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Kein Film hat mich je so erschreckt und beunruhigt wie der Exorzist, als
ich ihn mit 6 zum ersten Mal gesehen habe. Ich sah den Film insgesamt 6
Mal, jedes Mal um 6 Uhr, bevor es dunkel wurde. Ducati muss also was
echt Böses geschaffen haben, wenn es den Namen 'Diavel' verdient hat.
Das Wort kommt aus dem italienischen Dialekt und entstammt dem Kommentar
eines Technikers, der beim Anblick des Motorrads entsetzt ausstieß "Ignurànt
comm' al diavel" - bösartig wie der Teufel und so dem Projekt 0803 einen
bezeichnenden Namen gab. Wie beim Lord of Darkness
rätselt man auch hier, was es denn eigentlich sei. Ein big Nakedbike?
Ein Powercruiser? Eine fat Supermoto? Anzunehmen ist, dass Ducati wieder
einmal eine neue giftige Gattung geschaffen hat. Mit der Diavel will
Ducati die Beziehung von Fahrer und Motorrad auf ein neues Level heben.
Trotz einem imposanten Erscheinungsbild verspricht die neue Ducati
Leichtbau und Agilität, das Motorrad soll lediglich 207 Kilo wiegen,
gleichzeitig wollte man ein hohes Komfortniveau erhalten. Auf der
technischen Seite werden ABS, Traktionskontrolle und Ducati Riding Modes
für vertrauensvolle Performance sorgen Mit ihrem atemberaubendem Look
und typischer Ducati-Power aus dem 11° Superbike Testastretta-Motor
entsteht mit der Diavel ein Mix von Komfort und sportlichem Lifestyle,
den es in dieser Form noch nicht gab.
Die neue Ducati Diavel wird am 2.11. auf der EICMA Messe in Mailand
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. |