Das Programm
Das akustische Highlight des Tages war sicher das Rennen der historischen
F1-Boliden aus den 70er und 80er Jahren. Nur die NASCAR Bomber klangen manchmal
noch garstiger. Dagegen wirkt der Sound des
aktuellen RB6 fast schon zulassungsfähig. BMX Show, Flottenüberflug der
Flying Bulls (DC-6B, P-38L, Corsair, Alpha Jets), die Aerobatic-Show mit
Hannes Arch (der ganz beeindruckend von der Start Ziel Geraden aus
wegstartete) und der Formel-1-Showrun: das Red Bull Racing und das Scuderia Toro Rosso Team schonten bei ihren Demorunden keineswegs das
Material und ließen die die Herzen höher schlagen, genauso wie der
Überflug des Eurofighter.Besonders beeindruckend war die Ausstellung der F1 Oldies und vieler
bedeutender Rennwagen der Geschichte. Ob der ultrabrutale "Pikes-Peak"
Audi Quattro von Walter Röhrl, der "John Player Special"-Lotus von
Ayrton Senna, Schumachers Weltmeister-Ferrari, Jacky Ickx 'Porsche 935
oder der McLaren MP4/5 von Alain Prost in der besten und schönsten
(Marlboro) Lackierung aller Zeiten - in dieser Zusammenstellung und
Dichte wird es so eine Ausstellung wohl nie wieder geben. Man musste
kein Auto-Enthusiast sein und auch keinen Führerschein besitzen, um hier
an seine nervlichen Grenzen zu stoßen.
Weiters gab es den ganzen Tag diverse Vorführungen und Show, die man
auch bequem über die Videowalls mitverfolgen konnte. Stuntfahrer Chris
Pfeiffer trotzte dem Regen und zeigte auf seiner BMW beeindruckende
Kunststücke und halsbrecherische Stunts. |