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Tour
2004 |
| Im Oktober veranstaltete Honda
für seine Händler eine Goldwing - Tour durch die Staaten. Mit dabei
waren auch Gerald Hütter mit Schwester Angelina und Vater Heribert, die
uns einen kurzen Reisebericht und Fotos zukommen ließen. Wir hoffen
dieser Bericht liefert einige Anregungen um auch mal eine 2rad
Tour in Amerika zu versuchen. |
| Am 22. Oktober starteten alle Teilnehmer
bequem von denen ihnen am nähest gelegenen Flughafen: Graz, Linz,
Salzburg oder Wien. In Frankfurt stieg man dann in die gleiche Maschine
und es ging direkt nach Los Angeles.
In der schönen, neuen Welt angekommen
checkte das Team im Wilshire Grand ein. Am Abend wurde gespeist und man
ruhte sich für den nächsten Tag aus.
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Ankunft im Hotel
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Am Samstag Morgen
wurden die Arbeitsgeräte übernommen. Für die Tour kam natürlich nur
ein Motorrad in Frage. Der schwerste Straßenkreuzer, den Honda baut -
die Goldwing. Auf den breiten Highways Amerikas würde alles unter 300
kg und mit weniger als 1 Liter Hubraum sowieso gnadenlos vernichtet
werden. Die Edel - Cruiser wurden also ausgefaßt und in den Verkehr
bewegt.
War nicht leicht, sich im unüberschaubar-logischen Highway-Gewirr
zurechtzufinden. Deshalb ließ man es bleiben und besuchte zunächst mal
die Universal Studios. |

Beim Ausfassen der unauffälligen Goldwings |

Bei uns gibt's den Universal Versand, in
Amerika die Universal
Studios |
| Die ersten zwei
Tage verbrachte man ziemlich entspannt, doch jetzt stand die erste
Tagesetappe nach Las Vegas mit einer Länge von 460 Kilometern an. Eine
kleine Strecke in Amerika, doch 460 km sind fast längs durch
Österreich, wobei die Strassen durchwegs gerade durch eine fast
gleichbleibende, karge Landschaft führen. Kann schon leicht auf die
Psyche gehen. Da ist ein Zwischenstop in so einer belebten Stadt wie der
"Calico Ghost Town", einer verlassenen Goldgräberstadt, eine
willkommene Abwechslung. Abends kam man dann trotzdem im berühmten
Stardust Hotel an und plünderte das XXL Buffet, bevor man sich von
einarmigen Banditen ausrauben ließ. |

This town, is coming like a ghost town... |

Auf den Spuren der Goldgräber |

Las Vegas: Artificial ja, Intelligence
nein |
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| Am nächsten Tag ließ man
die dicken 2-Räder in der Garage und tauschte sie gegen Flugzeug,
Helikopter und Boot. Bei der "Grand Voyager"-Tour nämlich
kann man den Grand Canyon mit allen drei Transportmitteln erleben.
Die Tour startet mit einem spektakulären
Rundflug über den "Lake Mead", den "Hoover Damm"
und den westlichen Teil des Grand Canyon. Am Westrand des Canyon
steigt man um in einen Helikopter, der rund 1200m tief auf den Grund des
Grand Canyon taucht.
Am Ufer des Colorado River wechselt man
schließlich in ein Boot um den weiteren Weg auf dem Wasser
zurückzulegen. Ein Bus bringt einen dann zum "Guano Point" wo
gespeist wird und um 15.00 Uhr kehrt man wieder ins Hotel zurück.
Dienstag begab man sich ins karge Death
Valley. Ein 160 km langes Tal, eingekesselt zwischen zwei Gebirgsketten
und deshalb von jeder kühlen Brise verschont. Im Sommer kann es
tagsüber schon mal 50 Grad haben, kühle Nächte werden durch 38 Grad
auch nicht garantiert. Sanddünen verleihen dem Tal im Noren das
klassische Aussehen einer Wüste. Die verwitterten Felswände und die
seitlichen Canyons nehmen bunte Tönungen von freigelegten Mineralien
an.
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Am äußersten Südende, dem
tiefsten Punkt der Vereinigten Staaten mit 86m unter dem Meeresspiegel,
bildet sich im Winter ein flacher See der von mineralisch beladenem Wasser
aus den naheliegenden Bergen gespeist wird. Dieser vertrocknet im Sommer
um eine weißglitzernde Salzoberfläche freizulegen. Wie das Death Valley
selbst haben auch die bekanntesten Punkte in diesem Gebiet keine milden
Namen. Bezeichnungen wie "Dante's View", "Bad Water"
oder "Devil's Golf Course" ersparen eine Menge Warnschilder mit
Totenköpfen drauf.
Übernachtet wurde trotzdem im
Death Valley, und zwar in der 4* Furnace Creek Ranch. |

"Die Geier warten schon.."oder in
diesem Fall, eine einfache Krähe.
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Am Mittwoch wurde der Tioga
Pass mit dem Zweirad erklommen. Um in den Yosemite Nationalpark zu
gelangen, muß man zu dieser Jahreszeit meist die West-Route nehmen, da
der Pass oft schon wintergesperrt ist. Im Nationalpark übernachtete das
Team in der Yosemite View Lodge.
Der nächste Tag stand ganz im
Zeichen des wunderschönen Yosemite Parks. Ziel der Tour war San
Francisco, wo man nach 195 Meilen im Hotel Renaissance Parc 55 ankam.
In San Francisco fuhr man abends mit dem
legendären Cable Car zur "Fishermen's Wharf" zum "Neptunes
Palace". Was dort kredenzt wird,
dürfte klar sein. Man genoß das obligatorische "Lobster"-Dinner. |

Kneipp-Kur extrem. Zuerst ins Death Valley,
dann auf den verschneiten, 3000 Meter hohen Tioga-Pass.
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Der Freitag stand zur freien
Verfügung, so konnte man sich die Straßen von San Francisco genauer
ansehen. Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten sind das Civic Center, die
Twin Peaks, der Golden Gate Park, die Golden Gate Bridge, der Presidio
Hügel, Union Square, Chinatown und die Crookes Street.
Am Nachmittag begab man sich
zu den Napa und Sonoma Valleys. Das sind die Weingüter Kaliforniens wo
z.B. Falcon Crest gedreht wurde. |

Das Napa Valley - Hier stritten sich schon Chase Gioberti und Angela
Channing um die besten Trauben. |

Cable Car |
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Hummer Dinner in San Francisco ist Pflicht. |
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Die Honda Händler vor der Golden-Gate-Bridge
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| Die erste Wochenendetappe
führte von San Francisco Richtung Los Angeles nach Monterey, die zweite
über den berühmten Highway No.1 von Monterey weiter nach Pismo Beach.
Dieser Highway zählt sicher zu den
schönsten Straßen der Welt, entlang des Pazifiks an der Big Sur
Coastline. In Pismo Beach wechselte man kurzzeitig auf 4 Räder und tobte
sich mit ATVs am Strand aus.
Gespeist und übernachtet wurde in der Best
Western Shore Cliff Lodge. |
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| Der letzte Teil der Tour
führte rund 320 Kilometer nach Los Angeles. In L.A. nächtigte man wieder
im Wilshire Grand Hotel.
Dienstag Früh wurden die Motorräder
retourniert.
Der Rückflug ging über Denver nach
Frankfurt. Von dort flog wieder jeder zu seinem gewünschten Flughafen
zurück in die Heimat. |
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| Fahrstrecke |
Distanz |
Dauer |
| Los Angeles - Las
Vegas |
266 Miles |
3h 34min |
| Death Valley -
Yosemite N.P. |
349 Miles |
7h |
| Yosemite - San
Francisco |
195 Miles |
3h 24min |
| San Francisco -
Monterey |
119 Miles |
1h 49min |
| Monterey - Pismo
Beach |
158 Miles |
2h 24min |
| Pismo - Los
Angeles |
179 Miles |
2h 53min |
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| www.honda.at
Infos
zur 2005er Goldwing 30th Anniversary Edition
Vielen Dank für die Fotos an:
www.motorradhuetter.at
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