dann aber geht es zunächst durch kühle Wälder, schließlich oberhalb der Baumgrenze kurvenreich bergauf. Das spüren wir an den sinkenden Temperaturen. Hatten wir in Anchorage noch unglaubliche 25 Grad (Plus), so sind es oben auf 1.200 Meter gut zehn Grad weniger. Wir genehmigen uns erst einmal einen Kaffee in der urigen Hatcher Pass Lodge, eine Art Berghütte aus den 1950er Jahren. Der Blick von der Terrasse zurück durch das Hochtal ist fantastisch. Die grünen Weiden stehen im grellen Kontrast zu den umliegenden braunen Berghängen und den schneebedeckten Gipfeln. Eine wahre Bilderbuchkulisse.

Von den Goldminen zurück zum Top of the World

Viel mehr als die Independence Mine reizt uns eigentlich die Schotterpiste, die hier abzweigt, die Hatcher Pass Road. Sie führt über knapp 80 Kilometer durch eine menschenleere Bergregion nach Willow, dem südlichen Einstiegsort in den Denali National Park, die wohl bekannteste Landschaft Alaskas. Leider sind wir zwei Wochen zu früh, die Passstraße eröffnet immer erst am letzten Juli-Wochenende. Jetzt sehen wir nur die Bauarbeiter mit ihren Lastwagen, die die Straße für die Saison präparieren. Schade, wir müssen leider den Georg Parks Highway um die Talkeetna Mountains herum nehmen.

Aber warum leider? Highway fahren mag zwar langweilig sein, dafür kann man den Blick schweifen lassen. Zu bestaunen gibt es auf unserem Weg eine einzigartige Berglandschaft, die sogenannte Alaska Range, die sich von Anchorage bis nach Fairbanks zieht. Entlang dem Highway reiht sich Gipfel an Gipfel wie auf eine Perlenkette gezogen. Als Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ragt schließlich der Mount Denali fast wolkenfrei in den tiefblauen Himmel. Mit 6.194 Metern ist der Hohe, wie er in der Sprache der Athabascan Indianer genannt wird, der höchste Berg Nordamerikas. Wir sind wieder Top oft he World.

Reiselektüre für Alaska-Interessierte Motorradfahrer

Die Bibel für Alaska-Reisende (Yukon und British Columbia werden auch abgehandelt) ist The Milepost, ein dicker Wälzer, der keine Fragen offenlässt. Wie in einem Roadbook werden die Straßen beschrieben, inklusive aller Sehenswürdigkeiten und Service-Angebote. Hierzulande gibt es das Buch nur in ausgewählten Buchhandlungen. Über Amazon kann man die Meilenpost für 31,99 Euro bestellen. Wer den Schinken nicht mitschleppen will, erhält beim Kauf auch eine PDF fürs Tablet.

Bericht vom 12.01.2021 | 1.914 Aufrufe

Du hast eine Neue?

Verkaufe dein Gebrauchtmotorrad im 1000PS Marktplatz.

Inserat erstellen

Empfohlene Berichte

Pfeil links Pfeil rechts