Pflege für Motorradfahrer

Pflege für Motorradfahrer

Fit in die Saison

Als begeisterter Motorradfahrer dreht sich natürlich alles um die Maschine. Wie man diese pflegt, ist deshalb jedem bekannt, der öfters auf dem Bock sitzt. Was viele Biker jedoch unterschätzen, ist die eigene Pflege. Schließlich muss man fit und fahrtüchtig sein, um die Fahrt auf der Maschine genießen zu können. Damit man beispielsweise schmerzende Druckstellen an den Füßen vermeidet, sollte man ein paar Tipps beachten.

Haut benötigt Feuchtigkeit

Geeignete Motorradkleidung ist das A und O beim Motorradfahren. Mittlerweile achten Hersteller wie Stadler nicht nur auf die Funktion, sondern auch auf das Aussehen und Design – das zeigt die Motorradkleidung für die kommende Saison. Doch unabhängig vom Design, den Materialien und der Schutzfunktion haben alle Modelle etwas gemeinsam: Trotz der Atmungsaktivität der verwendeten Materialien schwitzt man unter der Motorradkleidung. Und die Feuchtigkeit kann dazu führen, dass die Kleidung auf der Haut reibt und sie aufscheuert.

Während der Fahrt lässt sich daran wenig ändern, denn der Körper verliert permanent Wasser. Der Flüssigkeitsverlust kann sich bis auf zehn Liter pro Tag summieren, abhängig von der sportlichen Aktivität und der Umgebungstemperatur. Diesen Verlust sollte man in Fahrpausen durch ausreichendes Trinken wieder ausgleichen. Doch auch die Haut braucht Pflege. Nach der Motorradfahrt sollte man duschen, und das am besten warm und kalt, denn Wechselduschen verengen und weiten die Blutgefäße und stimulieren so den Stoffwechsel. Im Anschluss sollte man sich gut abtrocknen und mit einer hochwertigen Feuchtigkeitslotion eincremen. Würde man der Haut nicht diese Pflege geben, dann wären die entsprechenden Stellen anfälliger für Ekzeme und es würden sich Bakterien bilden.

Öl für trockenes Haar

Ähnliches gilt für die Haare, denn auch diese schwitzen unter dem Helm. Außerdem lastet durch die Enge ein ständiger Druck auf ihnen und sie werden brüchig. Das wirkt sich auch auf die Kopfhaut aus, denn durch die Reibung des Helms können sich Schuppen bilden. Um dem entgegenzuwirken, sollte man die Haare regelmäßig mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. So gibt es nicht nur spezielle Feuchtigkeitsshampoos, die durch ihre Inhaltsstoffe die Regeneration des Haars unterstützen, sondern auch Öle speziell für die Haare. Besonders reichhaltig sind Produkte mit Arganöl wie etwa diese Auswahl von Moroccanoil; die Produkte pflegen beanspruchtes Bikerhaar ausreichend.

Der Pflege bedarf auch die sensible Gesichtshaut, die durch den Helm wenig frische Luft bekommt. Durch die Wärmeentwicklung und den fehlenden Luftaustausch trocknet diese schnell aus und spannt. Das ist unangenehm und kann sogar so weit gehen, dass sich Risse in der Haut bilden. Entgegenwirken sollte man deshalb mit einer reichhaltigen Gesichtspflege und für den Notfall mit einer fettreichen Heilcreme wie Bepanthen. Mit einem Fettstift kann man zusätzlich die Lippen pflegen.

Maniküre und Pediküre

Zuletzt sollte man auf die Länge der Nägel an Füßen und Händen achten. Das hat weniger kosmetische Gründe als praktische. Lange Nägel können nicht nur schmerzhaft einreißen, sondern auch gegen Schuhe und Handschuhe drücken. Im schlimmsten Fall nehmen die Fußnägel so viel Raum in den Motorradschuhen ein, dass diese zu eng sind und gegen die Zehen drücken. So sind unangenehme Druckstellen vorprogrammiert. Mit einer regelmäßigen Körperpflege lassen sich solche Beeinträchtigungen zum Glück vermeiden und man kann die Motorradfahrt schmerzfrei genießen.

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Bericht vom 30.01.2019 | 51 Aufrufe

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