Kawasaki Vulcan S 2016 vs. Yamaha MT-07 2014

Kawasaki Vulcan S 2016

Yamaha MT-07 2014

Bewertung

Kawasaki Vulcan S 2016
vs.
Yamaha MT-07 2014

Kawasaki Vulcan S 2016 vs. Yamaha MT-07 2014 - Vergleich im Überblick

Der Kawasaki Vulcan S mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 649 Kubik steht die Yamaha MT-07 mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber. Die Yamaha bietet mit 75 PS bei 9.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Kawasaki mit 61 PS bei 7.500 U / min.

Das maximale Drehmoment der MT-07 von 68 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 63 Nm Drehmoment bei 6.600 Umdrehungen bei der Vulcan S.

Die MT-07 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Einzelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.

Bei der Bereifung setzt Vulcan S auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 18 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-07 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Kawasaki Vulcan S misst 1.575 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 705 Millimeter. Die Yamaha MT-07 ist von Radachse zu Radachse 1.400 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 228 kg ist die Kawasaki massiv schwerer als die Yamaha mit 182 kg.

In den Tank der Vulcan S passen 14 Liter Sprit. Bei der MT-07 sind es ebenfalls 14 Liter Tankvolumen.

Von der Kawasaki Vulcan S gibt es aktuell 144 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-07 sind derzeit 116 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Kawasaki gibt es aktuell 52 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 372 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Kawasaki Vulcan S 2016

Yamaha MT-07 2014

Kawasaki Vulcan S 2016 Yamaha MT-07 2014
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 649 ccm 689 ccm
Bohrung 83 mm 80 mm
Hub 60 mm 68,6 mm
Leistung 61 PS 75 PS
U/min bei Leistung 7500 U/min 9000 U/min
Drehmoment 63 Nm 68 Nm
U/min bei Drehmoment 6600 U/min 6500 U/min
Verdichtung 10,8 11,5
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Zündung Digital Transistor
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6 6
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Rahmenbauart Perimeter
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Doppelscheibe
Kolben Zweikolben
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 18 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2310 mm 2085 mm
Breite 880 mm 745 mm
Höhe 1100 mm 1090 mm
Radstand 1575 mm 1400 mm
Sitzhöhe von 705 mm 805 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 228 kg 182 kg
Tankinhalt 14 l 14 l
Führerscheinklassen A A
Gewicht fahrbereit 179 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Kawasaki Vulcan S

Fazit von Der Horvath vom 14.07.2020:

Yamaha MT-07 2022

Fazit von vauli vom 24.08.2022:

Egal in welche Plattform Kawasaki den 650 Kubik Zweizylinder packt - das Ergebnis ist jedes mal ein leiwandes Motorrad! Auch wenn der Motor für einen Cruiser ungewöhnlich drehfreudig ist, ergibt er gepaart mit der sportlichen Fahrwerksabstimmung einen Cruiser, der sich eigentlich schon als Sport-Cruiser qualifiziert. Gebremst wird man nur durch die begrenzte Schräglagenfreiheit, was Liebhaber einer herzhaften Fußrasten-Schleiferei jedoch nicht abschrecken wird. Bei solch einem gutem Bike hoffen wir, dass Kawasaki mal nachlegt - schließlich begleitet uns die Vulcan S bereits seit 2015 beinahe unverändert.

Kaum ein anderes Motorrad der sogenannten Einsteigerklasse macht dermaßen viel Spaß wie die Yamaha MT-07. Sogar die, auf 48 PS gedrosselte Version kann durch den vergleichsweise großen Hubraum länger mit der Vollversion mithalten, als man vermuten würde. Die restlichen Komponenten schlagen sich ebenfalls wacker, sowohl die Bremse als auch das Fahrwerk wollen niemanden mit zu viel Härte erschrecken, kommen aber auch bei sportlicheren Piloten nicht sofort ans Limit. Die Optik ist nun stimmiger, der minimalistische LED-Scheinwerfer passt bestens zum kantigen Look.

  • kraftvoller Motor
  • Fahrwerksabstimmung mit sportlicher Kawasaki-DNA
  • echte Cruiser-Sitzposition
  • gut leserliches Display
  • Potential im Tuning
  • Optik schon etwas in die Jahre gekommen
  • mäßiger Windschutz
  • quirliger, kräftiger Motor
  • guter Sound
  • angenehme Sitzposition
  • gute Bremsanlage
  • Armaturen gut ablesbar
  • Fahrwerk nicht verstellbar
  • kein TFT-Display

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