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Die Zeit der Schummeleien und unklaren, nicht
vergleichbaren Gewichtsangaben ist vorbei. Honda gibt das Gewicht
seiner Motorräder ab sofort und ausschliesslich nur im vollgetankten
Zustand an.(Also nicht Honda ist vollgetankt, sondern die Motorräder).
Trockengewichtsangaben sind gar nicht mehr verfügbar, hoffentlich folgen
die anderen Hersteller dem guten Beispiel.
Bei der neuen, beängstigend bösen CBR1000RR
Fireblade bleibt die Waage bei 199 kg stehen. Wie gesagt voll bis an
den Rand. Ist ähnlich revolutionär einzuschätzen wie die 185 kg der
CBR600RR, zumal vom besten Leistungsgewicht in der Literklasse gemunkelt
wird. Aber mit dem Leistungsangaben hält man wie immer hinterm Berg, wir
werden noch etwas warten müssen, bis der erste die Karten offenlegt.
Der Unterschied zur 600er wird nun auch
optisch richtig deutlich. Außerdem steht die Fireblade nicht mehr so
grell, sondern mit dezent-edler Optik in den Startlöchern. Geteilte
Meinungen waren bei der Pariser Messe über die Frontansicht der CBR 1000
RR zu hören, einig war man sich jedoch beim Thema Auspuff: "Die derzeit
beste Lösung in der 1000er Klasse." Tiefer Schwerpunkt, sehr kompakte
Konstruktion und trotz des riesigen Auspuffvolumens überraschend
zurückhaltend und überhaupt nicht ausladend. Also optisch und technisch
ohne Übertreibung ein Meisterwerk, dessen sich auch die japanischen
Ingenieure bewusst sind. "Die Entwicklung der Auspuffs kostete uns
enorme Ressourcen", verriet uns der japanische Chefentwickler der
Fireblade. |