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Wem die
gebückte Haltung auf einem Superbike zu radikal ist, muss nicht
zwangsläufig auf den Motor eines Superbikes verzichten – bei Yamaha gibt
es zwei fesche Modelle mit dem Triebwerk aus der brachialen YZF-R1. Zwar
handelt es sich dabei noch nicht um den aktuellen Motor mit
Hubzapfenversatz und Big-Bang-Prinzip, schwachbrüstig sieht allerdings
auch anders aus: 150 PS bei 11.000 Umdrehungen holen die beiden
Schwestern FZ1 und FZ1 Fazer aus 998 Kubik Hubraum, das höchste
Drehmoment von 106 Newtonmeter wird bei 8000 Touren erreicht. Zwar wird
das Triebwerk gelegentlich wegen seiner Drehzahlgier gescholten, ganz so
schlimm ist es aber nicht, der Reihenvierer schiebt auch von weit unten
akzeptabel und ohne Ruckeln hoch. Bei Fahrwerk und Bremsen orientiert
man sich ebenfalls an der R1, einer sportlichen Fahrweise steht damit
nichts im Wege, allerdings wurde den beiden Schwestern eine gewisse
Komfortnote mit auf den Weg gegeben.
Seit den Modellen ab 2006 wird ein Aluminium-Druckgussrahmen verbaut,
das Vorgängermodell, die FZS1000 Fazer hatte noch einen Stahlrohrrahmen,
war aber mit 143 PS bei 10.000 Touren ebenfalls nicht untermotorisiert,
Apropos Touren, auf weiteren Strecken macht die FZ1 Fazer mit ihrer
Halbschalen-Verkleidung natürlich mehr Sinn als die nackte Schwester
FZ1, die sich allerdings mit ihrer bulligen Optik und der gedrungenen
Erscheinung besser in Szene setzen kann als die etwas braver wirkende
FZ1 Fazer. |