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Honda Speed
Weekend Hungaroring 2007
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Nicht nur auf dem Hungaroring eine Macht.
Supersportreferenz CBR600RR. |
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War eigentlich ein perfektes Wochenende. Hätte ich nicht erst im
letzten Moment erfahren, daß ich mit dem Motorrad anreisen mußte, weil
Nils zur gleichen Zeit am Kawasaki-Cup am Pannoniaring teilnahm, und
hätte ich nicht trotz Anfahrtsplans und den Vorteil, den man mit einem
Motorrad an der Grenze und bei zähem bis stehendem Verkehr im
Allgemeinen genießt, 4,5 Stunden bis ins Hotel gebraucht, ich hätte
erstmals gut gelaunt eine ausländische Destination erreicht.
Aber man
kann schliesslich nicht alles haben. Nach einem Cordon und 4 Bier war
alles wieder im Lot. Auch die Unterkunft war tadellos, nur die
Schwitzererei bei geschätzten 38 Grad Zimmertemperatur glich dem
Auslassen von Grammeln. Die Klimaanlage durfte aufgrund einer Verkühlung
von Lichti a.k.a Wunderkind (mein Weggefährte) nicht in Betrieb genommen werden.
Danke an dieser Stelle. Denkbar schlecht erholt krochen wir am nächsten Morgen
aus unseren Betten. Doch beim Anblick einer Rennstrecke und der
dazugehörigen akustischen Untermalung durch ein im roten Bereich spielendes
Orchester aus schreienden Vierzylindern, böllernden Zweizylindern und
hämmernden Einzylindern (keine Triples vor Ort) durch offene Auspuffanlagen werden alle Systeme
unverzüglich auf 100% hochgefahren und die Erschöpfung war vergessen. |
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kot leistet Überzeugungsarbeit. 10 Sekunden Probesitzen
auf meiner 07er CBR in Brünn reichten Johanna, um 2 Wochen später
ihre sonnengelbe Hornisse gegen eine graphitschwarze Doppel-R
einzutauschen. Nehme Reservierungen für ein Probesitzen wieder
gerne entgegen. (Auf der CBR, nicht auf mir!) |
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Um 10.00 Uhr ging es raus zum ersten Turn,
Lichti hinter mir. Ich war besorgt. Würde er mich wie letztes
Jahr mit seiner auf der Playstation bis zur Perfektion einstudierten
Linie fertig machen? Noch war es nicht so weit, noch war ich vorn. Ich
war gut unterwegs, doch ich hatte keine Zeit, mich umzudrehen, um zu
sehen, ob er an mir dran bleiben konnte oder nicht.
In der
vierten Runde sah ich ihn dann plötzlich vor mir.
Er stand am Streckenrand vor der Schikane, beide Hände wie ein ein
Pfarrer beim Hochgebet zum Himmel gestreckt. Was wollte er mir sagen?
Vielleicht, wo ich geblieben bin? Hatte er auf mich gewartet? Oder ist
er ganz einfach in voller Schräglage zu früh an's Gas gegangen und
abgeflogen? Seine verstaubte und leicht beleidigte CBR sollte diese
Frage beantworten.
Verschreckt wie
ein gedecktes Huhn brauchte er einige Zeit, um wieder genug Mut zu
fassen und richtig anzudrücken. So verblieb er in der mittleren Gruppe,
während ich erstmals befördert wurde - in die Profi Gruppe. Ja,
tatsächlich, ich war am Zenit angelangt. Hier gibt es keine Ausreden
mehr, das Cruisen am Ring hat ein Ende. Der (positive) Druck in der
schnellen Gruppe brachte mich dazu, viel konzentrierter und beständiger
zu fahren, immer im Bemühen, weiter zu pushen und schneller zu werden.
Bleibt man zu lange in einer Gruppe, für die man eigentlich schon zu
schnell ist, hört man irgendwann auf, sich weiter zu entwickeln. Fahrer,
die sich ernsthaft verbessern wollen, müssen wenn die Zeit reif ist, in die nächst
höhere Gruppe wechseln. Das ist nicht nur besser für die
Ausgeglichenheit der Gruppen, sondern auch für jeden Einzelnen, weil es
unter "Gleichstarken" viel mehr Spaß und Sinn macht.
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Für Lichti hieß es Anreise mit dem Motorrad -
und Abflug mit dem Motorrad. Doch dieses Speed-Weekend hat uns
wieder gezeigt, daß Lack- und Lederschäden absolut zweitrangig sind. |
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Wie kam es zu diesem Fortschritt, was sind die Gründe? Ganz klar.
Über den Winter mal schnell 8 Kilo abgespeckt, dadurch nicht nur die
Beweglichkeit, sondern auch die Präzision gesteigert. Durch die Schikane
zu kommen war so nicht mehr schwieriger, als einen Schulranzen in die
Ecke zu schmeißen. Trotz geringerer Masse schliesslich noch mehr Kraft
aufgebaut, was zusätzlich die Geschwindigkeiten gesteigert hat. Soviel
zum Motorrad. Und ein bisschen habe ich mich wahrscheinlich sogar selbst
verbessert. Dafür sorgten ein paar intensive Trainingseinheiten mit
Zwedi. |
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Red Sonja? Nein, Red kot. Jetzt paßt auch der Helm im
Zeichen des Drachen und das verspiegelte Visier schützt nicht nur vor
Sonneneinstrahlung, sondern macht auch kleinen Mädchen Angst. Heute früh
dachten unsere Nachbarskinder ich wäre Robocop. |
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Auf die Frage "Wer ist zum ersten Mal da?" gingen fast
alle Hände nach oben - und Zwedi wurde bleich. |
'Ice_20' teilte Frau 'Bacardi' gerade mit, daß er
sie herbrennen werde. Was sie davon hält sieht man. |
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Erste Rauchpause nach 2 Runden. |
Manche Teilnehmer sind immer für ein Posing bereit. |
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Gut und Böse liegen nah beieinander: Weiblicher
Ringnachwuchs vor der berühmten Schikane. |
Ex-Meister-Motorräder sind eine gute (und laute) Basis. |
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Die einen haben mit dem Gewicht der Maschine... |
...die anderen mit ständiger Ablenkung zu kämpfen. |
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Ein seltener Anblick: Christian "Rohkost" Zwedorn mit
Apfel. |
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Eine gute und schnelle Besserung wünsche ich allen,
die das jetzt brauchen, besonders der Margit, die leider ganz schlimmes
Pech hatte. Hoffe euch alle nächstes Jahr wieder froh, munter und
schnell bei den Speedweekends 2008 zu sehen! |
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Du lenkst ihn ab, ich hol' das Werkzeug... |
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Text: kot
Fotos: Haliklik, kot |
Speed Weekend 2007 Berichte:
Speed Weekend 2006 Berichte:
Speed Weekend 2005 Berichte
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Interessante Links:
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