203 kg, nur ein Auspuff, neues Chassis und Fahrwerk, Brembo Monobloc.
Suzuki GSX-R 1000 2012
Own the Racetrack. Suzuki stellt
die neue Dominanz auf zwei Rädern vor.
Es ist von besserem Ansprechverhalten und niedrigerem Verbrauch bei
höherer Leistung die Rede, von einem frei anwählbaren Fahrmodi-ABC, von
modernstem Motormanagement und Abgaskontrolle, einem völlig neuen
Chassis, Brembo-Monoblock Bremsen, einem voll einstellbaren Fahrwerk mit
elektronischem Lenkungsdämpfer und unzähligen optischen Retuschen. Und
das finden wir auch alles ganz, ganz super. Aber vor welcher Leistung
dürfen wir bei der neuen GSX-R1000 Angst haben?! Das werden wir wohl
erst zur Messe in Mailand erfahren, wenn wir Glück haben. Bis dahin
genießen wir die Ungewissheit, die Spannung und die tiefe Furcht. Denn
immer noch ist nichts so böse, wie eine GSX-R.
Die auffälligste Änderung an der neuen GSX-R 1000 betrifft die
Auspuffanlage. Vormals als 4-in-2-in-2-System ausgelegt, verfügt das
neue Modell nun über eine 4-in-2-in-1-Anlage. Während der
Endschalldämpfer aus Titan gefertigt ist, bestehen die Krümmerrohre aus
leichtem, dünnwandigem Edelstahl. Im Zuge dieser Neuerung kommt auch ein
Katalysator mit größerer Zellendichte zum Einsatz.
Mit dem SUZUKI Drive Mode Selector (S-DMS) stehen dem Fahrer drei
unterschiedliche Mappings für
Zündung, Einspritzung und damit für die Motorcharakteristik zur
Verfügung. Während Mapping „A“ für sehr
sportlichen Betrieb die volle Leistung und scharfes Ansprechverhalten
bereitstellt, sorgt „B“ im Bereich von
bis zu 50 Prozent Drosselklappenöffnung für ein spürbar weicheres
Ansprechverhalten, wie es etwa auf der
Landstraße gewünscht wird. Mapping „C“ stellt hingegen über den gesamten
Öffnungsbereich der Drosselklappen
ein weiches Ansprechverhalten bei reduzierter Motorleistung bereit –
etwa für Regenfahrten.
Neu gestaltete, 11 Prozent leichtere Kolben sowie vergrößerte
Ventilationsfenster zur Minimierung von Pumpverlusten im Kurbelgehäuse,
schlagen sich in spürbar mehr Drehmoment, noch besserer Beschleunigung
und gesteigerter Effizienz nieder. Nach wie vor profitiert der Antrieb
in punkto Laufruhe von einer Ausgleichswelle, einer
Anti-Hopping-Kupplung für optimales Herunterschalten sowie einem großen
Trapezkühler für optimalen Wärmehaushalt.
Auch das Fahrwerk der neuen GSX-R 1000 wurde optimiert. Die neue
Bremsanlage mit leichteren, radial angeschlagenen Monoblock-Sätteln
vorne stammt nun vom italienischen Premiumhersteller Brembo. Zur
Gewichtsreduzierung wurde die Scheibendicke von 5,5 auf 5,0 mm
verringert. Das Bremsscheibenmaterial selbst ist nun noch
hitzeresistenter. Weitere Fahrwerksoptimierungen betreffen die
Upside-down-Gabel und die Vorderradachse.Als Bereifung kommt ein neuer
Hypersport Reifen aus dem Hause Bridgestone zum Einsatz. Der Battlax
S-20 wird die Nachfolge des BT016 Pro antreten.