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Als Basis diente ihm diesmal eine Yamaha XV1900 Midnight Star, im
Serienzustand in ihren Ausmaßen schon schwer beeindruckend, die mit
einer 50 mm dicken Lenkerstange nun noch mächtiger wirkt. Der Kotflügel
vorne wurde gekürzt, während der hintere eigens angefertigt wurde, um
der XV ein kurzes, aber keineswegs schlankes Heck zu formen. Zwischen
die Schwingenarme wurde nämlich ein fetter 240er Gummi geklemmt, der
auch einen Umbau des Riemenantriebs notwendig machte und keine Probleme
damit haben dürfte, die 155 Nm des 1.854 Kubik großen V-Twins auf den
Asphalt zu drücken. Durch eine geänderte Luftzufuhr und das Miller
2-in-1 Rohr atmet der Reaktor nun leichter und lauter und hat mit der
Typisierung sogar den Segen des Gesetzes. Bei der Sitzbank wie bei der
seitlichen Kennzeichenhalterung handelt es sich um Einzelanfertigungen.
Die Lackteile glänzen jetzt in mattem Orange und passen zu den
Felgenbändern auf weiss pulverbeschichtetem Untergrund. Bleibt zu
hoffen, dass kein Putzmuffel auf dem Leder Platz nimmt. |