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Platz 2 am RBR-Eröffnungstag holte sich der Brite Graham Jarvis. Der Sherco-Pilot konnte die Red Bull Romaniacs im Jahr 2008 schon einmal gewinnen. Platz 3 ging an den polnischen KTM-Superstar Taddy Blazusiak. Für den vierfachen Erzberg-Champion ist die Romaniacs 2010 eine Premiere: Es ist seine erste mehrtägige Extrem-Enduro-Rallye
und auch seine erste Rallye, bei der der GPS-Navigation eine große Rolle
zukommt.
Ab in die Wildnis
Der Prolog der Red Bull Romaniacs führt traditionell durch die Innenstadt der Metropole Siebenbürgens. Auf einer Strecke von knapp 500 Metern müssen sich die Fahrer über künstlich aufgebaute Steinfelder, Holzkonstruktionen und Autowracks kämpfen.
Danach geht es bei dieser Extrem-Rallye durch die Wildnis der rumänischen Karpaten. Vor den knapp 200 Hard-Enduristen aus aller Welt liegen unzählige extrem steile Wald- und Berghänge, zahlreiche
Fluss- und Bachdurchfahrten, sowie viele bissige Fels- und Steinfelder.
Am ersten Offroadtag (Sonntag) müssen die Hobby-Fahrer knapp 150 harte Offroad-Kilometer bewältigen. Für die Profis sind es noch einmal um gut 30 km mehr. Auf dem Weg der Enduristen liegen dabei Romaniacs-Klassiker wie „Stonehenge“ - ein unvorstellbar steile Bergauf-Sequenz gespickt mit Wurzeln und Felsen - oder die „Arena“, die vor allem viel Überwindung erfordert, denn hier stürzen sich die Fahrer über einen schwindelerregend steilen Hang ins Tal. Wie jedes Jahr werden an diesen beiden Schlüsselstellen tausende Schaulustige die Offroadgladiatoren anfeuern.
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