Zubehör zum Motorrad

Empfehlenswerte Extras inklusiv Kaufratgeber

Das Angebot an praktischen Extras für Motorradfans ist groß. Ob Navi, Kommunikation oder smarte Module für mehr Sicherheit. Dieser Ratgeber macht auf qualitatives und nützliches Zubehör aufmerksam und verrät Tipps zum Kauf.

Navigationsgeräte für Motorräder

Obwohl es eine große Freude sein kann, ohne Ziel und Wegbeschreibung Touren zu unternehmen, sind Navigationsgeräte für viele Motorradfahrer unverzichtbar. Insbesondere bei Langstrecken oder Fahrten in den Urlaub sind sie ein Segen, weil sie wertvolle Zeit sparen und Komfort bringen. Bei der Verwendung von Apps in Kombination mit dem Smartphone machen Akku und Netz häufig Probleme. Kurze Akku-Laufzeiten und mangelnde Netzabdeckung sowie ein begrenztes Datenvolumen können dem Vorhaben schnell ein Ende bereiten. Navigationsgeräte für Motorräder sind speziell für diesen Zweck konzipiert. Sie lassen sich mit Handschuhen problemlos bedienen und haben ein besonders großes Display, welches auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen lesbar bleibt. Darüber hinaus sind die Gerätschaften im Vergleich zu Modellen für Autos sowie Smartphones wesentlich robuster gegenüber Umwelteinflüssen. Motorrad-Navis sind wasserdicht und reagieren unempfindlich auf Stöße sowie Erschütterungen. Hinzu kommt, dass sich bei hochwertigen Navigationsgeräten beispielsweise kurvenreiche Strecken auswählen lassen.

Welche Geräte derzeit überzeugen, verdeutlicht der Motorad-Navi-Test auf bild.de. Die Redaktion hat das TomTom Rider 550 zum Vergleichssieger erklärt und das NavGear TourMate N4 zum Preis-Leistungs-Sieger. Im Produktvergleich finden Interessenten gebündelte Informationen, die bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden sollten. Wird die Navigation mit Smartphone bevorzugt, sind folgende Punkte zu beachten beziehungsweise zu bedenken:

  • Ohne gute Halterung geht es nicht. Inklusiv Handyhülle sollte mit Ausgaben von rund 100 Euro gerechnet werden.
  • Zudem können durch die Nutzung einer speziellen Motorrad-Navigations-App wiederkehrende Kosten entstehen.
  • Ein nicht zu unterschätzender Nachteil der Navigation mit Smartphone ist die Tatsache, dass im Falle eines Unfalls das Mobilgerät höchstwahrscheinlich zerstört wird und nicht mehr für den Notruf zur Verfügung steht.

Tipp: In unserem Tourenplaner findest du viele spannende Anregungen für die nächste Motorradtour.

Intercom für die bequeme Kommunikation

Bei gemeinsamen Touren macht die Kommunikation untereinander jede Menge Spaß. Damit sich die Fahrer während der Fahrt gefahrlos über Route, Umgebung und Co. austauschen können, ist ein hochwertiges Kommunikationssystem erforderlich. Moderne Intercoms machen die Vernetzung der Gruppe kinderleicht möglich. Fahrer müssen weder Tasten noch Schieberegler oder Rädchen bedienen. Stattdessen klappt die Bedienung mit Sprachsteuerung sicher und bequem. Da es bei Bedienbarkeit und Sprachqualität erhebliche Unterschiede gibt, sollten diese beiden Faktoren beim Kauf sorgfältig geprüft werden. Die Preisspanne von Intercoms liegt zwischen rund 50 und 200 Euro. Cardo und Sena sind die beiden bekanntesten Hersteller.

Gehörschutz zur Entlastung der Ohren

Ob Langstrecken auf der Autobahn oder Testfahrten auf der Rennstrecke: Motorradfahren kann die Ohren erheblich belasten. Gerade bei günstigen Helmen dringen die Fahrgeräusche stark zum Gehör hindurch und schmälern den Fahrspaß. Gleiches gilt aber auch für Endurohelme. Mit einem Gehörschutz lässt sich vorbeugen. Hochwertige Ohrstöpsel sind inzwischen derart klein und komfortabel, dass sie beim Fahren kaum wahrgenommen werden. Ein Produkt, das von vielen Bikern empfohlen wird, sind die MotoSafe Pro Renn- und Touringstöpsel von Alpine. Motor, Navigations- und Kommunikationssysteme bleiben damit trotz Akustikfilter hörbar. Weitere Infos direkt beim Hersteller unter alpine-gehoerschutz.de zum Nachlesen.

Smart Turn Systeme – die automatische Blinker-Rückstellung

Was sich auf Landstraßen in Grenzen hält, kann beim ständigen Spurwechsel auf der Autobahn oder im Stadtverkehr sehr nervig sein: Gemeint ist das Ausschalten des Blinkers. Doch nicht nur das: Das Vergessen eines aktiven Blinkers stellt auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Geht beispielsweise ein nach links abbiegender Lkw-Fahrer davon aus, dass das auf der Vorfahrtsstraße fahrende und entsprechend blinkende Motorrad nach rechts abbiegen will, kann ein schlimmer Unfall die Folge sein. Eine praktische Erfindung ist dahingehend das Smart Turn System (STS), die automatische Blinker-Rückstellung. Die kleine Innovation aus dem Jahr 2018 ist inzwischen schon in der nächsten Generation erhältlich und eine echte Erleichterung beim Fahren. Teilweise wird das leicht zu installierende Bauteil bereits für 100 Euro verkauft. Mehr zu derartigen Smart Systems unter safer-turn.com.

Bilder: cloney

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Bericht vom 04.08.2020 | 2.047 Aufrufe

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