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Honda stellte beim Crossrunner problemfreie Bedienung, Fahrspaß und
guten Windschutz in den Vordergrund und versuchte diese Eigenschaften zu
bündeln, indem sie ein Adventure- und ein Nakedbike kreuzten.
Performance war ebenfalls wichtig, gleichzeitig legten die Techniker
großen Wert darauf, das Motorraderlebnis für einen möglichst breiten
Kundenkreis so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten. Als
Grundlage wurden aufrecht bequemer Sitzkomfort und harmonisches Feeling
angestrebt.
Was herauskam ist neu, anders und interessant, gleichzeitig steckt in
so einer Entwicklung mehr Risiko als im konsequenten Ausbau bekannter
Strukturen und Modelle. Wir begrüßen jedenfalls den Vorstoß Hondas auf
neues Terrain und sind schon sehr gespannt auf eine Probefahrt. Der
Crossrunner ist mit einem V4-Triebwerk mit 782 Kubikzentimetern Hubraum
ausgestattet, dessen Charakter mit dem angestrebten “Crossover”-Fahrzeugkonzept
bestens harmoniert. Das aus der VFR (800) bekannte V4-Herz wurde
sorgfältig überarbeitet und insbesondere auf ein breit nutzbares
Drehzahlband getrimmt. Dem Triebwerk kommt beim Fahrerlebnis natürlich
eine besondere Bedeutung zu. Die meisten Sporttourer sind mit
Reihenvierzylindern bestückt, bei Adventure-Bikes wird in der Regel auf
Zweizylinder zurückgegriffen.
Der Crossrunner ist insgesamt eine interessante Mischung, die es so
noch nicht gab. Hoher Komfort, einfache Bedienung, optisch hohes Profil
bei niedriger Sitzbank, bester Windschutz und ein einzigartiges
Triebwerk mit Charakter. |