Das Vergleichen von Versicherungen lohnt sich

Das Vergleichen von Versicherungen lohnt sich

Tipps für Motorrad Versicherungen

Motorradversicherungen sind Segen und Ärgernis zugleich. Ein Segen sind sie immer dann, wenn ein Unfall passiert und die Beteiligten anschließend nicht mit horrenden Rechnungen konfrontiert sind. Zum Ärger werden sie für viele, wenn die Beiträge für die Versicherung abgebucht werden.

Zwischen den Beträgen, die Motorradbesitzer regelmäßig für ihre Versicherung bezahlen, gibt es nämlich starke Unterschiede. Aber nur weil man vor einigen Jahren eine Versicherung mit hohen Beiträgen abgeschlossen hat, bedeutet das nicht, dass man sich auf Dauer damit abfinden muss. Wer den Versicherungsmarkt im Auge behält, der kann viel Geld sparen. Da es aber sehr viele Versicherungsunternehmen gibt, die sich im ständigen Ringen um Kunden befinden, ist es empfehlenswert, sich beim Vergleich von Motorradversicherungen helfen zu lassen.

Online-Dienstleister wie Verivox nehmen einem etwa das langwierige Vergleichen von Tarifen und Leistungen ab. Dort gibt man einfach einige Daten über sich und sein Motorrad ein, und schon wird eine Reihe von Angeboten übersichtlich angezeigt. So lassen sich nicht nur die Tarife, sondern auch die Leistungen miteinander vergleichen, die in die jeweiligen Versicherungen inkludiert sind. Manchen Unternehmen haben beispielsweise Versicherungen im Programm, die einen zusätzlichen Fahrerschutz beinhalten. Das bedeutet, dass dem Fahrer nach einem Unfall Schmerzensgeld oder im Fall des Todes Unterhalt an seine Hinterbliebenen gezahlt wird. Bei anderen Versicherungen gehört ein Rabattschutz zum Portfolio. Dieser schützt den Motorradhalter davor, nach einem Unfall in eine andere Schadenfreiheitsklasse gestuft zu werden. So bleibt der Versicherungsbeitrag unverändert, selbst wenn es zu einem Unfall gekommen ist.

Es ist übrigens gar nicht schwierig, seine Motorradversicherung zu wechseln. Regulär ist dies einmal im Jahr möglich – bei den meisten Versicherungen zum Ende des Kalenderjahres. Das bedeutet, dass die schriftliche Kündigung bis zum 30. November beim Versicherungsunternehmen eingehen muss. Außerordentliche Kündigungen sind zu bestimmten Bedingungen jedoch auch im Laufe des Jahres möglich. So hat der Kunde ein Recht darauf, eine bestehende Motorradversicherung zu kündigen, wenn der Versicherer den Beitrag erhöht. Auch wenn der Beitrag nach einem Schadensfall oder durch eine Veränderung der Typ- oder der Regionalklasse höher wird, kann die Versicherung gekündigt werden. Zudem besteht dieses Recht, wenn man ein neues Motorrad anmeldet. Hat man also vorher verglichen, welche Versicherung die umfassendsten Leistungen zum besten Tarif hat, steht einem Wechsel nichts mehr im Weg. Es ist jedoch Vorsicht geboten: Da es in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist, eine Haftpflichtversicherung für das Motorrad zu haben, muss die neue Versicherung sofort beginnen, wenn die alte beendet ist.

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Bericht vom 10.01.2019 | 35 Aufrufe

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