|
Jahr für Jahr stellt sich die Creme de la Creme der internationalen Offroad-Motorradszene der Herausforderung Erzbergrodeo. Die Liste der Weltmeister, die sich in den vergangenen 18 Jahren Ruhm, Ehre und blaue Flecken am "Eisernen Giganten" abgeholt haben, liest sich wie das Who-is-Who des Motocross-, Enduro-, Trial- und sogar Rallye-Sports. MX-Legenden wie Heinz Kinigadner (AUT), Jeremy McGrath (USA) und Stefan Everts (BEL) haben die Steirische Bergluft ebenso genossen wie die amerikanischen Kult-Freestyler Travis Pastrana und Ronnie Renner, die Enduro-Ikonen Giovanni Sala (ITA), Paul Edmondson (GB) und Juha Salminen (FIN), oder die Dakar-Topstars Cyril Despres (AND) und Marc Coma (ESP). Und natürlich waren und sind Trial-Profis wie Chris Pfeifer (GER), Andreas Lettenbichler (GER), Dougie Lampkin (GB), Graham Jarvis (GB) und Taddy Blazusiak (POL) regelmäßig am Erzbergrodeo-Podium zu finden.
Auffallend ist dabei, dass auf den Anmeldungs- und Ergebnislisten der letzten Jahre besonders viele Fahrer aus Großbritannien zu finden sind. Nachdem 2005 und 2006 David Knight den begehrten Red Bull Hare Scramble Felspokal über den Kanal auf die Insel geholt hatte, begann die britische Szene das einzigartige Offroad-Festival im Herzen Österreichs für sich zu entdecken. Mit Paul Bolton, Wayne Braybrook, Paul Edmondson, Mark Jackson, Dougie Lampkin, den Gebrüdern Hemingway, Graham Jarvis und der Rookie-Sensation Jonny Walker waren seither stets britische Fahrer unter den Top-10 des berüchtigsten Xtreme-Enduros der Welt zu finden. |