Motorradfahren – Reiz mit Risiko

Motorradfahren – Reiz mit Risiko

Die große Freiheit auf zwei Rädern

Motorradfahren fasziniert durch die Kombination von Abenteuer und Gefahr. Sich in die Kurven legen und durch die Berge cruisen. Allerdings zeigen die vielen Unfälle mit Motorrädern, dass das Risiko immer mitfährt. Dennoch kann sich kein Motorrad-Neuling der Faszination entziehen. Für ihn oder sie geht mit dem ersten eigenen Motorrad ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Aber gerade zu Beginn der Motorrad-Leidenschaft ist Rationalität gefragt, speziell beim Kauf eines eigenen Motorrads.

Einsteigen mit Bedacht

Die Auswahl an Motorrädern, neu und gebraucht, ist gigantisch. Da steht der Laie vor einer fast unlösbaren Aufgabe: Welcher Biketyp? Welche Marke, Leistung und Ausstattung? Gerade Einsteiger müssen ein paar Dinge beachten, um Spaß am Motorradfahren zu haben. Das Motorrad muss zum Level passen. Ideal ist ein niedriger Schwerpunkt, um in heiklen Situationen die Kontrolle zu behalten. Es muss am Anfang auch nicht die stärkste Maschine sein. Die geringere Kw-Zahl hilft, sich an das Fahrverhalten zu gewöhnen und sich nicht durch riskante Manöver in Gefahr zu bringen. Auch das Gewicht spielt eine Rolle – es muss auf jeden Fall zu beherrschen sein. Ist das passende Motorrad gefunden, geht es an den Kauf?

Das erste Motorrad – wie wird es finanziert?

Selbst wenn die Wahl auf eine gebrauchte Maschine fällt, sind die wenigsten so liquide, den Betrag bar zu bezahlen. In der Regel wird es auf eine Finanzierung des Kaufpreises hinauslaufen. Wie günstig der Kredit zu bekommen ist, hängt in erster Linie von einer guten Bonität ab. Aber auch mit einem Schufa-Eintrag ist es möglich, einen Kredit zu erhalten. Die Konditionen sind dann allerdings schlechter. Über einen Kreditvergleich lässt sich leicht herausfinden, zu welchen Bedingungen das eigene Motorrad finanziert werden kann. Smava wirbt mit besonders günstigen Konditionen für einen Autokredit und Kreditvermittlung auch in schwierigeren Fällen. Da lohnt sich ein Vergleich. Sobald der optimale Kredit gefunden ist, geht es an die Realisierung des Traums.

Mit Vollgas in eine unfallfreie Saison

Einsteiger müssen sich erst an das Motorrad gewöhnen. Jetzt geht es darum, die Risikobereitschaft nicht ausufern zu lassen und Erfahrung zu sammeln. Je besser der Motorradfahrer mit seinem Zweirad vertraut ist und die Autofahrer mit dem Anblick der Biker, umso gefahrloser ist es. Dabei genügt es nicht, das eigene Fahrverhalten im Griff zu haben. Jederzeit ist mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer zu rechnen. Da hilft nur vorausschauendes Fahren. Biegt vielleicht ein Traktor auf die Straße ein? Besteht Gefahr, dass ein Lkw ausschert? Rennt in der Bergregion plötzlich ein Tier über die Straße? Wird die Gefahr richtig eingeschätzt, sind abrupte Fahrmanöver seltener nötig.

Reiz mit Risiko

Unfälle mit Motorradfahrern kommen immer wieder vor. Ist der Biker verantwortlich für den Unfall, spielen überhöhte Geschwindigkeit, leichtsinnige Überholmanöver und Selbstüberschätzung eine große Rolle. Aber auch andere Verkehrsteilnehmer übersehen leicht Motorradfahrer oder schätzen ihre Geschwindigkeit falsch ein. Das führt oft zu einer Vollbremsung oder einem riskanten Ausweichmanöver und oft zum Sturz. Im Gegensatz zum Pkw hat der Motorradfahrer keine Knautschzone. Daher gehen Unfälle für ihn selten glimpflich aus. Um vor allem als Einsteiger mehr Sicherheit zu bekommen, helfen Fahrsicherheitstrainings, beispielsweise vom ADAC. Kurventechnik und sicheres Fahren werden trainiert, die Blickführung geschärft. Viele Berufsgenossenschaften übernehmen die Kosten von 90 Euro ganz oder teilweise. Ein Nachfragen lohnt sich.

Bericht vom 04.03.2019 | 131 Aufrufe

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