Royal Enfield feiert die inspirierendsten Motorradfahrerinnen

International Women’s Day 2020

Bahnbrechend, mutig, wahrhaft inspirierend: Anlässlich des International Women’s Day feiert die britisch-indische Motorradmarke Royal Enfield die inspirierendsten Bikerinnen weltweit. Angefangen bei der Motorradpionierin und Royal Enfield-Legende Winifred Wells aus den 1950er-Jahren, über Jacqui Furneaux bis hin zu Noraly vom Kanal Itchy Boots begibt sich die weltweit älteste Motorradmarke in durchgängiger Produktion diesen März auf eine emotionale Zeitreise durch die Vergangenheit und Gegenwart passionierter Motorradfahrerinnen.

1911 ins Leben gerufen, um weltweit die Errungenschaften der Frauen in Bezug auf Gleichberechtigung und Unabhängigkeit zu feiern, widmet sich der International Women’s Day seit 1921 jedes Jahr am 8. März nicht nur herausragenden weiblichen Persönlichkeiten aus Politik, Kultur oder Sport, sondern ein jeder Frau auf diesem Planeten. Er gilt jenen Frauen, die ungeachtet aller Vorurteile und Diskriminierungen mit einer starken Stimme, beispiellosem Handeln und einem unbezwingbaren Willen für sich und die Rechte aller Frauen weltweit einstehen.

Winifred Wells: Auf dem Sozius in Richtung weiblicher Emanzipation

Eine von ihnen ist Winifred Wells: Die 22-jährige Australierin, die sich am 26. Dezember 1950 auf den Sozius ihrer 350 ccm Royal Enfield Bullet schwang, um in ein einzigartiges Abenteuer zu starten, dessen Ausmaße sie wahrscheinlich selbst nicht abzuschätzen vermochte. So prophezeite das gleichmäßige Motorknurren ihrer Royal Enfield-Maschine neben dem Beginn einer spannenden Reise auch die beispiellose Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, die mit Helm und Lederjacke für ihre Leidenschaft, ihre Freiheit und die Gleichberechtigung der Frauen im Motorsport einstand. Denn: Beflügelt von ihrer unbändigen Abenteuerlust widersetzte sich Winnie dabei den Vorurteilen und der Verachtung ihrer männlichen Zeitgenossen gegenüber Frauen im Motorsport und entschied sich für eine Reihe transkontinentaler Touren auf ihrer Royal Enfield-Maschine. Darunter eine knapp dreiwöchige Fahrt von Perth nach Sydney und zurück, bei der sie entlang der Küste täglich rund 589 Kilometer zurücklegte.

Nur knapp zwei Jahre später machte sie sich auf, um den gesamten australischen Kontinent zu umrunden. Begleitet von ihrem Vater George brach die Royal Enfield-Fahrerin am 23. September 1952 auf, um auf unbefestigten Straßen und bei Temperaturen von bis zu 44 °C auf 16.000 Kilometern echte Motorradgeschichte zu schreiben: Zu ihren größten Herausforderungen zählten neben der Überquerung der Nullarbor-Ebene, eines tückischen, 1.600 Kilometer langen Wüstenabschnitts ein Unfall bei schneller Fahrt auf Wellblechschotter, bei dem sich Winnie eine schwere Kopfverletzung zuzog. Für viele Fahrer hätte dies wohl das Aus der Reise bedeutet – nicht so für Winnie. Nach 65 Tagen kehrten die Abenteurer mit einem Sattelträger voller Erfahrungen in ihre Heimatstadt zurück.

Auch nach ihren legendären Motorradreisen war Winnies Leben weiterhin von einem ständigen Drang geprägt, Grenzen zu überschreiten und über sich hinaus zu wachsen. So nahm die Australierin an zahlreichen Motorradrennen teil und begann sogar als Pilotin zu arbeiten. Winnie verstarb am 1. Februar 2020 im Alter von 92 Jahren.

Motorrad-Ikonen der Gegenwart: Jacqui Furneaux und Itchy Boots

Nicht weniger angetrieben vom Drang nach Fahrtwind in den Haaren ist die Britin Jacqui Furneaux. Nachdem die ausgebildete Krankenschwester in ihrem früheren Erwachsenenleben immer den Fokus auf die Familie und ihren Job legte, entschied sie sich in den 90er-Jahren anlässlich ihres 50. Geburtstags für ein ganz besonderes Geschenk: So reiste die Autorin kurzerhand ins indische Chennai zum Produktionszentrum von Royal Enfield und nahm ihren neuen Reisebegleiter in Empfang – eine 500 ccm Bullet. Es folgte eine 67 000 Kilometer lange Reise von Chennai ins englische Bristol und der Beginn einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte zwischen einer Frau und ihrem Bike. „I have found that all I need in life is the right attitude. And what can be comfortably carried on an Enfield.“ (zu dt.: Ich habe herausgefunden, dass alles, was ich im Leben brauche, die richtige Einstellung ist. Und das, was man auf einer Royal Enfield bequem mitnehmen kann.) ist seither die Botschaft, die die passionierte Bloggerin an ihre Internet-Community weitergibt.

Mit Langstrecken kennt auch sie sich aus: die Travel-Bloggerin Noraly vom Kanal und der Website Itchy Boots. Den Job gekündigt, die Wohnung aufgelöst und alles Hab und Gut verkauft, hat die Bikerin einen ganz besonderen Entschluss gefasst: Sie möchte auf Weltreise gehen! So fuhr Noraly auf ihrer ersten Royal Enfield Himalayan, die sie liebevoll auf den Namen "Basanti" taufte, rund 36.000 Kilometer von Indien nach Malaysia, dann weiter durch den Nahen Osten und den Iran, Russland, den Kaukasus und über die Türkei zurück in die Niederlande. Einem unglücklichen Umstand geschuldet, endete dort die aufregende Reise der beiden, sodass sich Noraly nach einem neuen Bike umschauen musste. Die Wahl fiel auf „Dhanno“, wieder eine Royal Enfield Himalayan, mit der sich Noraly derzeit auf einem ereignisreichen Weg in Richtung Alaska befindet, um dort gemeinsam für sich und ihre Social Media-Fans weiter Royal Enfield-Geschichte zu schreiben.

Anlässlich des International Women’s Days featured Royal Enfield in den kommenden Tagen die Geschichten zahlreicher inspirierender Frauen auf Royal Enfield-Motorrädern auf dem offiziellen Instagram Kanal: Royal Enfield Instagram.

Bericht vom 09.03.2020 | 3.339 Aufrufe

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