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Die Geschichte der YZ450F beginnt im Jahre 1997, als Yamaha mit der YMZ400F
einen revolutionären Viertakt-Motocrosser vorstellte. Ein hochdrehender
Viertaktmotor wurde in einen 250er Zweitakt-Rahmen eingebaut. Schon in der
ersten Saison konnte Doug Henry auf der YMZ400F ein AMA Supercross Rennen gewinnen. Ein
Jahr später stellte Yamaha dann die erste leichtgewichtige, hoch drehende
Viertakt-Seriencrossmaschine vor: die YZ400F, der Rest ist Geschichte. Wir sind bei der YZ450F
angekommen, der Maschine, die in der Saison 2006 nicht weniger als 14 von 15
Rennen in der MX1 Weltmeisterschaft gewinnen konnte. Dominanz, die kaum zu
überbieten ist. Doch wer einen Vorsprung hat, der darf ihn nicht hergeben
sondern sollte versuchen, ihn noch weiter auszubauen. Genau das hat Yamaha mit
der YZ450F 2010 gemacht. Die Umstellung auf Benzineinspritzung gab den
Technikern Gelegenheit, das Motorenkonzept völlig neu zu überdenken und zu
konstruieren. Motoren herkömmlicher Bauart besitzen meist nach vorn geneigte
Zylinder, wobei das Kraftstoff-/Luftgemisch von hinten in die Brennräume
gelangt, während die Abgase vorn ausgestoßen werden. Weil aber geradlinig
geführte Ansaugwege eine effizientere Zylinderfüllung gewährleisten, hatte
Yamaha eine innovative Idee: Beim Zylinderkopf der neuen YZ450F tauschten die
Ingenieure die Lage der Ein- und Auslassventile gegeneinander aus. |