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Arlo |
Husqvarna Enduro 2011 |
06.12.2010 |
Druck
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Husqvarna Enduro 2011 - die neue Eigentümerstruktur zeigt Auswirkungen.
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Husqvarna TE 310 & TE 449
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Ein komplett neuer Motor in einem bestehenden
Rahmen und ein bestehender Motor in einem komplett neuen Chassis.
Addiert man die Neuerungen, haben die Deutsch-Italiener also ein komplett
neues Motorrad auf die Füße gestellt. |
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Na gut, ganz so ist es auch wieder nicht, denn die TE 449 ist eigentlich
komplett neu. Zwar kommt der Motor von der bayrischen Mutter und war
auch schon in der G 450 X verbaut. Doch bevor er in die TE449 verpflanzt
wurde, genoss der von Kymco produzierte Motor noch eine Husky Endurokur. Dabei
stand die Änderung des Mappings, die Vermehrung der Gänge auf nun
insgesamt 6, sowie der Wechsel auf eine hydraulisch betätigte Kupplung
im Pflichtenheft. Einzig die koaxiale Anordnung von
Schwingendrehpunkt und Antriebswelle findet sich nun auch bei der TE449
wieder. |
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Jürgen "Mitch" Mican vom Zweiradshop
Mayerhofer in Wr. Neustadt stellte uns seine Vorführhuskies zur
Verfügung. Als Dank dafür schickte ich ihn durch den Dreck. |
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Das Chassis der TE310 kennen wir bereits aus der im Vorjahr
erschienenen TE250. Die kleine leichtfüßige Schwester überzeugte mit
Handlingeigenschaften, die man nicht einmal bei quirligen Zweitaktern
wieder findet. Eine echte Macht im verwinkelten Unterholz also. Ganz
zufrieden waren wir mit der TE250 aber nicht. Von den 250 Viertakt
Kubikzentimeter erwarteten wir uns zwar kein Leistungsmonster, etwas
mehr Druck als von einem Puppenfön hätten wir aber schon erwartet. Da
kommt uns die 310er genau richtig. Handlich wie die kleine Schwester,
jedoch in Sachen Leistung liefert der 22 kg leichte Motor genau die
Dosis, um glücklich
werden.
Neu an der TE310 ist auch der Mappingschalter, damit lässt sich das Bike individuell auf jede Strecke
einstellen. Weiters erhöhte Husky das Volumen des Tanks auf 8,5 Liter,
ein Plus bei ausgedehnten Enduro Touren in der Pampa. |
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Die wohl erotischste Linienführung unter
den Enduros. |
Breiter Schnabel. |
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Der schöne Akrapovic ist Umfallern völlig schutzlos ausgeliefert. |
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Oben geführte Umlenkung. |
Der breite Kupplungsdeckel ist etwas
gewöhnungsbedürftig. |
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Die beiden TEs teilen zwar Markennamen und Typenkürzel, das ist
dann aber schon wieder alles was die beiden gemeinsam haben. Die TEs
sind zwei grundlegend verschiedene Motorräder. Die 449er ist schon wegen
ihres Designs sehr leicht von ihrer kleinen Schwester zu unterscheiden. |
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Trägt sie doch statt dem konventionellen
Kühlerplastics und den
Luftfilterplastics ein vom Kühler bis hin zum Heck durchgehendes
Plastikdekor. Apropos Luftliter, der ist bei der 449 nicht oberhalb des
Federbeins verbaut, sondern dort wo normalerweise der Tank ist. Der Tank
wiederum findet in zwei Teilen gleich hinter dem Zylinder und unter dem
hinteren Teil der Sitzbank Platz. Husqvarna zentriert mit dieser Maßnahme die
Massen in Richtung Mittelpunkt - ein Plus in Sachen Handling ist die
logische Konsequenz. Doch nun genug der Theorie, also ab auf die Piste
und mal sehen, ob die Geräte halten, was die Prospekte versprechen. Beim
Aufsitzen auf die TE449 fühlt man sich irgendwie klein - die Schulter
ist hoch, der Körper lang und die Taille breit, man hat also einiges
zwischen den Beinen. Ein
Blick nach unten zeigt den Kupplungsdeckel, der doch etwas weit aus dem
restlichen Motorgehäuse herausragt. Doch bereits nach einigen Runden
gewöhnt man sich an die etwas breitere Form und heizt beherzt durch die
Kurven. Dort kann die 449 irre viel Traktion aufbauen, die Reifen
verbeißen sich gerade zu im Boden und erlauben einen herrlichen
Kurvenspeed. Ähnlich wie in der Kurve brilliert die 449 auch bei steilen
Auffahrten mit losem Untergrund. Wie ein Panzer rackert sich die TE449
auf jeden noch so steilen Berg.
Eine weitere Paradedisziplin der großen Husky sind Highspeed
Sektionen. Stoisch und unbeeindruckt von Bodenwellen pflügt die Husky
über die schnellen Passagen hinweg. Generell liebt die TE eher die
schnellere Gangart, das unterstreicht auch der Motor, der hoch gedreht
werden will. |
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Aus Dank dafür liefern die
449 Kubikzentimeter mächtig Leistung ans Hinterrad ab. Man darf sich das
aber nicht nervös oder gar schwer kontrollierbar vorstellen, die TE
lässt sich stets gut dosieren und macht das, was man will. Etwas nervös
machte mich allerdings der Akrapovic Endschalldämpfer, der die rechte
Seite des Motorrades ziert. Aber nicht wegen des Sounds, der aus ihm
strömt, sondern vielmehr weil der edle Topf ohne jeden Schutz im freien
hängt. Unfreiwillige Abgänge nach rechts sollten also tunlichst
vermieden werden, andererseits werden sich fiese Kratzer im Topf wieder
finden. Der Akra ist übrigens bei jeder TE449 zusätzlich zum originalen
StVO Endtopf serienmäßig mit dabei.
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Enge Kurven gehören zu den Leibspeisen der
TE 310. |
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Etwas ruhiger als die TE449 lässt es da schon die TE310 angehen, die mit
ca. 150ccm weniger Hubraum naturgemäß etwas unspektakulärer zur Sache
geht als ihre große Schwester. Sie wirkt auch auf schnelleren Passagen
etwas unsicher und fühlt sich dort nicht so wohl. Dort gehört die 310 aber auch nicht wirklich hin, ihr Terrain
findet die kleine Husky in engen verwinkelten Waldstücken. Flink wie ein
Wiesel huscht die TE310 an ihren Hindernissen vorbei, oder fährt einfach
drüber. Auch der Motor steht im Gegensatz zu ihrer Schwester nicht so
auf die hohen Drehzahlen - bedacht und von unten heraus ist man bei der
310 am besten beraten. Ein Vorteil des kleineren Hubraums ist
der insgesamt entspanntere Eindruck, den die kleine Husky hinterlässt.
Während man mit klassischen 450er Bikes nach einem zwei Stunden Rennen am
Motorrad sitzend umfällt und wegen Muskelkrämpfen noch 30 Minuten in
dieser Stellung verharrt, dreht man mit der TE310 gleich noch ein paar
Runden - weil's so schön war. So grundverschieden beide TEs sind,
haben sie doch beide eines gemein, Husqvarna gibt nämlich für beide
Modelle (so wie auch für alle anderen Huskies auch) 24 Monate Garantie -
auch wenn die Geräte im Wettbewerb gefahren werden. Eine mächtige
Kampfansage an die Konkurrenz also und wahrscheinlich auch mit ein Grund
warum sich die beiden Modelle seit ihrer Markteinführung vor knapp zwei
Monaten so gut verkaufen. |
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Technische Daten & Preise
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Husqvarna TE449 9.349€ |
Husqvarna TE310 8.899€ |
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| Aktuelle Produktangebote |
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| Gebrauchte Motorräder |
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Text: arlo
Fotos: arlo |
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| 1000ps Data Recording |
Husqvarna Enduro 2011 |
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online seit : 536 Tagen |
gelesen: 16836 mal |
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| 1000ps Userbewertung für Bike: HUSQVARNA TE 449 |
Optischer Eindruck: |
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Technischer Eindruck: |
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Gesamteindruck: |
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| Kaufkraft: |
ein Kauf heuer kommt für 34,62 % der Bewerter in Frage
ein Kauf später kommt für 19,23 % der Bewerter in Frage
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| 1000ps Userbewertung: Husqvarna Enduro 2011 von
Arlo |
Photos: |
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Text: |
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