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Motorsport zum Anfassen und mitmachen. Sinn der
Veranstaltung laut Boddle: keiner - aber es ging in Wirklichkeit um den
totalen Wahnsinn um den Verbrennungsmotor !
Den 30.000 Zuschauern und aktiven Teilnehmern wurde
an diesem Wochenende einiges geboten. Händlermeile, Partyhallen mit einem
halben Duzend Bands und Shows, Leistungsprüfstand sowie jede Menge heiße
Action- und Stuntvorführungen, Supermoto Racing, Straßenmotorrad-Racing,
Track-Racing.
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Neben Ron Hammer - dem Star aus der Hornbach-Werbung wo er mit seiner
Husaberg über den Baumarkt springt - fanden sich auch etliche Stars aus der
Motorrad-Szene ein. Neben Jürgen Künzel, Markus Haas, Willy Grauf ,
"Napalm Inge" und "Hexe" Kathrin Meyer war Mr.Superbike
Peter Rubatto und Norman Manz -ein aktiver IDM Superbiker - am Start. Die
Supermoto Läufe wurden meist von Willy Grauf auf seiner Husaberg dominiert
(wenn er sich nicht gerade im Offroad-Bereich an den Whoops des Waschbretts
verzählt hatte). Die Veranstaltung mit ingesamt 30.000 Zuschauern bot
gerade für Hobby Motorsportler ein vielfältiges Betätigungsfeld mit einem
quasi offenem Reglement.
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So wurde am Samstag die Rennstrecke auf dem Flugfeld abwechselnd mit
Straßenmotorrädern und Supermotos befahren. Am Sonntag konnte jedermann
seinen Gegner beim ultimativen Showdown auf der „viertel Meile“ der
Startbahn herbrennen. Autos gegen Motorrad, Motorrad gegen Motorrad, Auto
gegen Auto - alles war möglich.
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Eine interessante Begegnung war z.B. Mr. Hayabusa Elmar Geulen mit seiner
400PS Turbo Hayabusa gegen Norman Manz mit seinem IDM Superbike (Suzuki
GSX-R 1000). Trotz 3 Versuchen konnte die Hayabusa nicht dominieren weil die
Kraft einfach nicht auf die Straße zu bringen war. Weiße Rauchwolken nach
jedem Schaltvorgang - auch jenseits von 200kmh - ließen Elmar Geulen
verzweifeln.
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Das stärkste Monkey der Welt von Madmäxla Präsident "Boddle"
mit einem 470'er Husaberg-Motor war natülich in seiner Klasse unschlagbar.
Selbst einige aufgemotzte Sportwagen aus der Automobilen Tuning Szene
mussten "Boddle" ziehen lassen. Ein weiteres Bottle Fahrzeug ist
auf dem rechten Foto zu erkennen. Hier allerdings die Auslegung als
Langstreckenfahrzeug um jede Durststecke zu überwinden !
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Vermutlich wurde die gesamte Veranstaltung heimlich von Reifenfirmen
gesponsort (der Eintritt war ja frei) Nur so sind die Burnout-Orgien rund um
die Uhr zu erklären. Im ganzen Fahrerlager waren Diehlen ausgelegt. Bei
näherem hinsehen konnte man auf der Unterseite komische Hyrogliven erkennen
(Bridgest.., Metzel.. Conti.. ) Für Burnout-Anfänger gab sogar extra einen
Burn-Out-Käfig. - das Flugfeld sah trotz aller Maßnahmen hinterher wie
nach einem Streubombenangriff aus.
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Neben diesen Crazy-Shows gab's auch eine hochkarätige Trialshow mit dem
Deutschen Meister Kevin Funk. Daß für eine erfolgreiche
Motorsportveranstaltung nicht immer hohe Eintrittspreise und Berge von
Bürokratie erforderlich sind zeigten die 30.000 Zuschauer durch
Begeisterung und aktive Mithilfe und indem sie gerne ein paar Lose für
einen guten Zweck spendeten.
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Interessante Links
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Text: baunzer
Fotos: baunzer |