In Gedenken an den großen österreichischen
Motorradrennfahrer.
9. und 10. Juli, Red-Bull-Ring.
Bereits zum achten Mal organisiert die Interessensgemeinschaft Formel
Classic das Internationale
Rupert Hollaus-Gedächtnisrennen zur Erinnerung an Österreichs
Motorrad-Weltmeister aus Traisen, der nur wenige Wochen nach seinem
Titelgewinn in der Achtelliterklasse im September 1954 bei einem
Trainingssturz zum Großen Preis von Italien in Monza sein Leben lassen
musste. Nach sieben Jahren auf dem Salzburgring geht diese Veranstaltung
am 9. und 10. Juli erstmals auf dem Red-Bull- Ring über die
Bühne.
In den letzten Jahren hat sich dieses Rennen längst zu Österreichs
größter Motorrad-Veranstaltung
gemausert. Organisator Wolfgang Stropek kann sich auch heuer wieder über
regen Zuspruch aus dem In- und Ausland freuen. Mehr als 450 Motorräder
werden zu bestaunen sein. Neben den Gleichmäßigkeits- und Rennläufen der
historischen Rennmaschinen gibt es auch Rennen der Klassen Superbike
und Supersport, zum Internationalen BMW Boxer-Cup, der
Internationalen Seitenwagen-Trophy, zum 50cc-Europacup und
zur Internationalen Ducati Red Bull Masters.
Darüber hinaus wird es im großen Festzelt wie in den vergangenen Jahren
eine Sonderausstellung historischer Werksrennmotorräder geben. Dafür hat
KTM ihr Schatzkästchen geöffnet und stellt mit der KTM 125 und KTM 250
zwei Gustostückerl aus der jüngeren Vergangenheit zur Verfügung.
Mehr als 450
Motorräder.
2005 holte sich Österreichs erfolgreiche Motorradschmiede aus
Mattighofen mit dem Finnen Mika Kallio nicht nur den
Vize-Weltmeister-Titel in der Achtelliterklasse, sondern sicherte sich
auch die
Weltmeisterschaft der Konstrukteure.
Neben dem ehemaligen MZ-Werksfahrer Heinz Rosner und den GP-Siegern Ingo
Emmerich (Deutschland) und Aalt Toersen (Niederlande) wird sich auch
August Auinger diese Veranstaltung nicht entgehen lassen. Österreichs
Motorradlegende wird dabei seine Bartol 250 pilotieren, mit der er 1985
in der Weltmeisterschaft der Viertelliterklasse unterwegs war.