| Helme:
Unterscheidung zwischen
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Gewicht |
Preis |
Haltbarkeit |
| Thermoplasthelme |
normal |
normal |
5 Jahre |
| GFK-Helme (Glasfaser) |
nieder |
hoch |
7 Jahre |
| CFK-Helme (Carbonfaser) |
sehr nieder |
sehr hoch |
7 Jahre |
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| Die Prüfnormen:
Derzeit aktuelle Prüfnormen sind ECE
2204 & ECE 2205. In den Helmen sind lange Zahlenkombinationen eingenäht.
Die ersten beiden Ziffern stellen dabei die Prüfnorm dar. Also eine
Zahl 0573737 kennzeichnet einen Helm der nach der seit 2001 gültigen
ECE 2205 Prüfnorm geprüft ist. Die Prüfnorm ECE 2204 war seit 1998 gültig.
Nicht verwechseln mit dem E-Zeichen im Runden Symbol. Dieses Symbol
kennzeichnet das Herstellerland. E steht für Europa und die Ziffer
dahinter kennzeichnet das Land. 3=zB Italien. Ab ECE 05 wurde der
Kinnschlag mitgetestet. Auch neue Klapphelme müssen diese Prüfung
bestehen. Außerdem muss das Visier kratzfest sein und darf nicht getönt
sein. Ein neu erworbener Helm muss immer mit einem klaren Visier
ausgeliefert werden! Altere Modelle für Schnäppchen-Jäger mit ECE 03
sind sicherlich keine schlechten Helme, aber sind klarerweise älter als
4 Jahre und verfügen noch nicht über die neuen Sicherheitsmerkmale von
modernen Helmen.
Ganz wichtig: Tourenfahrer sollten
Helme nach anderen Kriterien auswählen als Tourenfahrer. Für einen
Rennstreckenfahrer ist ein niedriges Gewicht und ein großzügig
dimensioniertes Belüftungssystem sehr wichtig. Geräuschentwicklung ist
hier eher zweitrangig. Ein Helm sollte nicht zu bequem gekauft werden.
Das Helminnenfutter weitet sich mit der Zeit auf und so kann aus einem
relativ leger sitzenden Helm nach 3-4 Wochen ein viel zu großer Helm
werden. Der Helm sollte am gesamten Kopf gut anliegen, die Backen
zusammendrücken. Kopfweh soll man aber klarerweise keines bekommen.
Ganz toll wäre natürlich eine Probefahrt mit dem Helm am eigenen
Motorrad. Nur dann lässt sich feststellen ob der Helm leise ist, gut
passt und die Farbe gut mit dem Motorrad harmoniert :-). Bei Dressnhelmet
können Kunden gerne den Helm für eine kurze Probefahrt ausleihen. Dies
ist sehr wichtig. Denn je nach Motorrad, Windschild und Sitzposition fühlt
und hört sich der Helm anders an.
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| Belüftung:
Belüftungssysteme machen sich erst ab
80-100km/h wirklich bemerkbar. Eines ist natürlich auch klar. Ein
Halbschalenhelm oder ein Jethelm ist natürlich im Sommer supergemütlich,
aber das Gesicht ist weder vor Wind, Wetter, Steinen, Fliegen und
Asphalt geschützt.
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| Verschluss:
Ringerlverschluss: Sehr exakt und
problemlos einzustellen. Eher für Ringfahrer zu empfehlen. Mit
Handschuhen schwierig zu bedienen.
Schnellverschluss ist für Tourenfahrer
sicherlich die richtige Wahl. Ganz klasse ist auch ein Rasterverschluss.
So kann man schnell und exakt den Kinnriemen ideal einstellen.
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| Qualität hat seinen Preis. Dieses
Sprichwort ist bei Helmen sicher gültig. Klarerweise zahlt man aber bei
den jeweiligen Racing-Replicas auch noch das Gehalt des Rennfahrers mit.
Wichtige Kriterien für einen
"guten" Helm: herausnehmbares Innenfutter, einfach zu
wechselndes Visier, gutes Belüftungssystem, gute Passform
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| Jacke:
Hier gilt es die grundsätzliche Frage
zu klären. Leder oder Textil. Otto Normalfahrer, Straßen- und
Tourenfahrer sollten zur Textiljacke greifen. Man ist mit der
Textiljacke Witterungs- "flexibler".
Textiljacken gibt es wasserdicht &
atmungsaktiv bzw. nur wasserdicht. Wasserdichte Jacken welche auch
atmungsaktiv sind bestehen aus einem reißfesten Außenmaterial, einer
Membrane und einem Innenfutter. Die Membrane kann zb. Sympatex oder
Goretex heißen. Eine gute Jacke sollte ein gutes Außenmaterial haben (z.B
Cordura). Cordura ist 30x reißfester als Baumwolle ist aber relativ
schwer.
Um festzustellen welche Features die
Jacke bietet, einfach den Verkäufer fragen oder die Aufnäher in der
Jacke studieren.
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| Reine Lederbekleidung eher für
sportliche Fahrer und Ringfahrer. Leder reibt sich in Falle des Falles
langsam und gleichmäßig ab. Cordura ist zwar sehr reißfest, aber bei
einem Sturz mit hoher Geschwindigkeit kann das Cordura einreißen und
dann geht es relativ schnell. Ist so ähnlich wie wenn man einen
Bettlacken zerreist. |
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| Wichtig bei Jacken:
Die Jacke sollte irgendwie mit der Hose
verbunden sein. Bei einigen Jacken ist für diesen Zweck ein Reißverschluss
eingenäht. Ganz kluge Hersteller hängen auch noch das Gegenstück zum
Reißverschluss dran. So kann man das Gegenstück an der Hose annähen
und fertig ist die Profi-Dress. Im Falle des Falles kann die Jacke nicht
nach oben rutschen. Außerdem sollten die Knöpfe gummiert sein.
Ansonsten macht man mit den Knöpfen Kratzer in den Tank. Bei
Textiljacken sollte die Ärmelweite verstellbar sein, die Protektoren
sollten gut befestigt sein, eine herausnehmbare Thermoinnenjacke sollte
vorhanden sein. Dann kann ich das ganze Jahr die gleiche Jacke
verwenden.
Je teurer desto "feiner" die
kleinen Details. Ausgeklügelte Belüftungssysteme, Reflektoren,
Thermokragen, Brustweitenverstellungen, hohe Qualität der Protektoren,
feste Kevlar-Nähte, Kevlar-verstärkte kritische Zonen, Rückenprotektoren,
usw.
Damenschnitt: Leider haben zur Zeit
noch immer wenig Hersteller spezielle Damenschnitte. z.B.: Bering, IXS,
und Dainese bieten für Damen eigene Schnitte an. Denn herkömmliche Männerschnitte
sind auch in Größe XS für viele Mädels an den Schultern zu weit.
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| Textilkleidung pflegen:
Wichtig: Das Membranmaterial soll weder
verstopft noch beschädigt werden. Deshalb ist ein spezielles
Membranenwaschmittel notwendig. Dressnhelmet
bietet ein Waschmittel um 7 Euro an. Reicht für 4 Wäschen in der
Waschmaschine. Die Jacke kann ganz normal in der Waschmaschine
gewaschen werden (30°C Schonwaschgang, Protektoren rausnehmen!). Auf
keinen Fall ein normales Waschmittel verwenden. Die Membrane können
beschädigt werden. Nach dem Trocknen (Lufttrocknen) sollte die Jacke
imprägniert werden. Damit sich die Jacke im Regen nicht mit Wasser
ansauft sondern das Wasser schön abperlen lässt.
Leder pflegen:
Mit Lederseife einreiben und bei 30°C
im Schonwaschgang waschen. Tropfnass aufhängen und an der Luft trocknen
lassen. Wichtig: Nicht über dem Heizkörper aufhängen. Nach 1-2
Wochen!! ist das gute Stück dann trocken. Dann fleißig 1-2x mit
Lederfett einschmieren. Danach ist das Leder zwar beim ersten mal etwas
eng, aber nach 1-2 Stunden wieder wunderbar tragbar.
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| Ein paar Hinweise zu Lederkombis:
Bei guten Lederkombis sind die Nähte
aus Kevlar, die Farbabstufungen sind aufgenäht. Sprich: eine
durchgehende Grundfarbe und auf diese Farbe wird dann das Muster in
einer anderen Farbe aufgenäht. Praktische Strech-Einsäte in Kevlar
sind bei Spitzenmodellen der Fall. Gute Kombis kosten in etwa 650-1000
Euro. Das Leder sollte 1,2-1,4mm dick sein. Eins ist natürlich klar:
Ist das Lederkombi noch so teuer, es ist für die Rennstrecke konzipiert
und deshalb nicht wasserdicht. Es gibt zwar wasserfeste Lederkombis,
diese sind aber eher die Ausnahme. Bei guten Einteilern ist das
Innenfutter herausnehmbar und waschbar!
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| Wichtig bei Hosen:
Textilhosen werden klarerweise über
den Stiefeln getragen. Sonst regnet es rein. Ob Leder oder Textil ist
bei der Hose mehr Geschmackssache. Viele Motorradfahrer tragen oben
Textil und unten Leder. Leder nimmt im Gegensatz zu Textil Kälte sofort
an. Also bei Touren in die Berge kann es dann etwas kalt auf den Knien
werden. Gute Hosen sollten Hüftprotektoren und Verstärkungen an den
Knien haben. Ganz besonders gute Hosen haben verstellbare
Knieprotektoren. Dann sitzen die Protektoren an den Knien wirklich gut
und man kommt auch bei langen Touren schmerzfrei an.
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| Handschuhe:
Handschuhe kauft man entweder in Leder
oder mit Cordura Außenmaterial. Es sollte möglichst oft mit ungefütterten
Handschuhen gefahren werden. Damit hat man einfach ein besseres Gefühl
für das Motorrad.
Sicherheit: Gute Handschuhe haben
Protektoren im Daumenbereich, auf der Handinnenfläche und im Knöchelbereich.
Man kommt praktisch gesehen leider nicht darum herum 2 verschiedene
Handschuhe zu kaufen. Für den Sommer braucht man nun mal leichtere
Sommerhandschuhe und im Herbst oder bei Touren ins Gebirge sind gefütterte
Handschuhe notwendig.
Fürs Tourenfahren sind Heizgriffe auch ein heißer Tipp. Kosten 50 Euro
und man hat einen warmen Pol am Motorrad.
Handschuhe beim Kaufen unbedingt auch
am Motorrad probieren. Ich habe mir selbst mal Handschuhe um damals
1.200 ATS gekauft. Restposten - Vom Umtausch ausgeschlossen. Haben im
Geschäft perfekt gepasst. Als ich dann die ersten Meter am Motorrad
gesessen bin, hab ich sofort gemerkt, dass die Handschuhe bei den
Fingern zwicken.
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| Stiefeln:
Auch hier gilt entweder Leder oder
Textil. Wasserfeste Tourenstiefel sind oft aus Textil mit
Membranmaterial gefertigt. Tourenstiefel sind auch für kurze Spaziergänge
geeignet. Rennfahrer-Stiefel sind für kurze Fußmärsche eher schlecht
geeignet. Umfangreiche Protektoren, Verdrehschutz und Schleifschutz sind
beim Gehen relativ ungemütlich.
Ein Muss: Ein guter Knöchelschutz, Verstärkung fürs Schalten,
rutschfeste Sohle und ein guter Schleifschutz!
MotoCross, Enduro und Motardstiefeln
sind zusätzlich noch mit Metallplatten in der Sohle verstärkt.
Sportliche Stiefeln sind meistens NICHT wasserdicht.
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| Prinzipiell:
Fahr ich im Jahr mit dem Motorrad im
Jahr 1000km kann man sicherlich bei der Kleidung ein wenig sparen. Fährt
man aber im Jahr 10.000km oder mehr und man ist oft schlechten
Witterungsbedingungen ausgesetzt, dann spart man bei der Bekleidung auf
alle Fälle am falschen Eck.
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| Danke an Peter und Dagmar
von Dressnhelmet.
Die Beiden sind seit langem in der Branche tätig und fahren auch selbst
Motorrad. Sie haben mir bei dem Bericht sehr geholfen und wertvolle
Tipps gegeben. Motorradfans aus Wien und Umgebung empfehle ich gerne und
mit gutem Gewissen ihre Motorradbekleidung bei Dressnhelmet zu kaufen.
Habe bis jetzt nur positives Feedback gehört. Auch blutige Anfänger können
dort reingehen. Ihr geht dann sicher nicht mit der falschen Bekleidung
aus dem Geschäft.
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