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Zwar leistet
sich der Test-Rambla eine dezente Anfahrschwäche,
wenn man ihn nicht auf Touren (und dabei an der Bremse) hält. Doch das
kann sich nach der Einfahr-Phase legen. Wenn er aber einmal loslegt,
dann muss man sich auf der Tangente vor den Radarkästen hüten. Das
Front-Schirmchen hält warnenden Winddruck recht effizient ab. Auf der
Autobahn muss man sich weniger vor Blitzern in Acht nehmen, da bleibt
man mit dem gebotenen Top-Speed (der doch ein wenig über den angegebenen
125 km/h liegen dürfte) einigermaßen innerhalb des legalen Limits.
Doch nicht die Autobahn ist
des Rambla Revier, sondern
die Stadt und das Umland. Ziemlich schmal und wendig, wie er ist,
umschifft man Hindernisse aller Art mit links. Vor allem stauende Autos.
Mit wieselflinker Leichtigkeit und ohne drängenden Nachdruck am Lenker
zu verlangen, wieselt er nötigenfalls auch im Kreis.
Das Fahrwerk hält wacker
mit. Wohl hat der eine oder
andere eine gewisse Weichheit der Gabel notiert. Unangenehm aufgefallen
ist das auf der Testrunde nicht - das mag, wieder einmal, am Fahrer(innen)gewicht liegen. Weil: Da war auch eine lange Baustelle mit
Schotter- und Schlagloch-Sektion, die der Spanier ungerührt durchpfeilt
hat. Das ist nicht nur den großen Rädern zu verdanken. Kurven mag er
auch. Langsame und schnelle gleichermaßen. Das Wort „super“ gebührt den
Bremsen. Die sind gerade richtig bissig, zwei Finger genügen, um
ordentliche und punktgenaue Ankerungen hinzulegen. Sehr beruhigend,
angesichts all der sinnesverwirrten und durch Handy, Navi und
Familienstreit abgelenkten Lenkraddreher. |