Motorradtour durch Las Vegas

So wird’s unvergesslich

Mit dem Motorrad durch Nevada, ganz besonders durch Las Vegas, zu reisen, ist schon für sich ein unvergessliches Erlebnis. Endlose Weiten warten rund um die Stadt, das pralle Leben inmitten der Wüste in Las Vegas selbst.

Die Tour durch die Stadt sollte natürlich gut geplant sein, denn nicht nur gibt es hier auch abseits des Sattels viel zu sehen, es wartet auch viel Unterhaltung.

Die Route planen

Motorradfans wissen, dass Las Vegas das Mekka für starke Maschinen und tolle Touren ist. Allerdings beschränkt sich die Tour natürlich selten rein auf das Stadtgebiet, sondern bezieht auch die naheliegenden Gebiete mit ein:

  • Grand Canyon - rund 280 Meilen beträgt die Entfernung. Der Weg führt am Lake Mead entlang, kreuzt gar die Route 66 und führt schließlich zum Grand Canyon.

  • Tal des Todes - dieser Nationalpark ist nicht nur für seine wandelnden Steine berühmt. Im östlichen Kalifornien gelegen, wird auch dieser Ausflugstipp immer wieder von Motorradfans genutzt.

Wer sich eher in Las Vegas aufhalten möchte, dem sei geraten, wirklich zwei oder drei Tage für die Tour einzuplanen. Innerhalb des Zentrums ist es oft einfacher, das Motorrad stehen zu lassen, denn von der Straße aus lässt sich vieles nur beiläufig entdecken. Die ersten Sehenswürdigkeiten am Stadtrand lassen nicht lange auf sich warten:

  • Hoover Dam - die Staumauer zwischen Nevada und Arizona ist vielen Menschen aus Filmen und Serien ein Begriff.

  • Lake Mead - der See ist fast 200 Kilometer lang, ein Zipfel liegt dicht bei Las Vegas.

Welche Highlights der Stadt sollte man gesehen haben?

Für viele Städte gilt es, für Las Vegas ganz besonders: Diese Stadt an sich ist bereits ihr eigenes Highlight. Für alle bekannt ist der Las Vegas Strip, auf dem sich Casinos an Clubs und Restaurants reihen. Der Strip ist jedoch eher in den dunklen Stunden von Interesse, da die Lichter bei Sonnenschein kaum zur Geltung kommen. Trotzdem ist er auch tagsüber kein unbeschriebenes Blatt:

  • Die Bauweise – grandiose Hotels wechseln sich mit der Dekoration des Strips ab. Wer kann schon mit einem bloßen Fußmarsch vom Eiffelturm nach Venedig und wieder zurück? Kurz darauf warten schon »Vulkanausbrüche« und weiße Tiger, die gerade erst dem antiken Rom entsprungen sind.
  • Bellagio - das Hotel ist definitiv eines der Highlights, denn es besitzt grandiose Fontänen, die eine Choreographie aufführen. Im Inneren des Hotels befindet sich natürlich auch das, was viele Vegas-Besucher sehen wollen: ein Casino. Übrigens liegen die Preise für Übernachtungen nicht mehr im astronomischen Bereich. Wer sich schon hinter die Türen wagt, der sollte auch das Buffet testen und den botanischen Garten bestaunen.

  • The Linq/High Roller - Las Vegas ist ein Prachtstück des Wandels. Wer einmal zehn Jahre nicht da war, wird Bereiche der Stadt nicht wiedererkennen. Um die Stadt aus der Vogelperspektive zu entdecken, bietet sich das größte Riesenrad der Welt an. Dieses gehört zu dem Hotel The Linq, das zwar selbst sehr unspektakulär ist, aber direkt neben einer recht kuscheligen Einkaufsstraße liegt.

  • MGM - das MGM Grand ist das bekannteste Hotel von Las Vegas. Der gesamte Komplex rangiert als zweitgrößtes Hotel in den USA. Das Hotel bietet ein Casino, welches vermutlich etlichen Fans von CSI: Las Vegas ein Begriff ist. Das ist auch eine der Attraktionen, denn bei CSI: The Experience können Fans auf Mörderjagd gehen. Zudem gehören Bühnen, ein Nachtclub und mit Monte Carlo, dem ehemaligen MGM Park mit zum Komplex. Im Park finden oft Konzerte und Events statt.

Und was gibt es abseits des Strips zu sehen? Wer es schätzt, sich einmal auf historischen Pfaden zu bewegen und auch mal die Ursprünglichkeit einer Stadt oder eines Gebiets zu entdecken, der muss in Las Vegas leider genau aufpassen und gut hinschauen. Es gibt nicht mehr viele Bauwerke, die in die Kategorie fallen:

  • Victory Hotel - das Gebäude ist nur noch dem Namen nach ein Hotel, denn dieses wurde geschlossen. Doch erinnert die Architektur an die Pionierzeit.
  • Golden Gate Hotel - es ist das älteste Casinohotel der Stadt. Ein Detail wird beim bloßen Besuch jedoch nicht gesehen werden können. Dieses Hotel erhielt nämlich den ersten Telefonanschluss der Stadt und war unter der 1 erreichbar.
  • Little Church of the West - auf dem Strip ist das Gebäude der Methusalem. Mehr als 100.000 Trauungen fanden hier statt, wobei »hier« ein dehnbarer Begriff ist. Je nach Stadtplanung wird das Gebäude nämlich einfach mal versetzt.
  • Woodlawn Cemetery - dieser alte Friedhof mit seinen alten, verwitterten Grabsteinen kann auf einem Trip durchaus als Ruhestätte dienen, sollte der Trubel mal zu viel werden.

Und wenn die Nacht noch lang ist, geht es in Las Vegas natürlich ins Casino. Wie wäre es, sich mal die älteste Spielbank von Las Vegas anzuschauen? Sie liegt direkt im Golden Gate Hotel und entführt Gambler wirklich in die alten Zeiten. Hier gibt es keine Neonleuchten, aufwendigen Dekorationen, sondern das Casino ist urig klein, ein wenig verraucht, aber durchaus interessant. Die Wände werden mit Bildern von Städten aus alten Zeiten dekoriert.

Vielfach ist das Spiel übrigens sehr günstig, so manche Slots können ab einem Cent gespielt werden. Wer ein solches Ambiente nicht so mag, kann natürlich auch online spielen. In diesem Bereich gibt es von überall in der Welt aus ein vielfältiges Angebot.

Fazit – ein volles Programm

So verlockend es auch sein mag, so sollten sich Spielfreunde in Las Vegas nicht nur auf die To-Do-Liste schreiben, möglichst viele Casinos zu besuchen. Die Tagesstunden sollten wirklich für eine Motorradtour genutzt werden. Mal durch die Stadt, mal hinaus in die Wüste. Es warten so viele Highlights, zumal mit dem Motorrad quasi im Nu mehrere Bundesstaaten erreicht werden können. Wer nicht so weit reisen möchte, der sollte wenigstens den Hoover Dam besuchen oder sich die wenigen noch rustikalen Gebäude in Las Vegas selbst zu Gemüte führen. Wer weiß, wie lange diese noch erhalten bleiben, bis auch auf deren Grund neu gebaut wird?

Autor

Bericht vom 17.07.2019 | 817 Aufrufe

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