1.12.-5.12.2004 Die ersten Bekanntschaften
mit Mensch und Tier...doch weit
gefehlt. Die Jungs wussten wohl was die nächsten 1300km auf sie zukommt.
Eine laaaaange Gerade von Miramar bis Puerto Madryn. Dabei mussten dennoch
anständige Schräglagen gefahren werden da andauernd Seitenwind geblasen hat.
In Puerto Madryn machte man auch
Bekanntschaft mit den ersten Chicas. Zumindest die ersten Beweisfotos
konnten die beiden liefern. 2 Schweizerinnen und Luise aus Berlin
waren vom Charme der beiden Draufgänger angeblich schwer beeindruckt. Ich
denke der Pinguin war noch verblüffter als die Mädels, wie die zwei auf
ihren LC4s vorbeigezogen sind, sowas sieht er wohl nicht alle Tage . Beim
ersten richtigen Einsatz der Kanten im tiefen Schotter Richtung Punto Tombo
wurden tausende von Pinguinen gesichtet. Soll ein köstlicher Anblick sein,
die Pingus sehen so aus als würden sie überhaupt nicht hierher gehören.
Am nächsten Tag war mal Gesässschonung
angesagt, per Bus gehts zu den Seeelefanten, Zitat von Jürgen: "faule Säcke
die ganzen Tag am Strand herumlungern und hie und da mal grunzen". Die
beiden hätten wohl gerne mit ihnen getauscht.
7.12. - 8.12.2004 Die nächsten chicas,
doch kein Beweis?
Die nächste Etappe führ von Puerto Madryn
nach Esquel. Traumhafte Canyonlandschaft, kein Verkehr und endlich einmal
wunderbare Kurven. Die schönste Etappe bis jetzt, wunderbares cruisen durch
Argentinien in ost-westlicher Richtung.
Die weitere Strecke führt nach San Carlos de
Bariloche, schnelle Schotterstrassen entlang unberührter Seen - kaum ein
Zeichen von den gewohnten hunderten Touristen. San Carlos entpuppt sich als
arges "Touristenkaff", eine Mischung aus Schwarzwald und Schweizer Bergdorf.
Natürlich wurden auch hier wieder interessante Leute gesichtet, die Welt ist
halt klein. Die 2 Motorrad Tourguides welche in Südamerika geführte Touren
machen hätten Jürgen und Andi wohl sofort unter Vertrag nehmen sollen.
Hoffen wir das sie auch so den nötigen Orientierungssinn haben. Ich selbst
würde mich ohne GPS und per Abschleppseil angehängten Tourenguide wohl
gnadenlos verfranzen, die Pinguine hätten mächtigen Spass mit mir wenn ich
fünfmal an derselben Stelle vorbeikomme.
Auch zwei Mädels aus Österreich und
Deutschland lernte man kennen. Sie waren zwar auch auf zwei Rädern, jedoch
ohne Motorisierung unterwegs durch Argentinien und Chile. Natürlich vermute
ich einen schweren Betrug von Andi und Jürgen, diesmal sind keine
Beweisfotos vorhanden. Bitte unbedingt nachreichen!
9.12.2004 Einreise nach Chile
Weiter geht die Reise nach Pucon (Chile)
durch die Anden in Nord-Süd Richtung auf abwechslungsreichen Asphalt- und
Schotterstrassen, durch wunderschöne Seenlandschaften und bei brennend
heissen Temperaturen vorbei an riesigen Vulkanen. An einer Grenzstation am
sprichwörtlichen A.... der Welt trifft man einen argentinischen Grenzbeamten
der Deutsch und Enlisch spricht, die Einreise nach Chile entpuppt sich als
äußerst unproblematisch. Die Stadt Pucon hat den beiden besonders gut
gefallen, liegt vielleicht auch daran das sie die beiden Schweizerinnen
zufällig wiedergetroffen und sofort zum Abendessen ausgeführt haben.
Ich freue mich schon auf die nächsten Zeilen
der beiden...
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