Kawasaki Vulcan S 2025 vs. Triumph Bonneville Speedmaster 2026

Kawasaki Vulcan S 2025

Triumph Bonneville Speedmaster 2026

Bewertung

Kawasaki Vulcan S 2025
VS.
Triumph Bonneville Speedmaster 2026
 

Kawasaki Vulcan S 2025 vs. Triumph Bonneville Speedmaster 2026 - Vergleich im Überblick

Der Kawasaki Vulcan S mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 649 Kubik steht die Triumph Bonneville Speedmaster mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 2-Zylinder-Motor mit 1.200 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Bonneville Speedmaster von 106 Newtonmeter bei 3.750 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 62 Nm Drehmoment bei 6.600 Umdrehungen bei der Vulcan S.

Bei der Vulcan S federt vorne eine Telegabel konventionell mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die Bonneville Speedmaster setzt vorne auf eine Telegabel konventionell von Showa mit 47 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein von Kayaba.

Die Kawasaki Vulcan S hat mit 130 mm vorne und 80 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die Triumph Bonneville Speedmaster mit 90 mm vorne und 73 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 250 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Triumph vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 255 mm Durchmesser und Einkolben-Zange von Nissin verbaut.

Bei der Bereifung setzt Vulcan S auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 18 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Bonneville Speedmaster Reifen in den Größen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten.

Der Radstand der Kawasaki Vulcan S misst 1.575 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 705 Millimeter. Die Triumph Bonneville Speedmaster ist von Radachse zu Radachse 1.500 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 705 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 263 kg ist die Triumph viel schwerer als die Kawasaki mit 229 kg.

In den Tank der Vulcan S passen 14 Liter Sprit. Bei der Bonneville Speedmaster sind es ebenfalls 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Kawasaki Vulcan S beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 7.606 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Triumph Bonneville Speedmaster mit 13.171 Euro im Durchschnitt.

Von der Kawasaki Vulcan S gibt es aktuell 163 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Triumph Bonneville Speedmaster sind derzeit 27 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Kawasaki gibt es aktuell 35 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Triumph wurde derzeit 12 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Kawasaki Vulcan S 2025

Triumph Bonneville Speedmaster 2026

Kawasaki Vulcan S 2025 Triumph Bonneville Speedmaster 2026
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe mit Hubzapfenversatz
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 649 ccm 1200 ccm
Bohrung 83 mm 97,6 mm
Hub 60 mm 80 mm
Leistung 61 PS 77 PS
U/min bei Leistung 7500 U/min 6000 U/min
Drehmoment 62,4 Nm 106 Nm
U/min bei Drehmoment 6600 U/min 3750 U/min
Verdichtung 10,8 10
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme, Assist-Kupplung
Zündung Digital
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung OHC
Gemischaufbereitung Einspritzung
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Perimeter Doppelschleife
Nachlauf 120 mm 91,4 mm
Lenkkopfwinkel 64,7 Grad
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel konventionell
Durchmesser 41 mm 47 mm
Federweg 130 mm 90 mm
Technologie Closed Cartridge
Marke Showa
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein Monofederbein
Federweg 80 mm 73 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung
Material Stahl
Aufnahme Umlenkung
Marke Kayaba
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 300 mm 310 mm
Kolben Zweikolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Betätigung hydraulisch
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 250 mm 255 mm
Kolben Einkolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Nissin
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS ABS, Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Moderne Elektronik, IMU (Trägheitsmesseinheit), Kurven-Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 130 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 18 Zoll 16 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 16 Zoll
Länge 2310 mm 2220 mm
Breite 880 mm 910 mm
Höhe 1100 mm 1055 mm
Radstand 1575 mm 1500 mm
Sitzhöhe von 705 mm 705 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 229 kg 263 kg
Tankinhalt 14 l 14 l
Führerscheinklassen A A2, A
Höchstgeschwindigkeit 179 km/h
Reichweite 260 km
Euro Norm Euro 5+
CO²-Ausstoß kombiniert 102 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,4 l/100km
Wartungsintervall 16000 km

Stärken und Schwächen im Vergleich

Kawasaki Vulcan S 2020

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Fazit von Der Horvath vom 14.07.2020:

Triumph Bonneville Speedmaster 2026

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Fazit von CarlosDominguez vom 22.01.2026:

Egal in welche Plattform Kawasaki den 650 Kubik Zweizylinder packt - das Ergebnis ist jedes mal ein leiwandes Motorrad! Auch wenn der Motor für einen Cruiser ungewöhnlich drehfreudig ist, ergibt er gepaart mit der sportlichen Fahrwerksabstimmung einen Cruiser, der sich eigentlich schon als Sport-Cruiser qualifiziert. Gebremst wird man nur durch die begrenzte Schräglagenfreiheit, was Liebhaber einer herzhaften Fußrasten-Schleiferei jedoch nicht abschrecken wird. Bei solch einem gutem Bike hoffen wir, dass Kawasaki mal nachlegt - schließlich begleitet uns die Vulcan S bereits seit 2015 beinahe unverändert.

Die Speedmaster setzt auf Ruhe mit Charakter: Sie schiebt aus niedrigen Drehzahlen kraftvoll an, bleibt makellos stabil und verwandelt Kilometer in eine Übung der Gelassenheit. Die Ergonomie entspannt Schultern und Rücken, der Sitz stützt ohne zu ermüden, und die Gasannahme ist linear, präzise, niemals nervös. Auf der Autobahn wirkt sie sicher und leise; auf offenen Landstraßen lädt sie dazu ein, mit sauberen Linien zu fließen statt den Rhythmus zu erzwingen. Die Elektronik greift dezent ein, und der Tempomat liefert jenes Plus an Komfort, das an langen Tagen den Unterschied macht. Keine heroischen Gesten – vielmehr der dauerhafte Genuss, mit ruhigem Puls und mechanischer Autorität zu reisen.

  • kraftvoller Motor
  • Fahrwerksabstimmung mit sportlicher Kawasaki-DNA
  • echte Cruiser-Sitzposition
  • gut leserliches Display
  • Potential im Tuning
  • Optik schon etwas in die Jahre gekommen
  • mäßiger Windschutz
  • hoher Langstreckenkomfort mit stützender Ergonomie
  • sehr stabile Geradeauslauf- und Linienführung
  • leichtes, berechenbares Einlenken
  • kraftvoller Durchzug aus dem Keller
  • unaufdringliche, wirksame Elektronik inkl. schräglagenabhängiger Traktionskontrolle und Tempomat
  • niedrige Sitzhöhe mit sicherem Stand
  • sehr niedrige Fußrasten, frühes Aufsetzen in Kurven
  • weniger charismatischer Sound als bei der Bobber
  • spürbares Gewicht beim Rangieren
  • begrenzte Dynamikreserven bei flottem Landstraßentempo

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