Das passende Biker-Outfit finden

Von Badass bis Supersportler

Bei der Auswahl von Motorradkleidung spielt für die meisten Biker das Aussehen eine entscheidende Rolle. Sie wollen auf ihrer Maschine natürlich passend gekleidet wirken. Allerdings ist ein Faktor nicht zu unterschätzen: die Schutzfunktion. Damit Du Deinem Hobby sicher nachgehen kannst, sollte hochqualitative Motorradkleidung eine hohe Abriebfestigkeit aufweisen. Als empfehlenswert gilt eine mit CE-Protektoren ausgestattete Kombi.

Was gibt es beim Kauf von Motorradkleidung zu beachten?

Mit einem Motorrad in den Sonnenuntergang fahren, die Freiheit spüren und die Welt entdecken. Das ist der große Traum vieler Biker und derer, die es werden wollen. Auch die Motorradabsatzzahlen weisen auf die Beliebtheit der motorisierten Freiräder hin. Allein im Jahr 2019 wurden von diesen rund 168.000 Stück neu zugelassen. Damit Du auf einem Motorrad die Freiheit richtig genießen kannst, brauchst Du die richtige Kleidung. Sie soll Dich bei einem Sturz vor schweren Verletzungen schützen und gleichzeitig dem Fahrtwind standhalten. Bevor Du Dir ein Biker-Outfit zusammenstellst, solltest Du Dir überlegen, für welchen Einsatzzweck sich Deine Motorradkombi eignen soll. Fährst Du vorrangig kurze Touren oder bevorzugst Du die Rennstrecke? Oder möchtest Du mit Deinem Motorrad einen Roadtrip in den Urlaub machen?

Welches Outfit sich für welchen Biker-Typ eignet, zeigt Dir die folgende Zusammenfassung

**Der Tourenfahrer **

Abhängig vom gewünschten Einsatz kann sich entscheiden, ob Du lieber einen Ein- oder Zweiteiler wählen solltest. Möchtest Du die Leistung Deiner Maschine nur auf der Rennstrecke ausprobieren, empfiehlt sich ein Einteiler. Auch für kurze Ausfahrten ist er die richtige Kleidung, da er Dich warmhält und ausreichend Schutz bietet. Allerdings solltest Du bedenken, dass das An- und Ausziehen Schwierigkeiten mit sich bringen kann: Möchtest Du während der Fahrt eine Pause einlegen, um ein dringendes Geschäft zu erledigen, muss der Anzug komplett ausgezogen werden. Das erfordert nicht nur Zeit, sondern auch Platz und Nerven. Aus dem Grund stellt für längere Touren ein bequemer Zweiteiler die bessere Wahl dar. Dieser geht mit einer besseren Alltagstauglichkeit als der Einteiler einher.

Damit Du während einer langen Motorradtour unabhängig von Wind und Wetter die Fahrt genießen kannst, ist Lederkleidung zu empfehlen. Achte bei den Zweiteilern auf gut vernähte Reißverschlüsse, die keinen Fahrtwind in Dein Outfit lassen. Auch enganliegende Ärmel schützen vor eindringender Luft. Eine empfehlenswerte Zusammenstellung besteht aus: * einer Tourenkombi aus Leder oder Textil mit integrierten SAS-TEC Protektoren, * bequemen Motorradstiefeln mit Umknickschutz, * einem leichten Klapphelm sowie * hochwertigen Motorradhandschuhen.

Der Abenteurer

Wer das Abenteuer und die Freiheit liebt, plant seine Motorradtour nur selten. Du fährst ins Blaue hinein und wartest ab, was der Tag Dir bringt. Dementsprechend sollte Dein Outfit auf alles vorbereitet sein. Grundsätzlich solltest Du ein Ensemble für Tourenfahrer wählen und es nach Deinen Bedürfnissen aufpimpen. Sinnvoll ist beispielsweise zusätzliche Regenkleidung, falls Dich unterwegs ein Unwetter überrascht. Ebenso wie beim Tourenfahrer ist ein Klapphelm empfehlenswert, da er mit einem guten Handling einhergeht. Handschuhe und Motorradstiefel aus Leder können ebenfalls nicht schaden. Des Weiteren sollten Adventure-Gadgets wie Taschenlampe, Messer oder Feuerzeug nicht fehlen und auch Kompass und die Omega-Uhren als perfekte Abenteuer-Begleiter bereichern deinen Trip.

Der Chopper

Genießt Du eine Tour auf einer Chopper, sitzt Du natürlich besonders entspannt im Sattel. Damit Dein Outfit zu Deiner coolen Attitüde passt, ist eine Chopper-Lederjacke aus festem Rindsleder zu empfehlen. Sie sieht schick aus, passt zu Deinem Biker-Image und hält dennoch dem Wind problemlos stand. Dazu passen bequeme Motorradstiefel mit Umknickschutz sowie eine enganliegende Lederhose. Bei allen Kleidungsstücken solltest Du darauf achten, dass der Bund sich an Deinen Körper schmiegt und keinen Fahrtwind unter die Kleidung lässt. Das schicke Biker-Outfit ist übrigens auch für alle, die den Badass-Style favorisieren, eine gute Wahl: Kombiniert mit Fliegerbrille, einem farblich passenden Halbschalenhelm und der lässigen Kevlar-Jeans bist du für Tagestrips bestens gerüstet.

Der Supersportler

Du genießt am Motorradfahren besonders den sportlichen Aspekt und bist mit Vorliebe auf der Rennstrecke unterwegs? Dann ist ein Einteiler die richtige Wahl für Dein Outfit. Wer diese Motorradkleidung auswählt, muss sich übrigens nicht zwingend mit teuerem Leder begnügen. Inzwischen gibt es auch hochwertige Textilkombis. Bei diesen Modellen ist auf einen verstellbaren Gurt im Taillenbereich zu achten. Dieser hilft dabei, den Bund der Jacke an den eigenen Bauchumfang anzupassen, sodass das Flattern des Stoffs verhindert wird. Dadurch bist Du auf der Strecke aerodynamischer und kannst den Rausch der Geschwindigkeit uneingeschränkt genießen. Dass Du keinesfalls auf die Sicherheitsausstattung wie Protektoren verzichten solltest, versteht sich bei diesem Sport von selbst.

TIPP: Legst Du auf eine hohe Funktionalität Wert, solltest Du eine Kombi mit herausnehmbarem Thermofutter auswählen. Im Winter spendet dieses Dir zusätzliche Wärme, während du im Sommer nicht unnötig ins Schwitzen kommst.

Der Naked Bike-Fahrer

Hochwertige Kleidung für Naked Bikes besteht aus Leder. Damit diese angenehm sitzt, sind Stretcheinsätze zu empfehlen. Da Leder oftmals eng am Körper anliegt und dementsprechend wenig Bewegungsfreiheit bietet, schafft der Einsatz Abhilfe. Beim Kauf solltest Du zudem auf eine gute Luftzirkulation innerhalb der Lederkombi achten. Speziell im Brustbereich kommt perforiertes Leder zu dem Zweck zum Einsatz. In dem Material befinden sich kleine Löcher, durch die Luft ein- und wieder ausströmen kann. Das verhindert, dass Du in Deinem Outfit übermäßig ins Schwitzen kommst.

Ein weiterer wichtiger Punkt besteht in den Materialdopplungen. Bist Du mit einem Naked Bike unterwegs, solltest Du keinesfalls die Sicherheit außer Acht lassen. Aus dem Grund weist hochqualitative Motorradkleidung Materialdopplungen an folgenden Stellen auf: * dem Gesäß, * der Hüfte, * den Schultern, * den Ellbogen sowie * den Knien.

Sie dienen als Polsterung und damit als zusätzlicher Schutz. Des Weiteren ist die Bekleidung für Motorradfahrer mit zertifizierten CE-Protektoren ausgestattet. Diese fungieren als Aufprallschutz, da sie den punktuellen Druck auf eine größere Fläche verteilen. Das kann Dich im Fall eines Sturzes vor Knochenbrüchen und Prellungen bewahren. In folgenden Bereichen sind die Protektoren besonders wichtig: * Schultern und Ellbogen, * Knie, * Rücken und Wirbelsäule.

Ebenso sollten die Hüfte und das Gesäß geschützt sein. Wählst Du zu Deinem Naked-Biker-Outfit auch Motorradstiefel, weisen hochwertige Modelle auch Protektoren am Schienbein auf. Diese sind nach der Norm EN 1621-1 geprüft.

Probierst Du Deine Kleidung an, sollten sich die Protektoren an der richtigen Stelle befinden auch beim Gehen oder Sitzen nicht verrutschen. Immerhin muss dieses Schutzschild auch bei einem Unfall standhalten und Deine empfindlichen Körperregionen vor Schaden bewahren. Damit den Protektoren das gelingt, bestehen sie aus Kohlefasern oder hartem Kunststoff. Aufgrund der hohen Sicherheitsstandards eignet sich das Naked-Bike-Outfit auch für Anfänger im Motorsport.

Foto: Pixabay.com ©rauschenberger CCO Public Domain

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Bericht vom 14.08.2020 | 213 Aufrufe

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