|
Biaggi-Glücksengel
Eleonora Pedron, die Lebensgefährtin von Max Biaggi und Mutter seiner
beiden Kinder, war nach Deutschland, wo sie erstmals nach ihrem Auftritt
in Misano wieder mit von der Partie war, auch in Portugal an der Seite
des Römers. Scheinbar verleiht ihm „La Pedron“ zusätzliche Kraft. Biaggi
blieb in beiden Rennen fehlerlos im Gegensatz zu Melandri, der sich in
der Startrunde von Lauf 1 hinlegte und noch von Chaz Davies gerammt
wurde.
Neue Dimension
Marco Melandri eröffnete in Portiamo eine neue Dimension der
„Privatsphäre“. Der vom Pech verfolgte BMW-Star stellte einige Stunden
nach dem Rennen in dem er nach Sturz ausgeschieden war, ein Foto aus dem
Medical Centre online. Darauf zu sehen war Melandri, als ihm nach seinem
Kollaps Sauerstoff zugeführt wurde. Vor Magny-Cours fehlen Melandri 38,5
Punkte auf Biaggi.
Die Schuldfrage
Über die Schuldfrage bei der Kollision zwischen Melandri und Biaggi
wurde nur im Ansatz diskutiert. Biaggi betonte, er habe niemals damit
gerechnet, dass ein Konkurrent in der engen Linkskurve im hinteren
Streckenteil mit derart viel Tempoüberschuss in eine Lücke stechen
könnte. Melandri, der schmerzhafte Prellungen in der Hüfte davongetragen
hatte, betonte seinerseits, er sei sauber eingezogen und habe plötzlich
einen Schlag auf das Vorderrad gespürt, dann war es auch schon vorbei.
|