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Die Bandit hat sich zu DEM japanischen Nakedbike-Klassiker schlechthin
entwickelt. Weil man bei jeder Weiterentwicklung vorsichtig war, sich nicht
in Widersprüche zwischen kurzweiligen Modetrends und dem traditionsreichen Wesen
der Bandit zu verfangen und unglaubwürdig zu werden. Und obwohl das Modell 2010
deutlich kantiger und moderner geworden ist, ist sie immer noch ganz die alte -
im besten Sinne. Durch neu gestaltete Rahmenabdeckungen, Instrumente, ein
schlankes Rücklicht, spitze Kotflügel und ein neu geformtes Schalldämpferende
wirkt die neue Bandit zeitgemäß im klassischen Sinne. Stilgemäß auch der
flüssigkeitsgekühlte 1255er-Block mit dem mittigen Nockenwellenantrieb, der sich
nun glänzend schwarz lackiert und, wie es sich für ein Nakedbike gehört,
gänzlich unverbaut dem Auge des Betrachters präsentiert. Das eindrucksvolle
Aggregat entwickelt sein maximales Drehmoment von 108 Nm schon bei 3.700 U/min.,
für ausreichend Schub aus dem Drehzahlkeller ist also gesorgt. Als Gegenpol ist
die 251 Kilogramm schwere Bandit vorne mit 310-mm-Schwimmsattel-Doppelscheiben
und Vierkolben-Bremssätteln ausgestattet, hinten mit einer 240-mm-Scheibe mit
Einkolbensattel. Das digitale ABS überwacht die Radgeschwindigkeiten und passt
die Bremskraft erforderlichenfalls an die aktuell verfügbare Reifenhaftung an. |