Sportwetten auf Motorrad-Rennstrecken in Deutschland

Spektakuläre Überholmanöver und Hochgeschwindigkeitsfahrten

Rennstrecken sind mit wenigen Ausnahmen abgegrenzte Strecken, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt sind. Dort finden ausschließlich Wettbewerbe und spezielle Trainings statt. Zu unterscheiden sind dabei offene und geschlossene Rennstrecken. Der Unterschied? Letztere sind typisch für Motorradrennen und äußerst interessant. Bei offenen Rennstrecken liegen Start und Ziel physisch nicht beisammen, die Strecke ist nur einmal befahrbar, dann ist das Rennen vorüber. Bei geschlossenen Strecken sind Start und Ziel am selben Punkt. Diese Strecken können die Fahrer über mehrere Runden befahren, weshalb sie sich besonders als Rundrennstrecken eignen.

Einige Rennstrecken sind nur für wenige Tage eingerichtet, beispielsweise auf zivilen oder Militärflugplätzen, auf Landstraßen oder auf öffentlichen Straßen in Stadtgebieten. Sie werden kurzfristig mit der für ein Rennen notwendigen Infrastruktur ausgestattet und während des Rennens vollständig gesperrt. Nach dem Rennen sind es wieder ganz normale Straßen. Im Motorsport gibt es überwiegend permanente Rennstrecken, die nicht nur für Rennveranstaltungen, sondern auch für Trainings, Testfahrten, Schulungen und andere Veranstaltungen genutzt werden können. Auf einigen Strecken dürfen private Motorräder gegen Entgelt fahren. Das ist deshalb interessant, weil auf der Rennstrecke die Beschränkungen des öffentlichen Straßenverkehrs nicht gelten.

Sportwetten im Motorsport

In Deutschland gibt es etwa 250 Motorrad-Rennstrecken, von denen viele temporär sind, wie beispielsweise Motocross-Tracks, Enduro- oder Supermotostrecken. Dabei gibt es nur wenige Sportarten, die so aufregend sind wie Rennen im Motorsport. Motorrad- und auch Autorennen begeistern mit nervenstarken Fahrern, PS-starken Motoren und teilweise schon mythischer Spannung. Bei den großen Rennen werden Helden geboren, die die Fans feiern und verehren. Die Welt stellt darüber hinaus Rennstrecken in Deutschland vor, die nur noch Insider kennen.

Motorrad-Rennen machen noch viel mehr Spaß, wenn dabei die Möglichkeit besteht, Geld zu verdienen. Das ist beispielsweise mit Sportwetten möglich. Wer sich dafür interessiert, sollte sich den Anbieter genau ansehen. Nicht immer sind die ersten Suchergebnisse in Google auch wirklich die besten Anbieter. Um hier etwas mehr Sicherheit zu haben, gibt es Seiten wie Nachgefragt. Die Macher dieser Seite haben sich die verschiedenen Sportwetten-Anbieter etwas genauer angesehen und verglichen, welche Vorteile die verschiedenen Seiten haben und welche Nachteile. Auch die Kosten stehen dabei im Blick, genauso wie Bonusprogramme, Gewinnchancen oder mobile Wettmöglichkeiten.

Schleizer Dreieck

Das Schleizer Dreieck in Thüringen ist die wohl bekannteste temporäre Motorradrennstrecke in Deutschland. Die Rennstrecke gibt es bereits seit 1923. Zunächst war sie 6,8 km lang, heute sind es noch 3,8 km. Dieser Kurs ist die älteste natürliche Rennstrecke in Deutschland. In den 1960er-Jahren fanden dort internationale Motorrad-Rennen und der gesamtdeutsche Meisterschaftslauf statt. 250.000 Zuschauer verfolgten diese Spektakel. In den letzten Jahrzehnten gab es mehrere Umbaumaßnahmen, in deren Verlauf die Rennstrecke um fast die Hälfte verkleinert wurde. Das Schleizer Dreieck ist auch heute noch beliebt für Motorrad-, Gespann- und Veteranenrennen. Auf dieser Strecke ist heute der Lauf der internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft der Höhepunkt der Saison.

Der Norisring

Beim Norisring handelt es sich ebenfalls um eine temporäre Rennstrecke, deren Eröffnung im Jahr 1947 stattfand. Die Strecke führt über 2,3 km und ist für Auto- und Motorradrennen gleichermaßen geeignet. Der Norisring ist ein Stadtkurs in Nürnberg, der auf Straßen stattfindet, die sonst für den normalen Straßenverkehr genutzt werden. Bis 1957 gab es dort fast ausschließlich Motorradrennen. Der Grund dafür war wahrscheinlich, dass in Nürnberg zahlreiche Motorradhersteller, wie Mars, Ardie, Triumph, Zündapp, Hecker oder Hercules, ihren Sitz hatten. Auch bei diesem Kurs gab es über die Jahrzehnte zahlreiche Veränderungen, wodurch die Streckenlänge zwischen zwei und vier Kilometern lag. Rund um die Strecken standen sechs Tribünen und es gibt eine natürliche Steintribüne. Das jährlich stattfindende Norisring-Rennen ist dort die wohl bedeutendste Veranstaltung.

Oschersleben

Die Motorsport-Arena Oschersleben ist eine permanente Rennstrecke, die es erst seit dem Jahr 1997 gibt. Sie ist Austragungsort zahlreicher Veranstaltungen, wie den DTM, ADAC Masters Weekend oder WTCC. Die Anlage liegt in der Nähe von Magdeburg und trägt den Namen Motopark Oschersleben. Diese Strecke ist – neben Nürburg- und Hockenheimring – die vierte permanente Rennstrecke Deutschlands. Die kurvenreiche Strecke macht insbesondere den Motorradfans viel Spaß. Abseits des Motorsports sind auch andere Veranstaltungen in der multifunktionalen Sportanlage möglich, die außerdem über ein Offroad-Gelände verfügt.

Hockenheimring

Ursprünglich war der Hockenheimring als Teststrecke für Mercedes Benz ausgerichtet und 1932 eröffnet worden. Sehr schnell fanden der Umbau zur Rennstrecke und das erste offizielle Rennen noch im Jahr 1932 statt. Zu Beginn war die Rennstrecke noch nicht befestigt. Nach mehreren Umbaumaßnahmen ist die Rennstrecke für viele nationale und internationale Rennen geeignet. Für Motorrad-Rennsport-Fans ist das Superbike-Rennen, das jährlich auf dem Hockenheimring stattfindet, die wahrscheinlich spektakulärste Veranstaltung im Rennkalender.

Mit dem Motorrad auf die Rennstrecke

Für viele Motorradfahrer ist es ein Traum, einmal auf der Rennstrecke ihrer Idole zu fahren. Deshalb gibt es auf verschiedenen Rennstrecken die Möglichkeit, unter der Anleitung von erfahrenen Instruktoren zu trainieren. Zu den schönsten Rennstrecken, die Motorradfahrer dabei erleben können, gehören die Nordschleife des Nürburgrings, der Sachsenring, die Motorsport-Arena Oschersleben, das Driving Center Groß Dölln, Bilster Berg und der Harzring.

Während des Fahrsicherheitstrainings können die Teilnehmer unter verschiedenen Levels wählen – vom Basistraining bis zum Sportfahrertraining gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dabei spielt es keine Rolle, welches Motorrad der Fahrer oder die Fahrerin mitbringt. Das kann eine Tourenmaschine sein, eine Enduro oder auch eine Cruiser- oder Sportmaschine. Die Fahrer können dort ihren individuellen Fahrstil verbessern und mit viel Spaß effektiv trainieren. Das erhöht die Fahrsicherheit im Alltag.

Pixabay © wetrace (CC0 Public Domain)

Autor

Bericht vom 02.12.2019 | 648 Aufrufe

Du hast eine Neue?

Verkaufe dein Gebrauchtmotorrad im 1000PS Marktplatz.

Inserat erstellen

Gebrauchte und neue Motorräder

Pfeil links Pfeil rechts

Empfohlene Berichte

Pfeil links Pfeil rechts