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nastynils |
BMW K 1300 GT |
16.03.2009 |
Druck
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Noch mehr Leistung, noch mehr Komfort und ganz viel Spielzeug am Lenker.
BMW K 1300 GT
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1200 ccm und 152 PS reichen nicht ? - Kein
Problem! BMW wertet die GT nicht nur beim Hubraum deutlich auf! |
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Von vorne und hinten erweckt die K 1300 GT den Eindruck,
dass man sich auf eine ausgesprochen komfortable Tour freuen darf. |
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| Ein Eindruck der sich beim Besteigen der Sofalandschaft
und beim Kettenschmieren fortsetzt. |
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| Es gibt Dinge die möchte man nicht mehr missen wenn man
Sie mal hatte - das elektronisch einstellbare Fahrwerk ESA gehört
definitiv dazu. Bei der neuen K 1300 GT in der Version ESA II. |
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| Die Kommandozentrale am linken Lenker steuert die Extras. Das
Windschild kann auch bei Vollgas auf der Autobahn verstellt werden, der
Tempomat erleichtert die Anreise zum Kurvenrevier. Die
Traktionskontrolle "ASC" kann bei Bedarf deaktiviert werden (für
Burnouts, Wheelys und Drifts - Für das Motorrad definitiv kein Problem). |
Revolution! Endlich können auch Motorradfahrer mit einem IQ unter
120 problemlos auf einer BMW blinken. BMW verwendet nun wie alle anderen
Hersteller auch, nur noch einen Schalter anstelle von Dreien. Da bleibt
gleich Platz am Griff für wesentlich wichtigere Dinge: Sitzheizung und
Griffheizung! |
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| Das riesige Windschild bietet natürlich tollen
Windschutz. Ganz windstill wird es dann, wenn das Schild zurdurchsichtigen Windmauer aufgestellt wird. |
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Ich bin zwar erst 31 Jahre alt aber ausgesprochen lernfähig.
Daher hab ich (ich muss wieder mein junges Alter betonen) freiwillig zur
K 1300 GT gegriffen als beim Pirelli Reifentest zur Fahrzeugausgabe
gerufen wurde. Ich war nicht zu lange am Buffet und auch nicht zu lange
im Bett - ich wusste einfach schon jetzt was ich mir 4 Stunden später
wünschen werde.
Die Kollegen wussten es nicht. Sie waren zwar alle deutlich älter,
stritten sich aber trotzdem um die coolen Eisen. Eine Honda CB 1000 R
war schnell vergriffen, die Fazer von Yamaha ebenso. Die
experimentierfreudigen griffen zum Automatikmotorrad von Aprilia, der
Mana und auch die nüchterne aber nicht zu unterschätzende R 1200 R wurde
schnell besetzt.
Die Tour begann wie immer und mittlerweile fand ich es schon
herzerwärmend. Um die 20 Journalisten fahren einen lokalen Guide
hinterher und geben sich ungeduldig wie die schreienden Kinder im
Spielzeugladen. Sie fuhren Zick-Zack-Kurven auf der Geraden, weil
pardout keine Kurven kommen wollten und überholten ständig, weil der
Guide nicht 30 Sekunden nach Start die 200er Mauer durchbrochen hatte.
Man steht gewissermaßen über diesen hastigen Dingen wenn man im Sattel
der K 1300 GT sitzt. Man weiß, man wird bestimmt nicht zum coolsten
Typen in der Runde gewählt, aber nach einer harten Woche im Büro weiß
man, dass einem genau das sehr egal sein kann.
Die Vorurteile sitzen immer noch tief
und Toleranz darf man sich in so einer Runde nicht erwarten. Die flotten
Burschen mit den sportlichen Ledern und den jungfräulichen
Knieschleifern wollten ihren Platz in der Runde möglichst vor der K 1300
GT haben - schließlich möchten sie in den Kurven sofort freie Fahrt
haben. Doch die ersten Kurven änderten nichts an meiner Gelassenheit im
Sattel. Souverän präsentiert sich die BMW K 1300 GT auch hier.
Handlingnachteile gegenüber den anderen Motorädern verspüre ich nur in
den Wechselkurven, ansonsten erfreue ich mich vor allem am linieren und
einfach zu durschauenenden Einlenkverhalten. Am Kurvenausgang sowie auf
den Geraden kann dann der Motor punkten. In Sachen Durchzug, Leistung
und Ansprechverhalten hatte der Motor für mich auch schon bisher schon
keine Schwächen. Ärgerlich war bei der 1200er nur der Schaltmechanismus
- der war laut und etwas ruppig. Doch auch in anderen Bereichen haben
die BMW-Techniker nochmal nachgelegt.
Der Motor leistet nun 160 PS
und 135 Nm. Damit sollten sich weitere Kommentare zur Fahrleistung
eigentlich erübrigen. Man kann aufrecht sitzend mit ausgefahrenem
Windschild absolut mühelos auf über 250 km/h beschleunigen. Erst darüber
beginnt man ein wenig über den armen Motor nachzudenken - darunter ist
er einfach immer und überall komplett unterfordert.
Verbessert wurde aber auch die
Gasannahme und Gasdosierung. Vermutlich mit ein Grund dafür, dass die
dicke Maschine auch recht leicht durch enge Gassen manövriert werden
kann.
220 Kilometer klangen nicht besonders viel, doch mit 65 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit ist man dann doch eine ganze Weile
unterwegs. Das elektronisch einstellbare Fahrwerk justierte ich je nach
Gemütszustand in Richtung "Comfort" oder "Sport" und konnte somit auch
die üblen Strassenstücke überstehen. Ich denke es war bereits ab
Kilometer 170 als die ersten Kollegen mit "Tauschvorschlägen" an mich
herantreten. Es kränkte mich ein wenig, denn es zeigte, dass sie mich
für einen großen Deppen hielten.
Ich fahre genauso schnell aber deutlich
komfortabler und der Toureplan zeigt mir ein langes Stück Autobahn vor
uns. Ich musste jedoch auf das Display blicken um die rasch sinkenden
Temperaturen zu registrieren. Sobald sich die Märzsonne dem Horizont
nähert, sinken die Temperaturen auch hier im Süden Europas deutlich ab.
Die voluminöse Verkleidung samt Windschild hält zwar fast alle
Umwelteinflüsse von mir fern, doch die Dekadenz wird voll ausgekostet
und die Bordheizung wird angeworfen. Die Sitzheizung drehe ich auf Stufe
2, bei der Griffheizung begnüge ich mich mit Stufe 1. Die flotten
Kollegen auf ihren niedlichen Motorrädern hielten ihre Hände auf den
Motorblock um sie zu wärmen, sie fuhren im Stehen um den Hintern zu
entlasten und suchten nach einer Tankstelle. Von mir aus kann uns die
Tour auch noch 20 Stunden weiter bis heim ins Burgenland führen, doch
dann würde mir heute abend die herrliche Altstadt von Lecce
entgehen. |



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Frisch und munter startete ich einen nächtlichen
Spaziergang durch die Stadt. Ich musste leider alleine aufbrechen, da
sich die Kollegen nur noch bis zur Hotelbar schleppen wollten.
Kann aber auch sein, dass es an meinen nicht tauschfreudigen Charakter
lag, dass niemand mehr mit mir ausgehen wollte. Die Motorrad- und
Rollerszene präsentierte sich übrigens beachtlich, am Ende verschlug es
mich dann aber doch in ein gemütliches und ruhiges Viertel der Stadt.
Die Tour fand somit ein passendes Ende. |
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Sonderausstattung (Ein kleiner Auszug):
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Heizbare Handgriffe
-
Heizbare Sitzbank (für Fahrer und Beifahrer
getrennt regelbar)
-
Temporegelung
-
ESA II (Electronic Suspension Adjustment II; neu)
-
Niedrige Fahrersitzbank
(ca. 800mm/verstellbar auf 820 mm, Schrittbogenlänge 1.760 mm)
-
Hohes Windschild
-
DWA (Diebstahlwarnanlage - bei uns in
Österreich nennt man das auch Alarmanlage)
-
Xenon-Scheinwerfer
-
Bordcomputer inklusive Ölstandswarner
-
Antischlupfregelung ASC
-
Reifendruckkontrolle RDC
Offen gesagt machen alle Extras
zum Leidwesen des Kontos absolut Sinn. In Sachen Alarmanlage hängt das
natürlich von der persönlichen Garagensituation ab und die
Reifendruckkontrolle ist ein Sicherheitsfeature für vorsichtige Piloten.
Ansonsten würde ich auf nichts der feinen Dinge verzichten möchten. |
BMW K 1300 GT Technische Daten
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| Motor |
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| Bauart |
Wassergekühlter
Viertakt-Reihenvierzylinder-Motor,
zwei Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder |
| Bohrung x Hub |
80 mm x 64,3 mm |
| Hubraum |
1.293 cm3 |
| Nennleistung |
118 KW (160 PS) bei
9.000 min–1 |
| max. Drehmoment |
135 Nm bei 8.000 min–1 |
| Verdichtungsverhältnis
|
13,0 : 1 |
Kraftstoffaufbereitung/
Motorsteuerung |
Elektronische
Einspritzung, digitale Motorelektronik
mit integrierter Klopfregelung (BMS-K) |
| Ventil/Gassteuerung
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DOHC (double overhead
camshaft) |
| Einlassventil (Durchm.
in mm) |
32 |
| Auslassventil (Durchm.
in mm) |
27,5 |
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Drosselklappen-Durchmesser |
46 |
| Abgasreinigung |
geregelter
3-Wege-Katalysator, Abgasnorm EU 3 |
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Fahrleistungen/Verbrauch |
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| Höchstgeschwindigkeit |
über 200 km/h |
| Verbrauch auf 100 km |
bei konst. 90 km/h
5,0 l
Verbrauch auf 100 km
bei konst. 120 km/h
5,9 l |
| Kraftstoffart |
Superplus bleifrei 98
(ROZ); durch automatische
Klopfregelung auch Superbenzin (bis ROZ 95)
möglich |
| Elektrik |
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| Kraftübertragung |
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| Kupplung |
Mehrscheibenkupplung
im Ölbad,
hydraulisch betätigt |
| Getriebe |
klauengeschaltetes
Sechsgang-Getriebe |
| Sekundärantrieb |
Kardan |
| Fahrwerk/Bremsen |
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| Rahmen |
Brückenrahmen aus
Aluminium, Motor mittragend |
Vorderradführung/
Federelemente |
BMW Motorrad Duolever;
Zentralfederbein |
Hinterradführung/
Federelemente |
Aluminiumguss-Einarmschwinge mit BMW Motorrad
Paralever; Zentralfederbein mit Hebelsystem,
Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch
stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar |
| Federweg vorne/hinten |
115 mm/135 mm |
| Radstand |
1.572 mm |
| Nachlauf |
112 mm |
| Lenkkopfwinkel |
60,6° |
| Fahrwerk/Bremsen |
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| Räder |
Aluminium-Gussräder |
| Felgenmaß vorne |
3,50 x 17" |
| Felgenmaß hinten |
5,50 x 17" |
| Reifen vorne |
120/70 ZR 17 |
| Reifen hinten |
180/55 ZR 17 |
| Bremse vorne |
Doppelscheibenbremse,
schwimmend gelagerte
Bremsscheiben, Durchmesser 320 mm,
4-Kolben-Festsattel |
| Bremse hinten |
Einscheibenbremse,
Durchmesser 294 mm,
Doppel-Kolben-Schwimmsattel
ABS Sonderausstattung: BMW Motorrad Integral ABS
(teilintegral) |
| Maße/Gewichte |
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| Sitzhöhe |
820/840 mm (niedrige
Sitzbank: 800/820 mm) |
| Schrittbogenlänge |
1.800/1.840 mm (niedrige
Sitzbank: 1.760(1.800 mm) |
Leergewicht
fahrfertig,
vollgetankt |
288 kg |
| Trockengewicht |
255 kg |
| zulässiges
Gesamtgewicht |
520 kg |
Zuladung
(bei Serienausstattung) |
232 kg |
| nutzbares Tankvolumen |
24 l |
| davon Reserve |
ca. 4,0 l |
| Länge |
2.318 mm |
| Höhe (ohne Spiegel)
|
1.438 mm |
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| Aktuelle Produktangebote |
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| Gebrauchte Motorräder |
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Text: Nastynils
Fotos: NastyNils, Fahrfotos: Pirelli |
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| 1000ps Data Recording |
BMW K 1300 GT |
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online seit : 1166 Tagen |
gelesen: 40121 mal |
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| 1000ps Userbewertung für Bike: BMW K 1300 GT |
Optischer Eindruck: |
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Technischer Eindruck: |
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Gesamteindruck: |
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| Kaufkraft: |
ein Kauf heuer kommt für 25,18 % der Bewerter in Frage
ein Kauf später kommt für 35,25 % der Bewerter in Frage
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| 1000ps Userbewertung: BMW K 1300 GT von
nastynils |
Photos: |
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Text: |
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