So wird die nächste Motorradtour zum Erfolg

Motorradreisen

Viele Motorradfahrer nutzen ihre Maschine überwiegend im Alltag. Doch wirklich genießen kann man das eigene Motorrad nur, wenn man sich ohne Zeitdruck auf eine Tour begibt. Auf einer leeren Landstraße oder Serpentinen fühlt sich eine sportliche Maschine Zuhause. Gerade im Sommer treibt es viele Motorradfahrer auf die schönen Strecken in ihrer Umgebung. Wahre Motorradfans begeben sich aber auch gerne auf eine längere Tour und nutzen ihren Urlaub, um mit ihrem Motorrad zu verreisen. In Europa gibt es enorm viele Strecken, die hervorragend für eine Rundreise mit dem Motorrad geeignet sind. Doch wie findet man die besten Touren und worauf kommt es an, wenn man für eine Woche oder noch länger mit dem Motorrad verreist? Wir zeigen es in diesem Artikel.

Die richtige Routenplanung ist das A und O

Wer mit dem Motorrad verreisen möchte, sollte sich schon im Vorfeld eine Route überlegen. Denn schöne Strecken findet man nicht durch Zufall, sondern vor allem durch eine sorgfältige Planung. Unser Routenplaner ist eine hervorragende erste Anlaufstelle, um sich inspirieren zu lassen. Dort gibt es viele verschiedene Strecken, die bereits von anderen Motorradfahrern erkundet wurden. Natürlich muss man diese Routen nicht exakt nachfahren. Es kann aber nicht schaden, sich dort zumindest einige Anregungen zu holen. Übrigens ist es gerade außerhalb der Saison ratsam, die Unterkünfte entlang der Route nicht schon im Vorfeld zu buchen. Denn sonst nimmt man sich die Möglichkeit, an einem Regentag nicht auf das Motorrad zu steigen. Allerdings sollte man dann im Voraus überprüfen, wie stark Übernachtungsmöglichkeiten in den jeweiligen Regionen nachgefragt sind. So kann man sich sicher sein, nicht ohne Schlafplatz bleiben zu müssen. Gerade im Sommer ist es übrigens auch möglich, sich für ein Zelt zu entscheiden. Normale Zelte sind auf einem Motorrad nur schwer zu transportieren, doch glücklicherweise gibt es spezielle Zelte für Motorradtouren. Diese lassen sich relativ einfach verstauen und schaffen enorm viel Flexibilität. Denn einen Platz zum Campen findet man deutlich einfacher, als ein Hotelzimmer für eine Nacht.

Auf die Kleinigkeiten kommt es an

Es gibt zahlreiche Kleinigkeiten, die man im Vorfeld der Motorradtour nicht vergessen sollte. Ein wichtiger Punkt ist natürlich das Thema Navigation. In fremden Regionen möchte man sich nicht auf Straßenschilder verlassen. Gerade bei der Tourenplanung zeigt sich außerdem, dass ein Navigationsgerät oder eine entsprechende App auf dem Smartphone von Vorteil sind. Wer eine App wie Google Maps nutzt, sollte die benötigten Karten bereits im Vorfeld herunterladen. So vermeidet man lange Ladezeiten und kann Google Maps auch dann nutzen, wenn die Internetverbindung nicht besonders gut ist. Trotzdem können wir nur empfehlen, auf eine gute Internetverbindung zu achten. So lassen sich enorm einfach Restaurants, Unterkünfte und weitere Geheimtipps finden. Eine Übersicht über Prepaid Tarife für die gesamte Europäische Union gibt es bei preis24.de. Dort findet man enorm einfach die passenden Angebote. Übrigens muss eine gute Internetverbindung auch im Ausland nicht mehr teuer sein. Denn die Europäische Union hat die Kosten für das Roaming schon im Jahr 2017 abgeschafft. Natürlich sollte man auch dafür sorgen, dass kleinere Probleme mit dem Motorrad nicht dazu führen, dass man die Tour abbrechen muss. Ein Schutzbrief des Versicherers oder eine Mitgliedschaft bei einer Pannenhilfe können enorm hilfreich sein. Darüber hinaus ist es ratsam, ein wenig Werkzeug mitzunehmen. So kann man sich zumindest um die kleineren Probleme selbst kümmern. Besonders wichtig ist es übrigens auch, die Maschine vor der Tour noch einmal durchzuchecken oder das von einer Werkstatt tun zu lassen. Das gilt insbesondere dann, wenn das Motorrad nur unregelmäßig genutzt wird.

Die Rechtslage im Ausland kennen

Wer mit einem Motorrad durch verschiedene Länder reist, sollte die Rechtslage am Reiseziel kennen. Denn es gibt viele Besonderheiten, die auch deutsche Motorradfahrer betreffen. Ein Beispiel dafür ist Italien. Dort gilt schon seit einigen Jahren ein Gesetz, welches den Reifenindex betrifft. Wer zwischen dem 15. Mai und dem 14. Oktober in Italien unterwegs ist, muss unbedingt auf die Bereifung achten. Denn der Geschwindigkeitsindex muss wenigstens so hoch sein, wie die in den Fahrzeugpapieren eingetragene Höchstgeschwindigkeit. Das wird sehr häufig vergessen, denn in Italien herrscht ein Tempolimit von maximal 150 Stundenkilometern. Trotzdem muss eine Maschine mit einer eingetragenen Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde mit Reifen ausgestattet sein, die für dieses Tempo zugelassen sind. Die Handhabung dieses Gesetztes ist in Italien sehr unterschiedlich. Wer sich nicht an die Regel hält riskiert aber, das die Weiterfahrt untersagt wird.

In Spanien gibt es ebenfalls eine Besonderheit. Denn hier ist es Motorradfahrern untersagt, einen Anhänger zu ziehen. Das wird in der Praxis zwar nur wenige Fahrer betreffen. Doch es ist enorm ärgerlich, falls so etwas erst vor Ort in einer Polizeikontrolle festgestellt wird. Denn dann muss der Anhänger anderweitig bis zur Landesgrenze transportiert werden. Die Ratgeber der ADAC sind eine hervorragende Quelle für die Besonderheiten der typischen Reiseländer. Wer die entsprechenden Tipps beachtet, sollte eigentlich keine Probleme bekommen.

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Bericht vom 09.12.2019 | 328 Aufrufe

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