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8 - 14.1.2005 - Die 3 wilden Hunde rasen
weiter
Nach den erholsamen Tagen in Arica bestiegen
unsre 3 Tiroler wieder ihre Kanten. Und weiter gehts nach Iquique durch
einen schweisstreibenden Teil der Atacamawüste und dann ins Landesinnere
nach San Pedro de Atacama. Hier spielte die Wüste verrückt, es hat 2 Tage
wie aus Kübeln geschüttet. Alle Strassen rundherum waren gesperrt oder
überhaupt ganz weg!
Trotz allem machten sich die drei, trotz
Strassensperre, auf den Weg um die Anden zu überqueren. Der Versuch wars
wert, eine absolute Traumetappe über traumhafte Schotterpisten über Pässe
bis auf 4586 Meter. Gegen Abend überraschte dann jedoch ein Gewitter, so
entschied man in San Antonio de los Cobres zu bleiben.
15 - 19.1.2005 - erste Pannen?
Nach den schweren Gewittern am Vortag sah man
warum die Strasse gesperrt worden war. Teilweise weggeschwemmte
Strassenabschnitte, Meterhohe Vermurungen, Wasser, Schlammlöcher und und
und... Die KTMs meisterten auch die wildesten Ecken und das ganze wurde zu
einer ordentlichen Enduro-Tortur.
Auch die Fahrt nach Cafayate war eine
leiwande Endurostrecke, zwischendurch immer wieder gewürzt mit
Schlammpassagen, Flussdurchfahrten und lustigen Umleitungen durchs Gelände.
Auf der nächsten Etappe nach Belen dann die
erste kleine Panne, ein Plattfuss. War es Glück oder streuen die
Reifenhändler dort unten Nägel auf die Strasse, wir werdens nie erfahren.
Just vor einer Reifenbude gibt der Pneu W.O., die Fahrt kann nach nichtmal
30min. fortgesetzt werden.
Aber der Pannenteufel schlägt an diesem Tag
gleich ein zweites mal zu. Mitten in der Pampa (allerdings genau vor einem
Haus, vom Pech scheinen die 3 nicht gerade verfolgt zu sein) bleibt Andis
KTM mit fürchterlich klingendem Motor stehen. Allgemeine Meinung: "Der ist
hinüber". Ein Pick-Up war sofort aufgetrieben und ab gehts nach Belen. Dort
nochmal versucht zu starten, klingt immer noch schauderhaft. Aber nach
einigem suchen fanden sie heraus das sich, wahrscheinlich durch den ganzen
Schlamm, der Dekompressionszug verklemmt haben muss. Ein bischen Schrauberei
und die Kantn läuft wie neu. Nach dem ganzen Stress wurde mal das heimische
Bier getestet, NOTE 1A und 2,4 Promille...
Weiter gehts nach Mendoza zur Weinverkostung,
weiter gefahren wird laut den 3 Tirolern erst wenn alle Flaschen leer sind.
Man will ja nicht unhöflich sein.
Viel Glück noch Jungs, wenn ihr wieder da
seit wird man euch unschwer an den fürchterlich roten Schnapsnasen
wiedererkennen.
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