Der vierte Offroad-Renntag in der rumänischen Wildnis bot Spannung und hochkarätigen Extrem-Endurosport
vom Start weg. Wie erwartet startete der Brite Graham Jarvis auf den letzten 126 km eine eindrucksvolle Aufholjagd auf den Gesamtführenden Chris Birch. Mit dabei bei der Jagd auf die 2010er Romaniacs-Krone waren heute auch noch der Deutsche Andreas Lettenbichler (BMW) und der Brite Paul Bolton (KTM).
Der Neuseeländer Birch ging heute mit einem 23-Minuten Vorsprung auf Graham Jarvis in den letzten Renntag. Auch wenn der Polster eigentlich für einen ungestörten Gesamtsieg gereicht hätte, attackiert Birch unter erneut schwierigen Bedingungen wie kein Zweiter und nimmt Jarvis sogar weitere 6 Minuten bis ins Ziel ab.
Damit festigt der 29-jährige eindrucksvoll seine Stellung als einer der absoluten Topfahrer in der Extrem-Enduroszene. „Mit all meinen technischen Problemen in den letzten Tagen war ich mir nicht einmal sicher, ob ich diese Romaniacs
überhaupt beenden werde. Das sich jetzt sogar mein erster Gesamtsieg
ausgegangen ist, macht mich überglücklich.“, sagt der sympathische
Ausnahmekönner im Ziel.
Der Brite Jarvis hatte seine Ambitionen auf einen Podiumsplatz nach seinen kapitalen Motorproblemen am zweiten Offroad-Renntag eigentlich schon abgeschrieben. Mit der typisch britischen „Never give up“-Attitüde begann Jarvis sein Rennen am dritten Tag quasi neu, und kämpfte sich sogar bis auf Schlagdistanz zur Spitze zurück. Am Ende fehlte dem talentierten Ex-Trialer nicht einmal eine halbe Stunde auf den Sieg. „Chris konnte heute noch ordentlich zulegen und fuhr ein herausragendes Rennen. Ich bin sehr zufrieden mit meinem zweiten Gesamtrang, denn eigentlich war mein Rennen ja de facto schon vorbei.“, charakterisiert Jarvis seine Romaniacs 2010.
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