Wie viel ist mein Motorrad eigentlich wert?

Viele Faktoren für die richtige Wertermittlung deines Motorrads

Die Wertermittlung bei einem Motorrad ist oft deutlich schwerer als die eines Autos. Einige Faktoren heben oder senken den Wert, hinzukommen natürlich Veränderungen, die am Fahrzeug getätigt wurden. Für einen ersten Einblick in das Preisgefüge gibt es natürlich auch für Motorräder eine Schwacke-Liste, doch findet diese ihre Grenzen, sobald das Gefährt verändert wurde. Aber wie lässt sich der Wert gut und sicher beziffern, gerade dann, wenn der Verkauf aus finanziellen Gründen notwendig ist?

Alter und Zustand - die beiden wichtigsten Kriterien

Die beiden Attribute sind mit die wichtigsten Kriterien rund um die Wertermittlung. Das Alter wirkt sich dabei überwiegend bei handelsüblichen und modernen Motorrädern als Negativfaktor aus. Wer aufwendig ein Oldtimer-Bike restauriert hat, der gewinnt durch das Alter. Und was ist beim Zustand wichtig?

Pflegezustand es gibt Motorräder und Motorräder. Es kann dasselbe Modell sein, dasselbe Alter und derselbe Kilometerstand, doch wenn eines der Räder zerkratzt und offenkundig schlecht gepflegt ist, so verliert es einen Großteil des Wertes.

Wartung wurde das Motorrad regelmäßig gewartet und wurden Inspektionen durchgeführt? Wie steht es um Reparaturen? Gibt es darüber Nachweise von Werkstätten oder wurden die Reparaturen eher in Eigenregie durchgeführt? Beim Verkauf sind in Werkstätten durchgeführte Reparaturen bessergestellt.

Unfälle? hatte das Motorrad schon einen Unfallschaden? Wenn ja, was war es für ein Schaden und wie wurde er behoben? Ein echter Verkehrsunfall ist wieder anders zu bewerten als ein kleiner Unfall, bei dem versehentlich ein Zaunpfahl gestreift wurde.

Kilometerleistung auch Motorräder gelten ab einem gewissen Kilometerstand als alt. Viele Käufer wünschen sich ein Rad mit möglichst geringer Kilometerleistung, was Händler natürlich entsprechend honorieren

Grundsätzlich gibt es rund um diese Punkte noch weitere Merkmale. Zum Pflegezustand kann auch der Abstellort des Motorrads mit hineinzählen. Ein Motorrad, welches im Winter abgedeckt draußen steht, ist häufig in einem schlechteren Zustand als eines, das in den Wintermonaten in der Garage steht. Der Zustand wird jedoch ebenfalls von baulichen Veränderungen beeinflusst. Diese können den Preis steigern, sofern sich die Veränderungen in einem Rahmen bewegen, der häufig nachgefragt wird. Wurde die Auspuffanlage hochwertig umgebaut, so zieht dieser Fakt Käufer an, was den Preis steigen lässt.

Hersteller und Modell - zwei wichtige Parameter für den Verkauf

Diesbezüglich gelten dieselben Regeln, wie sie vom Auto bekannt sind. Es gibt schlichtweg Motorradhersteller, die stets gefragt sind und die von vornherein einen höheren Wert versprechen. Der Hersteller und das Modell sind somit wichtige Kennziffern, ohne aber alleinig über den Wert zu bestimmen:

Typ welchen Typs ist das Motorrad? Ist es ein Geländebike, ein klassisches Einsteigerbike, eventuell sogar eines, welches sich für junge Erwachsene eignet? Je nach Typ variiert der Wert, wobei es natürlich immer mit darauf ankommt, wie viele Vergleichsmotorräder auf dem Markt sind.

Nachfrage unabhängig vom Typ bestimmt die Nachfrage immer noch den Preis. Handelt es sich um ein Motorrad, das es unzählige Male auf dem Gebrauchtmarkt gibt und welches eventuell gar als neues Motorrad einen recht niedrigen Preis hat, so wirkt sich das auf den Wert aus. Jeder Händler hat den Wiederverkaufswert im Auge und ist der niedrig, so wird der Ankaufspreis noch darunter liegen. Schwer auf dem Markt zu findende und hochpreisige Motorräder hingegen erzielen einen hohen Wiederverkaufswert.

Zeit in manchen Jahreszeiten lassen sich Motorräder besser verkaufen als in anderen. Und manchmal gibt es auf dem Markt Trends, die wiederum das Preisgefüge durcheinanderbringen können.

Es lässt sich also nicht sagen, dass das Motorrad Y von Hersteller X so und so viel wert ist. Es kommt immer auf die anderen Faktoren an

Die richtige Art des Verkaufs

Heute haben Motorradbesitzer diverse Möglichkeiten, ihr bisheriges Gefährt an einen neuen Besitzer zu bringen. Welcher Weg ideal ist, muss jeder für sich entscheiden, denn nicht jedem liegen alle Optionen:

Privatverkauf über das Internet ist der Privatverkauf ganz einfach. Zudem bieten die Plattformen schon einen guten Überblick über den möglichen Preis. Die Anzeige muss allerdings ansprechend und professionell sein, wobei die Ehrlichkeit das oberste Gebot ist. Bei den Besichtigungen potenzieller Käufer ist jedoch Geduld gefragt. Oft wird berichtet, dass Termine nicht eingehalten werden, dass Interessenten unfreundlich oder gar unverschämt sind. Wer Verhandlungsgeschick besitzt, der kann auf diesem Wege aber gute Preise erzielen.

Händler das ist mit der einfachste Weg. Der Händler schaut sich das Motorrad an, checkt es und nennt schließlich einen Preis. Mit dem Weiterverkauf hat der Motorradbesitzer nichts mehr zu tun, auch kann er das Rad direkt beim Händler lassen. Verhandlungsgeschick ist dennoch wichtig, zudem sind die Preise beim Händler oft niedriger als auf dem freien Markt.

Pfando das erscheint zunächst als ein ungewöhnlicher Weg, doch wenn es um einen kurzfristigen Engpass im Geldbeutel geht, kann Pfando eine Option sein. Zudem muss der Abschied vom geliebten Motorrad nicht zwingend endgültig sein: Das Motorrad lässt sich weiterhin nutzen. Pfando ist ein Motorrad Pfandhaus, welches das das Motorrad bewertet und dem Besitzer abkauft. Im Anschluss wird ein Mietvertrag über eine feste Laufzeit geschlossen, damit das Motorrad weiter genutzt werden kann. Der Weg bietet sich dann an, wenn die finanzielle Situation drängt, aber eigentlich ein Fahrzeug notwendig ist. Wer sich näher für den Anbieter interessiert, findet hier Pfando Erfahrungen von anderen Kunden und Nutzern.

Natürlich sind das nicht alle möglichen Optionen. Gerade Oldtimer-Motorräder oder auch besonders aufbereitete Gefährte werden häufig schlichtweg über Mund-zu-Mund-Propaganda verkauft, wobei die Wertermittlung nun auch ideeller Natur ist.

Fazit – viele Faktoren bestimmen den Preis

Die Wertermittlung bei einem Motorrad ist kein leichtes Unterfangen. Kein Wunder, dass viele Verkäufer vorab in einen Gutachter investieren und ein Wertgutachten erstellen lassen. Dieses ist übrigens immer ratsam, sobald aufwendige Arbeiten am Motorrad durchgeführt wurden. Welcher Verkaufsweg schließlich der Beste ist, hängt mit vom eigenen Charakter ab. Wer nur ungern handelt, der könnte auf dem Privatmarkt schlechte Chancen haben. Der einfachste Weg ist weiterhin der Verkauf beim Händler, wobei dieser meist geringere Preise zählt als auf dem Privatmarkt üblich. Wenn es schnell gehen muss, dann kann Pfando eine gute Lösung sein.

Bericht vom 02.05.2021 | 268 Aufrufe

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