Das war die KTMania 2006. kot verlost seine Mitbringsel: T-Shirt und Armbänder. Mitmachen! Sofort!
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KTMania 2006 |
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Um eins klar zu stellen: Es heißt Ka-Te-Menia,
nicht Ka-Te-Em-Menia. KTMania.
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Das Gute an der KTMania war, daß sie in
Nauders, Tirol stattfand. Die Lage im Dreiländereck, Nahe der
schweizer wie auch der italienischen Grenze, garantierte beste
Voraussetzungen für Motorradaction im Gelände und auf der Straße.
Das schlechte an der KTMania war, daß sie in
Nauders, Tirol stattfand. Das bedeutete für mich nämlich mindestens
6 Stunden Anreisezeit.
Wieso Nauders? Weil die Manie von den G3 Europas,
KTM Österreich, KTM Schweiz und KTM Deutschland, organisiert wurde und da
kann man schlecht in den Osten Österreichs gehen. Außerdem: Was willst
im Osten?
Das Event soll ab sofort einmal jährlich stattfinden, ob
auch in Zukunft in Nauders hängt davon ab, ob das Offroadgelände
aufwändiger gestaltet werden kann. Auch heuer war man auf die Gnade der
Landbesitzer und Pächter angewiesen, weshalb die Strecken nicht sehr
spektakulär gestaltet werden konnten.
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Auf dem Foto ein Wahnsinn, in echt noch
wahnsinniger
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Streckenbewässerung bei KTM. Einer
hält, der andere läßt laufen
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Tagsüber bestand die Möglichkeit, sein eigenes
Bike oder die neuen KTM Offroader über eine Motocross- und/oder
Endurostrecke zu treiben. Wer eigenes Gerät mitgebracht hatte, konnte
praktisch jederzeit rausfahren, wer testen wollte, mußte sich etwas
gedulden. Für die Teilnahme war allerdings eine Anmeldung notwendig.
Die Offroad-Strecken waren recht harmlos und
für die meisten FahrerInnen mit etwas Erfahrung problemlos zu
bewältigen. Nur für eine nicht. Am Sonntag Vormittag nahm eine Dame,
die nach eigenen Angaben erst dreimal gefahren ist (ich glaube, sie meinte
insgesamt mit einem Motorrad), den Enduroparcours in "Angriff".
Das lief folgendermaßen ab: Sie kuppelte verkrampft ein, ruckelte vom
Stand und rollte im Standgas hinaus auf das Gelände. Nach 100 Metern
hätte sie rechts abbiegen müssen, dort ging es dann den Berg hinauf.
Doch sie ignorierte die Handzeichen des Streckenpostens, bog links ab, an
einem Erdhaufen vorbei und fuhr gegen die Fahrtrichtung den schmalen,
motorradbreiten Trampelpfad entlang. Ein göttlicher Anblick, wie sie so
dahinzuckelte, offensichtlich schwer damit beschäftigt, das Gleichgewicht
nicht zu verlieren. Gelegentlich fetzten andere Fahrer an ihr vorbei. Nach
5 Minuten war sie immer noch in Sichtweite, so langsam war sie.
Schließlich wurde sie von einem KTM Mitarbeiter mit einem Quad
zurückgeholt und dem Psychiater übergeben.
Ich nahm an der Straßentour teil, mit Superduke,
950 Supermoto, 625 SMC, 660 SMC und 640 LC4. Meine Wahl: Zuerst eine
schwarze S-Duke, dann Wechsel auf 950 Supermoto. Wie motiviert der
Guide zur Sache gehen würde, machte mir natürlich wie immer Sorgen. Als
wir nur zur Ausfahrt vorfahren wollten, pfiff er uns sofort zurück "HEEE!
Es wort's oba scho auf mi, gööööö!" Oje, oje, das sah nicht gut
aus. Besser wurde es allerdings, als ein Teilnehmer der Tour, der Herr
"Jackomoto", seine Superduke sofort nach der Ausfahrt vom
Parkplatz in die Senkrechte brachte und dort für einige Zeit verharrte.
Sehr gut, dachte ich, Jackomoto wird dem Guide von hinten her Druck
machen, dann kann er gar nicht anders, als selbst anzudrücken. Doch der Guide
blieb ruhig und verharrte in seiner schonend gegarten Fahrweise. Am
Grenzübergang zur Schweiz drehte sich Jackomoto zu uns um und hielt die
Hand vor den Mund, um ein Gähnen anzudeuten. Schlimm war nur, daß der
Guide für 7 von 10 Leuten gar nicht zu langsam fuhr, sondern zu schnell.
Als er dann am Ofenpass wirklich flott wurde, fuhren wir bis zum Gipfel
sowieso nur mehr zu dritt, dasselbe Bild auch am Ende der Tour. So muß
man eigentlich sagen, daß der Guide einen guten Mittelweg gefunden hat,
um alle zufrieden zu stellen. Insgesamt verhalten gefahren, aber ab und zu
auch schön zügig.
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Die Strassentour (oben) und die
Adventure Tour mit Offroad-Teil (unten)
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Die Rennleitung im Rauch...
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Die Show mit der Superduke war brutal
und
zu schnell für meine Kamera
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Die Antwort auf die oft gestellt Frage:
Geht ein Wheelie mit...? Ja, er geht, mit allem.
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Wer mit wenig Gefühl in enge Kurven
geht,
braucht viel Kraft beim Aufzah'n.
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Großer Helm, kleiner Mann. Auch eine
Strecke für den Nachwuchs war vorhanden.
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Als Vorgruppe fungierte der Rapper
"Die Wabe" mit seinem Partner "Die orange Biene". Sie
wurden gnadenlos von der Bühne gepfiffen.
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Die Welt hat Angst. Lars ist Biochemiker
für Pharmafirmen. In 10 Jahren ausgesorgt, dann gibt's nur noch Motorrad.
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Das Abendprogramm war Welt und bestand
einerseits aus der unfassbaren Stunt-Show von Oliver Ronzheimer und
andererseits aus viel Alkohol und guter Musik im Festzelt. Am Samstag
gab es auch noch eine große Tombola mit tollen Preisen, wie das
verschwitzte Originalleiberl von Cyril Despres. Zwei Coverbands, eine
davon rein weiblich besetzt, machten auf der Open-Air Bühne ordentlich
Stimmung. Für einen sicheren Verkehr zwischen Campingplatz und
Festgelände sorgte ein Shuttlebus.
Alles in allem eine gelungene Premiere in
einer wunderschönen Umgebung, die für Motorräder perfekter nicht sein
könnte. See you next year!
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Isch glei vorbei. Wabe blickt auf seine
Rolex.
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Gewinnspiel
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Gewinnspiel
beendet!
Weil ich sehr
großzügig bin und selbstlos handle, verlose ich mein T-Shirt und die vielen Armbänder, die
ich illegal entwendet habe. Auf dem Shirt ist vorne klein das KTMania Logo
drauf, hinten (siehe Foto) das Ganze in Groß mit Ort und Datum. Auf den
Armbändern steht "Motorcycling is not a crime".
Die Aufgabe
ist ganz einfach. Ihr müßt beweisen, daß ihr ein KTManiac seid.
Dafür antwortet auf diesen Bericht und gebt ein Foto von euch und eurer
KTM dazu. Und ja nicht schummeln! Wir werden euch auf die Schliche kommen
und dann spielt's Granada! Das beste Foto gewinnt das T-Shirt und ein
Armband, alle anderen je ein Armband, solange der Vorrat reicht.
Gewinnspiel
beendet!
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Interessante Links:
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Bericht: Christoph Lentsch
Fotos: kot, Joachim Sauer, Martin Wabnegger, Anita Kohlweg
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