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Kawasaki versteht sich selbst und seine Aufgabe, immer die stärksten und
härtesten Eisen zu stellen, wieder besser und legt auch diesen Herbst
kräftig nach. Nachdem die grünen Männer mit der Z1000 einen echten Hulk
mit all seiner optischen und physischen Brutalität auf die Straße
gebracht hat, folgen weitere Kriegserklärungen an die StVOs dieser Welt.
Den Anfang macht eine ebenso unerwartete wie erhoffte Sportversion des
europaweit äußerst erfolgreichen Nakedbikes Z750, seines Zeichens leicht
verdaulichere kleine Schwester der Z1000.
Mit ihrem potenten Reihenvierzylindermotor und 748 Kubikzentimetern
Hubraum war aber auch die 750er nie ein Kind von Traurigkeit und mischte
die Mittelklasse ordentlich auf, zumal sie der brustschwachen Konkurrenz
zwar leistungsmäßig überlegen, beim Handling aber kaum unterlegen war.
Allein in Frankreich wurden jährlich 5000 Stück verkauft. Die treue Fangemeinde ist über die
Jahre stetig gewachsen und so entstand ein riesiger Markt für Zubehör-
und Tuningteile. Die Antwort auf die Nachfrage der Kunden nach einer edel
und sportlich ausgestatteten Version
mit der Z750 folgt aus dem Kawasaki Werk und heißt schlicht Z750R.
Um das Fahren mit der Z auf ein ernstes Level zu heben, wurde die
Z750R mit hochwertigen Federelementen und Bremsenkomponenten der 2009er
und 2010er Z1000 ausgestattet. Eine neue, aggressivere Maske und eine
Zweifarblackierung verleihen der neuen 750er ein Styling, das ihrer
gestiegenen Performance entspricht. Wer auch noch auf Auspuff und
Carbonteile von Akrapovic hofft: Das wäre zuviel verlangt. |