Totgeglaubt und jetzt wieder auferstanden. Revival des Italo-Festival-Klassikers am Red Bull Ring.
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Ducati Speeddays 2011
Eine legendäre Veranstaltung erwacht zu neuem Leben..
Altbekanntes mit neuem Namen auf neuer, alter Strecke. Das Programm bleibt
rot. Ducati feierte von
21. bis 24. Juli am neu eröffneten Red Bull Ring (BERICHT)
das Revival seiner legendären Speedweek, die damals leider mit dem
Sterben des Österreichrings aus der Heimat vertrieben wurde. Jahrelang
wurde in die pannonische Tiefebene ausgewichen. Mit der nigelnagelneuen Strecke in Spielberg,
dem sozusagen modernsten Spielplatz Österreichs, kehrt der Klassiker zurück zu
seinen Wurzeln.
Rote Desmos soweit das Auge reicht. Der Parkplatz, die Strecke und die
Boxengasse am Gelände mutierten am vergangenen Wochenende zu einem
zweiten Misano, wo 2010 nach Jahren des Stillstands wieder die World
Ducati Week stattfand. Natürlich waren hauptsächlich die Ducatisti unterwegs.
Alleine schon wegen des reichhaltigen Angebots an Zubehör und dem
gesammelten Fachwissen, welches bei einem guten italienischen Kaffee und
österreichischem Gugelhupf in der BLM-Box ausgetauscht wurde.
Wie schon beim Ur-Event, der Ducati Speedweek, ist das Programm für
Neueinsteiger, Profi-Racer und Familien gleichermaßen unterhaltsam. IDM
Favorit Martin Bauer fuhr
genauso seine Runden wie Ringneulinge mit teils auf Hochglanz polierten
und penibel gepflegten Ducatis. Es steckt eben viel Amore in Italia. Benzingespräche mit Fachleuten
für die Männer, Shoppen
für die Frauen und Kinderprogramm für die Jüngsten.
In 8
verschiedenen Rennklassen, von "Classic 2V" bis "Desmosedici RR" wurde
in 14 verschiedenen Wertungen gefahren. Das freie Fahren kam aber
natürlich auch nicht zu kurz. Einzig und allein das
Pasta und Pizza Angebot fand ich persönlich etwas dürftig. Aber die Speeddays kommen sicher wieder, soviel steht schon fest! Vielleicht ja
auch mit einem Pizzaofen im Gepäck..
Entgegen der Wetterprognose für
Freitag:
Sonne tanken statt Regentanz.
Generation Sex. So viele bestens
erhaltene Klassiker auf einem Fleck sieht man nicht alle Tage.
Auch die Italiener mit 4 Reifen
waren von alt bis neu zahlreich vertreten.
Außergewöhnliches gab's nicht nur aus
Italien.
Laut Besitzer wollte der auch am Rennen teilnehmen.