Elektroroller – Sind sie die motorisierte Zukunft ohne Benzin?

Der Elektroroller ist eine sparsame Alternative

Sowohl beim Motorrad- als auch beim Rollerfahren steht das besondere Feeling dieser Fortbewegungsart im Fokus. Im Gegensatz zum Pkw, ist das Fahren auf zwei Rädern mit einem unvergleichlichen Freiheitsgefühl verbunden. In Zeiten von Umweltschutz und Abgasskandalen wird jedoch auch im Zusammenhang mit den Zweirädern der Themenbereich der altnativen Antriebsarten immer wichtiger. Elektroroller sind beispielsweise sparsamer und verhältnismäßig leiser. Welche Vorteile diese E-Modelle außerdem besitzen, erklärt dieser Beitrag.

Elektroroller für Jugendliche und Erwachsene

Während das Motorrad häufig erst mit fortschreitendem Alter interessant wird zumal hier auch ein anderer Führerschein nötig ist , bietet der Rolle schon früh eine Möglichkeit, um unabhängig von A nach B zu gelangen. Gerade Jugendliche und junge Erwachsene haben häufig weniger Budget, sodass der Elektroroller eine hervorragende motorisierte Alternative ist. Praktisch ist vor allem die Tank-Option, denn für neue Energie schließen die Besitzer den Roller an die Steckdose an. Bei Rollern für Jugendliche und junge Erwachsene bestehen viele Unterschiede, die von der Geschwindigkeit bis hin zur Leistung reichen. Ein anderes Kriterium, das sicher ebenso entscheidend ins Gewicht fällt, ist die Optik. Von der Farbe über spezifische Ausstattungsmerkale, gibt es auch hier viele verschiedene Möglichkeiten, den E-Scooter an den persönlichen Geschmack anzupassen. Einen Überblick über verschiedene Arten von E-Rollern verschaffen sich Interessierter unter elektroroller.com. Hier gibt es sowohl Modelle für Kinder, Erwachsene sowie Senioren als auch coole E-Trikes, Hoverboards sowie praktische E-Klappräder.

Die Kosten des Elektrorollers

Kostentechnisch variieren die Modelle je nach Leistung. Ein herkömmlicher Elektroroller kostet bis zu einer Leistungsstufe von 45 Kilometern die Stunde ca. 1.500 Euro. Wer schneller unterwegs sein und mehr Leistung haben möchte, kommt mit diesem Preis allerdings nicht weit. Je mehr Leistung, umso deutlicher steigt der Preis für die Maschinen. Die Betriebskosten für den Roller liegen bei unter einem Euro auf 100 Kilometern. Diese Kosten sind im Verhältnis zum Benzinpreis überschaubar und gering. Der größte Vorteil dieser Roller sind die Steuern. Für die Roller müssen diese nämlich gar nicht erst gezahlt werden. Ebenso ist eine Hauptuntersuchung dieser Maschinen nicht notwendig. Die Versicherungssumme beträgt je nach Geschwindigkeit sowie Modell zwischen 50 und 100 Euro im Jahr. Somit zeichnen sich E-Roller als sparsame und zuverlässige Freizeitpartner aus, die auch für die Fahrt zur Arbeit genutzt werden können.

Die Reichweite des E-Rollers

Günstige E-Roller Modelle haben eine Reichweite von circa 50 bis 60 Kilometern. Die hochwertigen Roller mit einem besonderen Akku halten hingegen bis zu 150 Kilometer. Noch dieses Jahr sollen allerdings weitere Roller mit einer Kilometerleistung von bis zu 200 Kilometern von mehreren Herstellern auf den Markt kommen. Anders sieht es mit den Klapprollern aus. Diese Modelle sind zwar flexibel und anpassungsfähig, jedoch fahren diese höchstens 30 Kilometer. Mit einem zusätzlichen Akku kann die Reichweite allerdings permanent erhöht und somit das Tagesziel verlängert werden.

Ladezeit und Lebensdauer

An einer geläufigen 220-Volt-Stromquelle lassen sich die meisten Roller in etwa 4 bis 5 Stunden aufladen. Dies ist allerdings abhängig von dem Stromnetz und natürlich der Akkukapazität. Laut den meisten Herstellern ist der Akku fähig, etwa 1.000 Ladezyklen ohne einen Energieverlust oder Ähnliches zu gewährleisten. Nach diesen 1.000 Ladevorgängen kann die Kapazität des Akkus auf 70 Prozent sinken. Das bedeutet nicht, dass der Akku gar nicht mehr funktioniert, sondern lediglich, dass ein 200-Kilometer-Ziel nicht mehr mit einem Akkuladevorgang erreicht werden kann. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Wenn ein E-Roller-Fahrer jeden Tag 50 Kilometer fährt, könnte der Akku eine Gesamtstrecke von 50.000 Kilometern ohne einen Schaden oder Leistungsverlust sowie Schadstoffemissionen, die seit 2016 durch eine neue EU-Verordnung geregelt sind wie auf umweltbundesamt.de nachzulesen ist, absolvieren.

Welcher Führerschein wird benötigt?

Um einen Elektroroller fahren zu können, kommt es in erster Linie auf die Geschwindigkeit sowie das Geburtsdatum des Fahrers an. Wer vor dem 01.04.1960 geboren ist, benötigt keinen Führerschein für Roller, die maximal 25 Kilometer in der Stunde fahren. Jüngere Fahrer benötigen einen Führerschein der Klasse M oder eine Mofa Prüfbescheinigung wie auf fahrlehrerverband-hamburg.de nachzuvollziehen ist. Ebenso ist natürlich ein Autoführerschein ausreichend. Eine höhere Geschwindigkeit ist folglich nur mit einer passenden Fahrerlaubnis möglich. Jede Größe an Rollern kann mit der Klasse A1 oder A bewegt werden.

Welche Ausstattung bietet ein Elektro-Roller?

Ein E-Roller muss über die grundsätzlichen Ausstattungsmerkmale für eine Straßenzulassung verfügen hierunter fallen Blinker, Bremslicht, Standlicht, Hupe und natürlich ein Nummernschild. Über die Standards hinaus kann ein E-Roller natürlich beispielsweise ein praktisches Helmfach besitzen, wo neben dem Kopfschutz auch Platz für andere Utensilien ist. Da die Akkus jedoch Platz veranschlagen können, ist dies meist genau nur für diesen Zweck umgebaut. Um im Alltag optimal ausgestattet und für alle Einkäufe oder andere Individualitäten vorbereitet zu sein, ist ein Top Case oder eine andere Aufbewahrungsgelegenheit natürlich von Vorteil. Als weiteres Detail kann eine Alarmanlage installiert und somit der Roller vor äußeren Entwendungen geschützt werden. Damit der Akku problemlos auszubauen ist, sollte dieser gut platziert und auch im Notfall einfach auszuwechseln sein. Dies bietet vor allem den Luxus, dass sich der Zweit-Akku einfach anschließen und der verbrauchte Akku mit wenigen Handgriffen einfach austauschen lässt.

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Elektroroller sind eine sparsame Alternative für die motorisierte Zukunft

Der Elektroroller ist nicht nur eine hervorragende Fortbewegungsvariante für den Weg zur Arbeit oder in der Freizeit, sondern im Verhältnis auch ein sparsames Modell. Vor allem klappbare E-Scooter bieten dem Fahrer die Möglichkeit, diese in einen Bus oder die Straßenbahn mitzunehmen und somit überall mobil zu agieren. Bei den normalen Elektrorollern sollte auf die Praxistauglichkeit geachtet werden. Ein großes Helmfach ist beim Einkaufen oder zum Verstauen der persönlichen Utensilien, die unterwegs nicht fehlen dürfen, von praktischem Vorteil.

Ein anderer wichtiger Punkt, den es beim Kauf zu beachten gilt, ist die Ergonomie des E-Rollers. Nicht jeder Roller ist für Mitteleuropäer passend. Kleinere Modelle bieten nur kurzen Fahrspaß, da die Größe beispielsweise den Fahrkomfort sowie die Bequemlichkeit bestimmt. Allerdings gibt es mittlerweile eine große Auswahl an unterschiedlichen E-Scooter, Rollern und Motorrädern, sodass für verschiedene Bedürfnisse und Anforderungen das passende Äquivalent verfügbar sein sollte.

Bild: Pixabay @ SplitShire (CC0 Creative Commons)

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Bericht vom 01.03.2018 | 2.218 Aufrufe

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