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sabinewelte |
Britalmoto Triumph |
23.11.2010 |
Druck
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Basis und Kit aus Britannien, Tuner aus der Schweiz, Komponenten aus Italien. Der Harrier hebt ab.
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Britalmoto/Hyde
Harrier-Triumph
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Wer hat's erfunden? In diesem Fall die Briten -
aber die Schweizer machen nicht nur den Rachen frei mit einer
Hyde-Harrier getauften Triumph-Interpretation. |
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Der englische Performance-Guru und Triumph-Tuner Norman Hyde stellte den
ersten Hyde Harrier 1987 auf der Motorcycle Show in England vor. Alles
drehte sich um den schlanken, Straßen-zugelassenen Café Racer, mit dem
man 130 mph, also gute 210 km/h auf den Asphalt knallen konnte.
Im Jahr 2008 dann, zum 21. Geburtstag des Hyde Harriers und gleichzeitig
zum 50-jährigen Jubiläum der Triumph Bonneville, entwickelte Norman Hyde
zusammen mit Harris Performance die „Hyde Harrier Jubilee“ getaufte
Fasson. Diese aktuelle Interpretation einer Triumph Bonneville
bezeichnet Norman Hyde als „die sportlichste, verführerischste, für die
Straße zur Zulassung vorgesehene Bonneville, die je gebaut wurde.“
Gleich zwei verschiedene Kits, die auch locker untereinander gemixt
werden können, entwickelte der versierte Engländer für den Fan
britischer Motorrad-Legenden.
Diese hier vorgestellte Schöpfung, gemäß seinem Begründer genannte„Hyde
Harrier“, basiert auf genau dem zweiten Rahmen aus der „Jubilee“-Serie,
aufgelegt vom legendären Race-Spezialisten Harris-Performance. Der jetzt
30-jährige Schweizer Ivo Tschumi befasst sich bereits seit seiner
Kinderzeit mit Café Racern in ihrer ursprünglichsten Form: |
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Triumph Britalmoto Bildergalerie |
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„Im Jahr 2005 gründete ich die Firma ITD (Ivo Tschumi Design). Anfangs
nur mit dem Schwerpunkt auf Custom-Painting und Airbrush-Design, fand
ich im Laufe der Zeit immer mehr gefallen daran, die Motorräder auch
gleich komplett umzubauen. Das stellt mittlerweile auch die
Haupttätigkeit von ITD dar, eben ein Motorrad optisch wie auch technisch
aufzuwerten und ihm ein eigenes Styling zu geben. Seit jeher und von
klein auf Motorrad-begeistert, haben es mir die englischen Café Racer
ganz besonders angetan. Deshalb habe ich beschlossen, mich diesem Thema
speziell zu widmen und meine eigenen Ideen in die Tat umzusetzen. |
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Da ich seit meiner Kindheit mit meinem Vater auf Rennstrecken unterwegs
bin, und seit 1998 auch selber Rennen fahre, ist für mich der
sportliche, aber auch der optische Aspekt beim Motorradumbau sehr
wichtig. Der Café Racer ist meiner Meinung nach ein Motorrad, welches
erfahrbare Sportlichkeit und eine coole Optik sehr gut vereint. Ich
möchte mich aber auf keinen Fall nur auf eine Stilrichtung beschränken,
denn solange man das Motorrad nach dem Umbau noch richtig sportlich
bewegen kann, ist für mich alles erlaubt!“ Ivo's Vater, Fritz Tschumi,
gründete bereits im Jahr 1997 die Firma Britalmoto, welche sich primär
auf das Motorentuning, sowie den Aufbau klassischer Racer britischer
und italienischer Motorrad-Schmieden spezialisiert hat. „Mittlerweile
sind wir zusammen in Siglistorf im Kanton Aargau, einem kleinen Dorf
zwischen Baden und Bad Zurzach, nordwestlich von Zürich, ansässig.
Unsere Werkstatt ist bestens eingerichtet, von der Fräsmaschine und
Drehbank über ein WIG-Schweißgerät bis hin zum eigenen
Dynojet-Leistungsprüfstand.
Und da wir sehr eng zusammen arbeiten und jeder von uns seine
Spezialgebiete entwickelt hat, ist ein perfektes Endergebnis
gewährleistet.“ Der Brit-Bike-Fan beginnt nach seiner Aussage ein
Projekt „mit einer Vorstellung, mit verschiedenen Ideen im Kopf, welche
ich dann meistens als Skizze zu Papier bringe. Diese Ideen setze ich
danach in die Tat um, während ich beim Aufbau natürlich ständig
noch Verbesserungen und auch Änderungen vornehme.“ Am 28. Dezember 2009
dann erhielt der Schweizer Ivo endlich den Kit der „Hyde Harrier“ aus
der Serie „Jubilee“ frisch aus England, der Rahmen mit der Nummer 2,
passend dazu Schwinge, Tank, Sitz, Verschalung und weitere Kleinteile. |
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Basis-Kit 5.000 Euro.
Topausstattung 17.000. |
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Damit konnte die Arbeit des jungen Schweizers mit einer Maschine aus
einer T 100 Bonneville beginnen, die spezifisch für eine Thruxton
vorgesehen war. Auspuffsystem, Fußrasten und Gabelbrücken, ebenso wie
das Bodywork, entstammen dem Hyde Harrier-Kit. Wer nun aber glaubt, dass
er die angebliche Katalog-Ware nur nehmen und zusammenstecken muss, der
liegt klar daneben und unterschätzt das Prozedere arg.
Zunächst gilt es, sich die Teile aus dem Basis- und den weit teureren
Verlockungen des Top-Kits zusammen zu stecken. Während die Basis mit gut
5.000 Euro die Kasse belastet, gehören bei der besten
Ausstattungsvariante auch die betörenden PVM-Felgen, spezielle
Fahrwerkskomponenten und Bremsen als auch die Racing-Auspuffanlage dazu,
dann
aber auch gut und gerne an die 17.000 Euro verschlingen. Auch Ivo konnte
zumindest den wertvollen Rädern mit den 20 Speichen als auch der
charismatischen Hyde-Auspuffanlage nicht widerstehen.
Rot-Grün regiert
Den italienischen Momenten im Namen BRITALMOTO entsprechend verband Ivo
die Harris-Performance-Gabelbrücken mit der Showa-Upside-Down-Gabel aus
einer Ducati 916. Gene aller Racing-Vollblüter vereinigt euch! Der Brit-Italo-Mix an der Front zeichnet sich auch aus durch die Verwendung
des Frontfenders aus Carbon, einer Ducati Monster entnommen – und
der Bremspumpe der 996, im gut-nachbarlichen Einvernehmen an den
Armaturen einer Triumph Thruxton. Racing-Lenkerstummel gab es wieder von
Harris-Performance dazu. |
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Für die Bremsanlage mit 8-Kolben-Zangen vorn und Zwei-Kolben-Zange von
Brembo hinten zeichnet Spiegler für die Scheiben verantwortlich. Die
speziell von Norman Hyde für die Jubilee-Serie entwickelten
Verkleidungsteile spiegeln die Racing-Erfolge vergangener, wilder Tage
wider, als sich sogar ein Giacomo Agostini mit seiner MV Agusta einem
siegreichen BSA/Triumph-Dreizylinder-Renner des John Cooper bei einem
legendären Lauf 1971 in England geschlagen geben musste. Damals mit
zumeist noch schwerwiegenden Fahrwerkskomponenten in Sachen Suspension
versehen, kann sich der wackere Ivo heute am Heck mit den wertigen
Öhlins-Komponenten aus einem stimmigen Federbein-Ballett den möglichen
Unruhen aus dem Untergrund erwehren. |
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Öhlins Federbein, Upside-Down Gabel
einer Ducati 916. |
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Das Twin-Kraftpaket stemmt nach
sorgfältiger Überarbeitung der Einlasskanäle und Brennräume, der
Bestückung mit 39-mm-FCR Flachschiebervergaser von Keihin, offenen
Trichtern, schärferen Nockenwellen und einer insgesamt höheren
Verdichtung von 10,5 : 1 an die 85 PS an der Kurbelwelle bei nunmehr
forschen 865 ccm Hubraum. Die schweizerische Präzisionsarbeit von Vater
und Sohn findet Ausdruck an diesem Krad in traditioneller englischer
Racer-Kultur durch seine stimmige Ausstrahlung von Retro-Vibes,
verbunden mit zeitgemäßer Performance und beständiger Technik. Eine
schlichte silber-graue Lackierung unterstreicht die Formen im edlen
Renn-Design der englischen Fahrmaschine. „Norman Hyde und Harris
bereiten eine Straßenzulassung für England vor, was die Zulassung in der
Schweiz bald um einiges erleichtern sollte.“ Solange besticht die Hyde
Harrier durch ihren standesgemäßen und erfolgreichen
Rennstreckeneinsatz, dem sich Ivo nur zu gern und mit ganzer
Leidenschaft widmet. |
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Info: |
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ivotschumidesigns.ch
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hydeharrier.co.uk/normanhyde |
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Technische Daten |
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Modell |
BRITALMOTO/Hyde Harrier
Baujahr: Kit aus 2008, erbaut 2010
Erbauer: Ivo Tschumi, Besitzer: Fritz Tschumi
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Motor |
Triumph Bonneville T 100 mit 865 ccm, luftgekühlt,
Reihen-Zweizylinder-Viertakt, mit Keihin
39-mm-FCR-Flachschiebervergaser, Einlasskanäle poliert, Brennräume
optimiert, scharfe Nockenwellen, höhere Verdichtung 10,5 : 1, offene
Trichter, kein Luftfilter, Hyde-Harrier-Sportauspuffanlage
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Front |
Gabel Showa Upside-Down Ducati 916, Harris Performance Gabelbrücken,
Lenkerstummel Hi-Rise von Harris Performance, Instrumente Thriumph
Thruxton, Hyde Harrier Kit aus Tank, Maske, Scheinwerfer und
Lampenhalter, Fender Ducati Monster aus Carbon, Bremspumpe Ducati 996,
Acht-Kolbenzange und Scheiben Spiegler mit 320 mm Durchmesser
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Bodywork |
Norman Hyde, Serie Jubilee für Harris Performance
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Rahmen |
Hyde Harrier, Stahl-Doppelschleifenrahmen
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Heck |
Rahmen, Schwinge und Sitzhöcker Hyde Harrier-kit, Sitzpolster Hüppi
Production/Britalmoto, FußrastenanlageHarris Performance, Öhlins
Doppelfederbein
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Reifen/Räder |
PVM-20-Speichen-Felgen, 3,50 x 17 Zoll mit 120/60x17 vorn, 5.50 x 17
Zoll mit 180/55 x 17 hinten, Bereifung Avon Sport AV 59/60
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Preis |
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Fahrwerkskit-Basic ab 5.000 Euro, Top-Kit circa 17.000 Euro |
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| Aktuelle Produktangebote |
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| Gebrauchte Motorräder |
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Interessante Links:
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Text/Fotos: S.Welte |
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Britalmoto Triumph |
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online seit : 548 Tagen |
gelesen: 13270 mal |
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| 1000ps Userbewertung für Bike: TRIUMPH Bonneville |
Optischer Eindruck: |
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Technischer Eindruck: |
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Gesamteindruck: |
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| Kaufkraft: |
ein Kauf heuer kommt für 3,57 % der Bewerter in Frage
ein Kauf später kommt für 25,00 % der Bewerter in Frage
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| 1000ps Userbewertung: Britalmoto Triumph von sabinewelte |
Photos: |
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Text: |
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